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Serie "Bemerkenswerte Bäume", Teil 22: Der junge Wald - die Schwarzpappel

Die kleine Schwarzpappel möchte einmal ein großer Baum werden. Dies gelingt ihr unter Umständen schneller als andere Baumarten. Die Schwarzpappel ist ein schnellwüchsiger Baum. Sie ist der größte der drei häufigsten Pappelarten Nordwesteuropas. Die beiden weiteren Pappelarten neben der Schwarzpappel sind die Silber- und die Zitterpappel (Espe). Die Gattung Pappel gehört zu der Familie der Weidengewächse.

Oft stehen die Schwarzpappeln in Gruppen beieinander, entweder freiwillig oder von Menschen gepflanzt. Dies ist wie eine große Familie, die viel Wert auf Zusammengehörigkeit und gemeinsame Stärke legt.

Die Blätter der Schwarzpappel sind dreieckig bis rautenförmig, lang zugespitzt und gestielt. Die Krone dieses Baumes ist breit und rund. Im Gegenzug ist eine Variante der Schwarzpappel die Pyramidenpappel, welche eher die Form einer Säule hat und oft als Zierbaum in Gärten oder Alleen gepflanzt wird.

Die Blütezeit der Schwarzpappel ist etwa im März bis April. Ihre Blüten sind rötliche und grüne Kätzchen. Die Fruchtreife ist im Mai. Die Früchte sind vielen Menschen bekannt. Die weiß-wolligen Samen fliegen gerne durch die Luft. Die starke Samenproduktion („Pappelwolle“) wird in Siedlungen als störend empfunden, weshalb meistens vegetativ vermehrte männliche Exemplare gepflanzt werden.

Früher wurde aus den Knospen der Schwarzpappel eine Salbe gegen Entzündungen hergestellt und eingesetzt.

Märchen, Legenden und Bräuche: Geweiht war die Pappel bei den Römern dem Gott Herkules. Sie gebrauchten die Pappel vor allem als Brennholz für rituelle Feuer.

Unter www.main-tauber-kreis.de/forstamt können die bisherigen Artikel der Serie „Serie Bemerkenswerte Bäume und junger Wald“ mit weiteren Fotos angesehen werden.

Serie Bemerkenswerte Bäume

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