Schüler entwickeln Prototyp einer elektronischen Spardose - Systemair GmbH unterstützt Ghaith Alatrash und Ayub Abdulkadir fachlich beim Wettbewerb „Kreative Köpfe“
Systemair, ein bekannter Anbieter von energieeffizienten Lüftungs- und Klimasystemen, ist es ein großes Anliegen, Schülerinnen und Schülern Einblick in das Berufsleben von Technikern und Entwicklern zu bieten.
Aus diesem Grund engagiert sich das Unternehmen auch beim Wettbewerb "Kreative Köpfe“, der darauf abzielt, den Entdeckergeist und die Erfindungskraft von Schülern im Alter von 13 bis 19 Jahren zu fördern und sich mit Themen aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) zu beschäftigen. Unterstützt von Experten aus regionalen Unternehmen haben sie die Möglichkeit, ihre Ideen in die Tat umzusetzen und die Unternehmenswelt kennenzulernen.
Ein Fachteam von Systemair hat erfolgreich mit den Schülern Ghaith Alatrash und Ayub Abdulkadir der Eduard-Mörike-Schule Bad Mergentheim eine elektronische Spardose entwickelt, die den aktuellen Betrag der eingeworfenen Münzen mitzählt und anzeigt. Es ging sowohl um die Konstruktion und die Fertigung der Spardose als auch um die dazugehörige Elektronik.
Der entwickelte Prototyp funktioniert so: Wenn eine Münze eingeworfen wird, aktiviert sich ein kleiner Motor, der eine Scheibe mit mehreren Löchern – ähnlich einer Schablone – in Rotation versetzt. Die Münzen gleiten über eine weitere Scheibe und fallen genau in das Loch, das ihrer Größe entspricht. Unter jedem Loch ist eine Lichtschranke angebracht, die registriert, wenn eine Münze hindurchfällt. So erkennt die Spardose automatisch den Wert der Münze und addiert diesen zum aktuellen Gesamtbetrag.
Durch die Unterstützung des Systemair-Teams gelang es den Schülern, beim Wettbewerb Kreative Köpfe den 3. Platz in der Kategorie Marktfähigkeit zu belegen.
Tobias Hellinger sowie die beiden Auszubildenden Pia Prochazka und Dave Riedlberger standen den Schülern fachlich zur Seite. Sie unterstützten beim Bau der elektronischen Spardose und führten in die CAD-Systeme ein. Darüber hinaus vermittelten die eingebundenen System-Mitarbeiter Grundkenntnisse im digitalen Zeichnen und Konstruieren von Bauteilen. Zudem gaben sie Einblick in die Programmierung und vermittelten Kenntnisse in der Planung der Arbeitsschritte und des Zeitmanagements.
Die Jury begründete ihre Entscheidung folgendermaßen: „Die elektronische Spardose ist eine clevere Idee: Auf einen Blick sehen, wie viel man schon gespart hat! Die Lösung, den Geldeinwurf automatisch zu zählen und den aktuellen Stand digital anzuzeigen, verbindet technisches Denken mit praktischem Nutzen. In enger Abstimmung mit dem betreuenden Partnerunternehmen entstand ein funktionaler Prototyp, der durch durchdachtes Design und solide Umsetzung überzeugt. Ein gelungenes Ergebnis mit alltagstauglichem Potenzial.“