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13.02.2024

Production meets Robotics - Schlüsselfaktoren für die Produktion der Zukunft

Ganz gleich, ob Beschaffung, Lagerung oder auch Transport: die Logistik ist von vielseitigen und zugleich hochkomplexen Prozessen geprägt. Wie es dabei gelingen kann, Produktivität und Effizienz mithilfe von innovativen Technologien, Automatisierung und Robotik zu steigern, zeigten die Expertinnen und Experten der Würth Industrie Service GmbH & Co. KG im Rahmen der Veranstaltung „Production meets Robotics“. Hierzu haben sich am 8. Februar über 30 Teilnehmende auf dem Industriepark Würth, der für eines der modernsten Logistikzentren für Industriebelieferung Europas bekannt ist, eingefunden.

Unternehmen stehen angesichts von Industrie 4.0 vor sich verändernden Märkten. Dabei sind es längst nicht mehr nur Automatisierung und Digitalisierung, welche die Industriebranche – und damit auch die Würth Industrie Service als C-Teile-Partner – beschäftigen. Ganzheitliche Vernetzung, Künstliche Intelligenz, cyber-physische Systeme, Kollaboration, Robotik, Big Data sowie viele weitere Markttrends prägen und formen die Logistik von Morgen. Umso bedeutender wird es, bestehende Prozesse neu zu denken und künftige Entwicklungen gemeinsam mit den eignen Kunden sowie Technologiepartnern zu gestalten.

Welche konkreten Stellhebel im Zeitalter von Industrie 4.0 ein neues Level für Wertschöpfung entlang der gesamten Supply Chain erzielen, darüber tauschten sich Produktions- und Prozessverantwortliche, Supply Chain Manager sowie Geschäftsführer unterschiedlichster Branchen aus.
Nach einführenden Worten durch Stefan Reuss, Geschäftsführer IT und Digital Solutions bei Würth Industrie Service, thematisierte ein gemeinsamer Vortrag mit Erkut Yesiltepe, Geschäftsleitung Vertrieb National bei Würth Industrie Service, die Zukunftsvisionen des C-Teile-Experten. Wie sieht das C-Teile-Management von Morgen aus und wie können automatisierte, vernetzte Systeme zur selbständigen Teileverwaltung beitragen? In weiterführenden Diskussionen tauschten die Redner ihre Ansichten unter dem Gesichtspunkt der technologischen Fortschritte aus. Auch Ralf Bär, Geschäftsführer bei BÄR Automation GmbH, sowie Sandra Kientsch, Vice President Sales & Marketing bei IDEALworks GmbH, hatten mit einem Impulsvortrag zu „Grundlagen für die Wandlungsfähigkeit in der Produktion und Logistik“ mögliche Zukunftsausrichtungen in sich verändernden Produktionsstrukturen im Fokus – und das unter dem Leitgedanken, durch Innovationen und strategische Partnerschaften immer einen Schritt voraus zu sein. So stand vor allem der Austausch über Erfahrungen, Chancen und Risiken, aber auch über Visionen, Technologien und Innovationen im Mittelpunkt dieser Veranstaltung – und das mit dem Ziel, konkrete Ideen, Konzepte, Maßnahmen sowie erfolgreiche Praxisbeispiele aus erster Hand aufzuzeigen.

Dass digitale, vernetzte Systeme für exzellenten Fortschritt sorgen und den Weg in Richtung Industrie 4.0 ebnen, steht außer Frage. Einen persönlichen Eindruck hinsichtlich der Verwirklichung von Automatisierung und Innovation konnten sich die Teilnehmenden im Rahmen eines Rundgangs durch die Logistik als das pulsierende Herzstück der Würth Industrie Service und zugleich eines der modernsten Logistikzentren für Industriebelieferung Europas verschaffen. Auf über 65.000 Quadratmetern konnten nicht nur die Lager- und Logistikflächen sowie die Baufortschritte des neuen Hochregallagers besichtigen werden. Vielmehr erhielten Interessierte auch Einblicke in die involvierten IT-Systeme sowie das Transportmanagement, die im Zusammenspiel mit rund 480 Mitarbeitenden tagtäglich dafür sorgen, dass die Ware von A nach B gelangt. Für perfekt aufeinander abgestimmte Prozesse kommen selbstlernende Roboter, professionelle Kameraprüfsysteme, fahrerlose Transportsysteme sowie Hochregal- und Shuttlelager zum Einsatz. Eben rundum smart.

Die Entwicklung des Unternehmens ist nicht nur durch die baulichen Maßnahmen innerhalb der Logistik sichtbar, sondern auch bildlich in der Welt der Würth Industrie Service – ein Raum „zum Anfassen“ – dargestellt. Im Rahmen einer Führung konnten die Teilnehmenden ein klares Bild des Unternehmens und nähere Einblicke in das C-Teile-Management inklusive der Produkt- und Systemlösungen für die produzierende Industrie gewinnen.

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