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29.12.2025

Neuer Name und einheitliche Dienstkleidung beim Amt für Straßen- und Radwegebau

Das bisherige Straßenbauamt des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis wird mit Beginn des neuen Jahres umbenannt in das Amt für Straßen- und Radwegebau. Zudem werden die Mitarbeiter der Straßenmeistereien mit neuer einheitlicher Dienstkleidung ausgestattet, die von den Straßenwärtern über eine zentrale Plattform bestellt werden können. Landrat Christoph Schauder überzeugte sich von der neuen Dienstkleidung in der Straßenmeisterei Külsheim.

„Der Main-Tauber-Kreis verfügt über ein engmaschiges und gut verzweigtes Radwegenetz mit mehr als 500 Kilometern mit einer zentralen Bedeutung für unseren regionalen Tourismus, der bei uns den zweitgrößten Wirtschaftsfaktor darstellt. Zudem wird es von unseren Bürgerinnen und Bürgern zunehmend genutzt, um Alltagsstrecken zu bewältigen. Mit der Namensanpassung unseres bisherigen Straßenbauamtes tragen wir der Bedeutung unserer Radwege im Main-Tauber-Kreis Rechnung“, betont Landrat Christoph Schauder. Der Landkreis investiere trotz angespannter Haushaltslage weiter konsequent in sein Straßen- und Radwegenetz. „Denn eine moderne und zeitgemäße Infrastruktur in unserem Flächenlandkreis hat einen direkten Mehrwert für Einwohner, Unternehmen und Touristen. Wer hier heute den Rotstift ansetzt, zahlt morgen die Zeche.“

Neue Dienstkleidung für die Straßenmeistereien mit zentraler Bestellplattform

Die Straßenwärter der Straßenmeistereien erhalten künftig einheitliche Dienstkleidung. Eine zeitgemäße und digitale Infrastruktur wurde zudem mit der zentralen Bestellplattform für die Straßenmeisterinnen und Straßenmeister geschaffen. „Bisher liefen die Bestellprozesse an den einzelnen Standorten individuell bei verschiedenen Anbietern. Mit dem neuen Online-Shop bieten wir unseren Mitarbeitern eine komfortable Möglichkeit für den Bestellprozess. Gleichzeitig können Nachfrage und Bedarf analysiert werden“, erklärt Markus Metz, Leiter des Amtes für Straßen- und Radwegebau. Durch die vereinheitlichten Prozessabläufe erhalten die Straßenwärter auf lange Sicht zudem ein einheitliches Erscheinungsbild. „Selbstverständlich wird funktionstaugliche Dienstkleidung nicht ausgemustert, sondern wir werden die neue Dienstkleidung sukzessive bei anfallendem Bedarf einführen. Das schafft langfristig einen Wiederkennungswert bei den Bürgerinnen und Bürgern und optimiert gleichzeitig unsere Bestellprozesse“, betont der Amtsleiter Metz.

Restaurierte Straßenwalze als historisches Schmuckstück

Zudem wurde eine alte Motorenstraßenwalze aus dem Jahr 1963 von den Straßenwärtern der Straßenmeisterei Külsheim in Eigenregie restauriert und hat nun ihre letzte Wirkungsstätte als historisches Schmuckstück in der hochmodernen Straßenmeisterei gefunden. Die Straßenwalze wurde früher für Straßensanierungen mit Asphalt eingesetzt. Die Besonderheit dieser Walze war die damals bereits verbaute hydraulische Lenkung. Ähnliche Walzen mussten noch von Hand mit einem Lenkrad gesteuert werden ohne hydraulische Unterstützung. Der letzte Einsatz der Walze war Anfang der 1990er Jahre. Gesteuert wurde sie vom jetzigen Leiter der Straßenmeisterei Külsheim, Martin Winkler.

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