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22.02.2022

"Gestärkt durch die Krise" - Bund und EU fördern Beratungen zu Homeoffice und Krisenmanagement in Unternehmen

„Gestärkt durch die Krise“ heißt der neue Programmzweig der INQA-Beratung unternehmensWert:Mensch, mit dem das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) kleine und mittlere Unternehmen bei den betrieblichen Veränderungen - ursprünglich ausgelöst durch die Corona-Pandemie - unterstützt. Unternehmen sollen darin unterstützt werden, sich so gut aufzustellen und widerstandsfähiger zu werden, dass sie in der Lage sind, zum einen die Folgen der COVID-19-Pandemie gut und nachhaltig zu meistern, aber auch auf weitere zukünftige Krisen besser vorbereitet zu sein.

Viele Betriebe mussten im letzten Jahr in kürzester Zeit auf tiefgreifende Veränderungen reagieren, etwa auf Kontaktbeschränkungen und die Verlagerung von Arbeit ins Homeoffice. Gleichzeitig hat der Strukturwandel in der Arbeitswelt an Fahrt aufgenommen: Digitalisierung und zeit- und ortsflexibles Arbeiten werden über die Pandemie hinaus weiterbestehen und zunehmend zum Arbeitsalltag gehören. Mit der geförderten Beratung im Rahmen des neuen Programmzweigs werden Unternehmen deshalb darin unterstützt, ihr Krisenmanagement zu verbessern und die Veränderungen der Arbeitsorganisation weiter auszugestalten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Chancen der virtuellen Kommunikation, der Personalführung auf Distanz sowie von Homeoffice-Lösungen.

Die Beratung ist ab sofort verfügbar. Das Programm richtet sich an Betriebe mit weniger als 250 Beschäftigten und 50 Millionen Euro Jahresumsatz. 80 Prozent der Beratungskosten werden übernommen. Gefördert werden maximal fünf Beratungstage. Dafür kann das Programm bis zu dreimal in Anspruch genommen werden: So kann ein Unternehmen zum Beispiel im ersten Beratungsprozess gemeinsam mit den Beschäftigten einen Krisenplan entwickeln. In einem weiteren Beratungsprozess können dann beispielweise die Potenziale für die Einführung und Umsetzung von Homeoffice und digitaler Arbeitslösungen erschlossen werden. Ob und wie eine Beratung gefördert werden kann, erfahren interessierte Unternehmen bei der kostenlosen Erstberatung bei der Erstberatungsstelle unternehmensWert:Mensch, die bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Schwäbisch Hall (WFG) angesiedelt ist.

Im Zuge des neuen Programmzweigs wurden auch die bereits seit 2015 aktiven Förderprogramme unternehmensWert:Mensch (uWM) und unternehmensWert:Mensch plus (uWM plus) bis Ende 2022 verlängert. uWM fördert dabei die Beratung in Kleinstbetrieben zu sämtlichen Personalthemen wie beispielsweise Führung, Personalentwicklung, Wissenstransfer, Gesundheit oder Diversity. Mit uWM plus wird die Durchführung eines Lern- und Experimentierraums gefördert. Das Unternehmen lernt damit in Anlehnung an die Scrum-Methode eine Arbeiten 4.0-Methode kennen, um unter Einbeziehung der Beschäftigten die Digitalisierung im Betrieb weiter voranzubringen. Auch in diesen Förderprogrammen liegt die Förderquote bei 80 Prozent, die WFG ist auch hier erste Anlaufstelle und stellt Beratungsschecks aus.

Gefördert wird der neue Programmzweig „Gestärkt durch die Krise“ von der EU zusammen mit dem BMAS als Teil der Reaktion der Union auf die COVID-19-Pandemie, finanziert aus der Aufbauhilfe für den Zusammenhalt und die Gebiete Europas (REACT-EU) im Rahmen von NextGenerationEU. Weitere Informationen zu den Förderprogrammen hat die WFG auf ihrer Internetseite www.uwm.wfgsha.de zusammengestellt.

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