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Serie "Bemerkenswerte Bäume", Teil 5: Die Seewaldfichte im Ahornwald

Allzu oft kennt man die Fichte als Weihnachtsbaum. Der Volksmund spricht oft von Tanne, auch wenn der Nadelbaum eine Fichte ist. Fichten sind die am häufigsten angepflanzten Nadelbäume im Main-Tauber-Kreis. Vor 50 Jahren war jeder dritte Baum eine Fichte, heute sind es noch rund fünf bis zehn Prozent. Fichten wachsen sehr schnell, sind aber anfällig gegen Sturm, Hitze und Trockenheit.

Die Fichte ist ein immergrüner, hoher Nadelbaum. Die Krone ist pyramidenförmig und schmal. Besonders Bäume wie die Seewaldfichte mit Stammverletzungen dienen in Form von Naturhöhlen als Unterschlupf für Waldbewohner wie Insekten und Vögel.

Ein besonderes Exemplar einer Fichte ist die Seewaldfichte im Ahornwald (Gemeinde Ahorn). Sie ist 38 Meter hoch, hat einen Umfang von 2,51 Meter und ist circa 150 Jahre alt. Dem großen Sturm „Wiebke“ am 28. Februar 1990 hat die Seewaldfichte standgehalten. Auf großer Fläche wurden die Bäume umgeworfen. Heute ist von der Zerstörung nichts mehr zu sehen. 

Wegbeschreibung zum Besuch der Seewaldfichte: Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz Spitalwald am Waldeingang von Eubigheim in Richtung Ahorn-Buch. Von hier aus dem neuen Buschwindenweg bis zur Spitalwaldhütte folgen. Hier angekommen geht es rechts weiter auf den Spitalwaldweg. Dann weiter auf dem Tunnelweg, bis nach der Bahnlinie. Nach weiteren 200 Metern befindet sich die Seewaldfichte an der Kreuzung Seewaldweg/Kupprichhäuser Weg. Alternativ ist die Seewaldfichte von Obereubigheim, dem Seewaldweg folgend, zu erreichen. GPS-Daten: Ost 9°34'01,54 Nord: 49°31'02,54.

Serie Bemerkenswerte Bäume

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