Abholung der Gelben Tonnen hat begonnen - INAST Ansprechpartner für Rückfragen
Der Gelbe Sack ist im Main-Tauber-Kreis Geschichte. Pünktlich zum Jahreswechsel wurde die Abfuhr von Leichtverpackungen auf die Gelbe Tonne umgestellt. Boxberg einschließlich Wölchingen und Angeltürn, Assamstadt sowie der Bad Mergentheimer Stadtteil Lustbronn waren die ersten Orte, an denen das beauftragte Unternehmen INAST am Freitag, 2. Januar, die Gelben Tonnen abgeholt hat.
„Mit dem Wechsel vom Gelben Sack zur Gelben Tonne setzt der Main-Tauber-Kreis nunmehr auf das Entsorgungssystem für Leichtverpackungen, das deutschlandweit inzwischen in der Mehrheit der Stadt- und Landkreise genutzt wird und das seinen Siegeszug in immer mehr Regionen fortsetzt“, erklärt der Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebes Main-Tauber-Kreis, Stefan Rauch. „Dies liegt unter anderem daran, dass diese Lösung von den Bürgerinnen und Bürgern landauf landab insgesamt als praktischer empfunden wird“, ergänzt Rauch. Den Beschluss über diesen Systemwechsel hat der Kreistag getroffen, nachdem turnusmäßig eine Neuvergabe der Abfuhrleistungen für Leichtverpackungen anstand. Rauch dankte der Firma INAST, welche die Grundverteilung von rund 57.000 Gelben Tonnen und Containern an alle Haushalte im Main-Tauber-Kreis planmäßig abgeschlossen hatte.
Die Abfuhr der Leichtverpackungen findet außerhalb der durch die monatlichen Müllgebühren finanzierten, öffentlichen Abfallentsorgung statt und liegt in der Verantwortung der Dualen Systeme. Erster Ansprechpartner bei Änderungswünschen, zum Beispiel für Rückgaben und Nachbestellungen von Gelben Tonnen und Containern, ist deshalb nicht der Abfallwirtschaftsbetrieb Main-Tauber-Keis, sondern die Firma INAST, die per E-Mail an gelbetonne@inast.de, über das Kontaktformular unter www.inast.de oder unter der Telefonnummer 09341/858890 (montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr) erreichbar ist.
Sämtliche Haushalte haben als Postwurfsendung einen Flyer mit den wesentlichen Informationen zur Gelben Tonne erhalten. Ein weiteres Informationsschreiben lag dem Abfallkalender bei, der sämtlichen Haushalten ebenfalls per Post zugesandt wurde. Darüber hinaus steht unter www.main-tauber-kreis.de/gelbe-tonne ein umfangreicher Frage-und-Antworten-Katalog zur Verfügung.
Die Gelbe Tonne ist grundsätzlich darauf ausgelegt, den durchschnittlichen Verpackungsmüll eines Haushalts aufzunehmen. Die neue 240-Liter-Tonne bietet ein sehr großes Volumen, das dem Inhalt von mindestens sechs Gelben Säcken entspricht. Für die allermeisten Haushalte wird dieser Platz auch beim vierwöchentlichen Abfuhrrhythmus ausreichen. Die Verpackungen sollten lose eingeworfen werden und dürfen dabei leicht gepresst werden, um das Volumen der Tonnen besser auszunutzen. Die Entscheidung für eine einheitliche Behältergröße im gesamten Landkreis hat vor allem logistische Gründe. Sie ermöglicht eine effiziente und reibungslose Abfuhr und stellt sicher, dass auch über den vierwöchentlichen Abfuhr-Rhythmus hinweg stets genügend Platz zur Verfügung steht.
Für sehr große Haushalte, in denen dauerhaft mehr Verpackungsabfall anfällt, besteht zusätzlich die Möglichkeit, eine zweite Tonne zu beantragen. Die Entscheidung im Einzelfall trifft die Firma INAST.
Fallen mehr Verpackungen an, als im Gefäß Platz haben, können Mehrmengen in transparenten Säcken über die Recyclinghöfe entsorgt werden. Die Säcke müssen selbst beschafft werden sowie stabil und transparent (durchsichtig) sein, so dass die darin gesammelten Abfälle erkennbar sind. Auch können Mehrmengen lose auf den Recyclinghöfen abgegeben werden, indem sie zum Beispiel in einer Wanne gebracht werden, deren Inhalt dort in den Container für Leichtverpackungen geleert wird.
Eine sogenannte Tonnengemeinschaft von zwei Haushalten ist bei der Gelben Tonne grundsätzlich denkbar. Eine solche Absprache muss direkt mit dem Entsorgungsunternehmen INAST getroffen werden. Dies gilt auch für individuelle Lösungen, wenn einem Haushalt der Platz zur Unterbringung der Gelben Tonne fehlt.
Noch vorrätige Gelbe Säcke dürfen aufgebraucht werden, in dem diese mit Leichtverpackungen gefüllt und nicht verschlossen in die Gelbe Tonne gegeben werden.
Bei einer falsch befüllten Gelben Tonne darf das Entsorgungsunternehmen die Leerung verweigern und die Tonne ungeleert stehen lassen. Der Inhalt kann dann vom Besitzer der Tonne zum nächsten Abfuhrtermin nachsortiert bereitgestellt werden. Alternativ kann der nachsortierte Inhalt bei einem der Recyclinghöfe im Main-Tauber-Kreis kostenfrei in einem transparenten Kunststoffsack abgegeben werden.