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Serie "Bemerkenswerte Bäume", Teil 19: Der Spitzahorn im Ahornwald

Der Spitzahorn (Acer platanoides) macht dem Namen Ahorn die größte Ehre: Ahorn leitet sich vom lateinischen acer ab und bedeutet scharf und spitz.

Die fünf- bis siebenlappigen Blätter des Spitzahorn enden in vielen feinen Spitzen. Vor der Blätterentfaltung überrascht er mit einem besonderen Blütenzauber. Im Wald zu erkennen ist dies an den gelben Farbtupfen, bevor das Laub kommt.

Über die gelb-grünen Blüten streift er später sein Blattgewand. Diese frühen Blüten sind wichtig für die Bienen. Ein wunderschöner Anblick ist auch seine Herbstfärbung. Die Rinde des Spitzahorn ist farblich schwarzbraun und längs gerippt. Sein Vorkommen ist vorwiegend in artenreichen Mischwäldern mit Eiche und Buche. Man sieht ihn oft auch in Alleen oder Parks.

Ein besonders schönes und außergewöhnliches Exemplar steht im Ahornwald bei Heckfeld. Er hat eine Höhe von 42 Metern. Sein Umfang beträgt 3,23 Meter. Er ist etwa 150 Jahre alt.

Wer den Baum besuchen möchte folgt dieser Wegbeschreibung: Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz zwischen Heckfeld und Buch am Waldeingang nach der Autobahnunterführung. Dem leicht ansteigenden Hauptweg circa 700 Meter auf die Höhe folgen, dann links in den asphaltierten schnurgeraden Alleeweg einbiegen. Nach circa 400 Metern steht der Spitzahorn auf der linken Seite. Ein paar Meter weiter steht schräg gegenüber auch das Naturdenkmal Knierer-Buche. Die GPS-Koordinaten lauten Ost 09°35’17,88 Nord 49°33’03,99.

Serie Bemerkenswerte Bäume

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