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04.03.2026

Verwaltungs- und Finanzausschuss stimmt Spendenannahme für Jugendfonds zu

Der Verwaltungs- und Finanzausschuss des Kreistags hat in seiner vergangenen Sitzung der Annahme von Spenden für den Jugendfonds Main-Tauber-Kreis in Höhe von 3136,40 Euro für das Jahr 2025 zugestimmt.

Das Gremium genehmigte außerdem überplanmäßige Aufwendungen im Kreishaushalt. Im Budget des Amtes für soziale Sicherung, Teilhabe und Integration sind im Jahr 2025 überplanmäßige Aufwendungen in Höhe von 5,531 Millionen Euro entstanden. Die Mittel wurden insbesondere aufgrund der wesentlich umfangreicheren Leistungen und Kosten im Rahmen der Teilhabe für Menschen mit wesentlicher Behinderung, einer höheren und weiter steigenden Anzahl der Menschen mit Leistungsansprüchen auf Sozial- und Gesundheitshilfe sowie einem umfangreicheren Bedarf für Leistungen zur Bildung und Teilhabe benötigt. Diese Mehraufwendungen können durch entsprechende Mehrerträge und Minderaufwendungen für das Jahr 2025 vollständig gedeckt werden. „Erneut wird allerdings deutlich, dass es für die kommenden Jahre dringend einer umfassenden Sozialstaatsreform bedarf“, mahnte Landrat Christoph Schauder.

Auch im Budget des Amtes für Finanzen kam es im Jahr 2025 zu Mehraufwendungen in Höhe von 197.000 Euro. Diese sind auf Kassenkredite und Darlehensaufnahmen zurückzuführen. Die Finanzierung der Mehraufwendungen ist durch entsprechende Einsparungen und Mehrerträge im Kreishaushalt sichergestellt.

Des Weiteren genehmigte der Ausschuss Mehraufwendungen für die Schülerbeförderung in Höhe von 250.000 Euro. Der Landkreis leistet gemäß der Schülerbeförderungssatzung Zahlungen und Zuschüsse für die Schülerbeförderung, beispielsweise auch für das Deutschlandticket JugendBW. Die Mehraufwendungen sind vor allem auf eine kurzfristige, Ende des Jahres 2024 beschlossene Preiserhöhung beim Deutschlandticket JugendBW zurückzuführen. Hinzu kommen Mehrkosten für neue Beförderungstouren durch Umzüge von Schülern und verspäteten Schulzuweisungen durch das Staatliche Schulamt. Zudem führten auch vermehrte freigestellte und beschützende Fahrten inklusive Einzelbeförderungen nach Attest sowie eine größere Zahl an Erstattungsanträgen der Städte und Gemeinden für die notwendigen Schülerbeförderungskosten zu einem erhöhten Mittelbedarf. Die Mehraufwendungen sind durch Einsparungen und Mehrerträge gedeckt.

Das Gremium hat ferner für die Reparatur und Ergänzung der Schutzplankeneinrichtungen im Zuge der Bundes-, Landes- und Kreisstraßen im Main-Tauber-Kreis in den Jahren 2026 und 2027 den Auftrag von insgesamt 446.504,21 Euro brutto für beide Jahre an die Firma Wolfschmidt GmbH Straßentechnik aus Heldburg erteilt.

Der Ausschuss stimmte zudem dem Beitritt des Abfallwirtschaftsbetriebes Main-Tauber-Kreis (AWMT) zum Verband kommunaler Unternehmen e.V. zu. Der Verband ist eine Interessenvertretung der kommunalen Versorgungs- und Entsorgungswirtschaft in Deutschland, der Beratungs- und Unterstützungsangebote anbietet und ihre Mitgliedsunternehmen auf Bundes- und Landesebene vernetzt.

Unter www.main-tauber-kreis.de/buergerinfoportal-kreistag können die Beschlussvorlagen zur Sitzung und in Kürze auch die Beschlüsse eingesehen werden.

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