Seiteninhalt
24.07.2026

Ausgleichstock: 8,66 Millionen Euro für den Landkreis

Die Städte und Gemeinden im Main-Tauber-Kreis werden im Jahr 2026 mit insgesamt 8,666 Millionen Euro unterstützt. Dies hat der Der Verteilungsausschuss für die Mittel des Ausgleichstocks im Regierungsbezirk Stuttgart in seiner Sitzung am 22. Juli 2026 entschieden.

„Die Mittel aus dem Ausgleichstock sind ein starkes Signal des Landes Baden-Württemberg für den Main-Tauber-Kreis, wofür ich mich herzlich bedanke. Mit dieser Unterstützung können insgesamt zehn wichtige Projekte in allen Regionen des Landkreises entscheidend vorangebracht werden. Das Spektrum reicht vom Bau und der Modernisierung von Schul-, Kindergarten- und Rathausgebäuden über den Straßenbau bis zum Feuerwehrwesen. Das sind zielgerichtete Investitionen in unsere lokale Infrastruktur, deren positiven Effekt die Bürgerinnen und Bürger direkt in ihrem Alltag spüren werden“, erklärte Landrat Christoph Schauder. Besonders würdigte er die Tatsache, dass im Regierungsbezirk Stuttgart noch nie so viel Geld ausgeschüttet worden ist wie in diesem Jahr. Alle förderfähigen Anträge wurden bewilligt.

Der größte Einzelbetrag unter den Förderungen im Main-Tauber-Kreis mit 3,5 Millionen Euro geht an die Große Kreisstadt Bad Mergentheim und ist für den Neubau des Fachraumzentrums der Schulen am Campus Au vorgesehen. Über 2,1 Millionen Euro für den Neubau des Kindergartens Elpersheim darf sich die Stadt Weikersheim freuen. Eine Million Euro wird der Stadt Niederstetten gewährt, die das Feuerwehrhaus Aschbachtal in Herrenzimmern modernisieren und die Fahrzeughalle erweitern möchte. Mit 600.000 Euro unterstützt wird die Stadt Grünsfeld, die das historische Rathaus modernisieren und um einen Anbau mit Aufzug und Fluchttreppe ergänzen wird. In Igersheim werden für den ersten Bauabschnitt bei der Sanierung und Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses, die insbesondere den Umkleide- und Sanitärbereich betrifft, 550.000 Euro ausgeschüttet. Die Stadt Külsheim erhält 300.000 Euro für den Umbau des ehemaligen katholischen Kindergartens am Schlossplatz für die Ganztagesbetreuung. Zur Sanierung der Eichwaldstraße in Freudenberg-Rauenberg werden 230.000 Euro beigetragen. Für den 4. Bauabschnitt bei der Sanierung des Schulzentrums in Creglingen sind 166.000 Euro vorgesehen. Die Gemeinde Königheim kann für die Sanierung des Gemeindeverbindungsweges nach Külsheim 150.000 Euro einplanen. Und schließlich werden der Gemeinde Ahorn für die Beschaffung eines Feuerwehrfahrzeuges 70.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Die Mittel des Ausgleichstocks sollen gezielt leistungsschwächeren Kommunen mit erheblichem Investitionsbedarf zugutekommen.

Seite zurück nach oben Seite drucken