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06.05.2026

Verstärkung für die Sicherheit im Landkreis - Jörg Weber neuer stellvertretender Leiter der Stabsstelle Brand-/Katastrophenschutz, Rettungswesen

Das Landratsamt Main-Tauber-Kreis stellt die Weichen für einen krisenfesten Katastrophenschutz: Seit dem 1. April hat Jörg Weber die Position des stellvertretenden Leiters der Stabsstelle Brand-/Katastrophenschutz, Rettungswesen übernommen. Erster Landesbeamter Florian Busch empfing die neue Führungskraft gemeinsam mit Stabsstellenleiter und Kreisbrandmeister Andreas Geyer.

„Damit endet eine mehrmonatige Vakanz in einem zentralen Bereich der öffentlichen Sicherheit. Mit Jörg Weber gewinnen wir eine elementare Verstärkung direkt aus der Region. Er bringt ein starkes Netzwerk und langjährige Erfahrung im aktiven Einsatzdienst mit. Das ist genau die Kombination, die wir benötigen, um den Bevölkerungsschutz im Landkreis weiterzuentwickeln. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und wünsche einen guten Start im neuen Aufgabenfeld“, betonte Erster Landesbeamter Florian Busch.

Die Aufgaben von Jörg Weber sind klar definiert. In seiner neuen Funktion übernimmt er vor allem die Koordination des Verwaltungsstabs sowie des Führungsstabs des Landkreises.

Nach der mehrmonatigen Vakanz steht zunächst die Konsolidierung der internen Prozesse an, um die Handlungsfähigkeit der Stabsstelle weiterhin vollumfänglich sicherzustellen. Langfristiges Ziel ist es, den Katastrophenschutz im Main-Tauber-Kreis strukturell breiter aufzustellen, um auf künftige Herausforderungen vorbereitet zu sein.

Erfahrener Feuerwehrmann aus der Region

Der in Külsheim wohnhafte Jörg Weber ist im Main-Tauber-Kreis tief verwurzelt. Seine berufliche Laufbahn führte ihn zuvor unter anderem zur Bundeswehrfeuerwehr an den Standorten Erding und Niederstetten. Diese praktische Expertise bringt er nun direkt in die Verwaltung ein. Neben der Stabsarbeit übernimmt Weber wichtige operative Funktionen: Er fungiert als Verbindungsbeamter zwischen Einsatzstelle und Landratsamt, verstärkt den Lagedienst in der Integrierten Leitstelle (ILS) und nimmt an der ständigen Rufbereitschaft als Einsatzbeamter teil. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe und möchte meinen Beitrag leisten, um die Blaulichtfamilie im Landkreis noch enger zu verzahnen und bestehende Strukturen weiterzuentwickeln.“

Zukunftsinvestition in die Qualifikation

Auch die fachliche Weiterentwicklung ist bereits fest eingeplant. Um die Stabsstelle langfristig auf höchstem Niveau zu führen, wird Jörg Weber vom 1. März 2027 bis zum 31. März 2028 die Ausbildung für den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst absolvieren. Stabsstellenleiter Andreas Geyer betont die Bedeutung der Personalie für sein Team: „Die Verantwortung für den Bereich Katastrophen- und Bevölkerungsschutz liegt bei Jörg Weber in erfahrenen Händen. Seine Rolle als Bindeglied zwischen technischer Einsatzleitung und Verwaltung wird unsere Reaktionsgeschwindigkeit im Krisenfall deutlich erhöhen.“

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