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Serie "Bemerkenswerte Bäume", Teil 24: Die junge Rosskastanie

Bereits der jungen Rosskastanie sieht man ihre groß werdenden Blätter an. Sie sind fingerförmig gefiedert und können bis zu 20 Zentimeter lang werden. Die fast tellergroßen Blätter einer bereits älteren Rosskastanie grenzen sich von ihrer Umwelt ab. Die grünen Blätter färben sich im Herbst leuchtend gelb bis braun.

Die mächtigen Blütenkerzen mit ihren üppigen weiß-rötlichen gekräuselten Blütenständen sind von intensivem Duft erfüllt. Hummel und Bienen lockt der reiche Nektarfluss der Rosskastanie an. Trotz des ungenießbaren Bitterstoffes kann selbst das Wild oder auch Pferde vom Naschen der Früchte nicht abhalten.

Die Rinde, auch Borke genannt, ist graubraun. Zuerst ist sie glatt und später dünn und längs geschuppt. Das Holz der Rosskastanie kann zu groben Schnitzarbeiten und als Brennholz verwendet werden.

Die Rosskastanie hat eine dichte, schön verzweigte Krone. Sie ist breit und gewölbt wie eine sehr große Kuppel. So gilt der Baum als beliebter Schattenspender in Parks und Biergärten. Die Rosskastanie ist ein würdevoller Baum.

Das erste Exemplar der Rosskastanie wurde im 16. Jahrhundert im botanischen Garten in Wien angepflanzt. Im 17. Jahrhundert wurde der Baum oft als Alleebaum, in großen Parks und in Schlossgärten angepflanzt. Der Baum liebt nährstoffreiche Lehm- oder Sandböden.

Unter www.main-tauber-kreis.de/forstamt können die bisherigen Beiträge der Serie „Serie Bemerkenswerte Bäume und junger Wald“ mit weiteren Fotos angesehen werden.

Serie Bemerkenswerte Bäume

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