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Serie "Bemerkenswerte Bäume", Teil 10: Der junge Wald - die Hainbuche

Die Hain- oder auch Weißbuche hat mit der Buche nichts gemein. Sie gehört zu den Birkengewächsen. Auf den ersten Blick hat sie einen eher unauffälligen Charakter. Die kleine Hainbuche kann zu einem großen Baum werden. Ihr Stamm ist eher glatt, grau und längsfaltig. Die Äste sind lang und breiten sich fächerförmig aus. Dadurch spendet sie ihr und auch der in der Nähe wachsenden Flora schützenden Schatten.

Die Blätter der Hainbuches sind ungeteilt, eirund und ihr Rand ist doppelt gezahnt. Der Baum beschenkt jedes Jahr mit seinen zahlreichen unverwechselbaren Flügelfrüchten Vögel und Nagetiere. Jede Frucht (Nüsschen) ist mit einem dreizipfligen, grünen Flugapparat ausgestattet. Diese Früchte bleiben meist bis in den Winter hängen.

Das Holz der Hainbuche wird manchmal auch Eisenholz genannt. Sie ist eine der härtesten Holzarten Europas.

Der Legende nach ist die Hainbuche ein Baum, der von Hexenbesen heimgesucht wird: Ein Rostpilz am Fuße des Baumes tötet die jungen Triebe. Sie genesen wieder selbst, indem sie stets wieder ausschlagen und die jungen Triebe und Knospen ernähren. Nach gewisser Zeit entsteht ein Wildwuchs. Er verdankt seinen Namen Hexenbesen seiner dichten Verzweigung. Die Hainbuche sollte also gut im Auge behalten werden!

Serie Bemerkenswerte Bäume

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