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Corona-Hilfen für Unternehmen und Vereine

Die Corona-Krise stellt viele Unternehmen, insbesondere die kleinen und mittleren Betriebe, im Land vor existenzielle Herausforderungen. Die Sicherung der Liquidität ist dabei oberstes Gebot. Um die Mittelständler in der derzeitig äußerst schwierigen Situation zu unterstützen, haben Bund und Land Hilfsmaßnahmen ergriffen und weitere angekündigt.

Informationen zu Corona-Überbrückungshilfen für kleine und mittelständische Unternehmen, (Solo-)Selbständige, Freiberufler und gemeinnützige Unternehmen finden Sie unten im Abschnitt Land.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fasst in einem Merkblatt Ansprechpartner sowie konkrete Unterstützungsmöglichkeiten für betroffene Unternehmen in Baden-Württemberg zusammen. Das Merkblatt kann auf dieser Seite unter Dokumente abgerufen werden.

Zudem hilft die Online Plattform www.durchblick-macher.de kleinen Unternehmen und Selbständigen, die richtigen Hilfen in der Corona-Krise zu finden. Die Besucher der Plattform sollen Fragen zu ihrer wirtschaftlichen Situation beantworten und erhalten dann eine individuelle Auswahl an Hilfsmaßnahmen. Das Angebot ist für Nutzer kostenlos.

Kurzarbeitergeld

Die Bundesregierung hat erleichterte Zugangsvoraussetzungen für das Kurzarbeitergeld eingeführt. Neu ist, dass der Anspruch auf Kurzarbeitergeld bereits besteht, wenn mindestens zehn Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als zehn Prozent haben. Die anfallenden Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden werden zu 100 Prozent erstattet. Zudem kann das Kurzarbeitergeld auch für Leiharbeitnehmer beantragt werden. Auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden kann verzichtet werden.

Für Beschäftigte, deren Arbeitszeit um mindestens die Hälfte reduziert worden ist, soll es ab dem vierten Monat 70 Prozent (77 Prozent für Haushalte mit Kindern) und ab dem siebten Monat 80 Prozent (87 Prozent für Haushalte mit Kindern) des pauschalierten Netto-Entgelts geben. Diese Erhöhung wurde bis zum 31. Dezember 2021 verlängert, sofern Betriebe spätestens im März 2021 erstmalig Kurzarbeitergeld erhalten haben.

Ebenfalls bis zum Ende dieses Jahres werden die Hinzuverdienstmöglichkeiten beim Bezug von Kurzarbeitergeld nun für alle Berufe verlängert.

Der Chatbot U:DO führt digital durch den Anzeigen- und Antragsprozess zur Kurzarbeit. Er hilft, unkompliziert und einfach Kurzarbeitergeld zu erhalten.

Informationen zum Kurzarbeitergeld

Informationen zu Chatbot U:DO

Liquiditätshilfen für Unternehmen

L-Bank

Unternehmen mit Tätigkeit in Baden-Württemberg können zur Deckung von kurzfristigem Liquiditätsbedarf Kredite beantragen.

Für landwirtschaftliche Betriebe steht das Förderangebot Liquiditätssicherung mit bis zu zehn Millionen Euro zur Verfügung.

Für alle Programme gilt das "Hausbankprinzip".

Für bestehende Förderkredite, deren Tilgungsbelastungen aufgrund der Corona-Krise vorübergehend nicht mehr leistbar sind, bietet die L-Bank eine bis zu 12-monatige Tilgungsaussetzung unter Anpassung der restlichen Tilgungsraten unter Beibehaltung der vertraglichen Zinsvereinbarung sowie der Gesamtlaufzeit an. Anträge hierzu können ab sofort formlos an die L-Bank gerichtet werden. 

Weitere Informationen können bei der L-Bank abgerufen werden.

Bürgschaftsbank

Sofern zur Überbrückung der „Corona-Krise“ Liquiditätshilfen von KfW oder L-Bank notwendig werden, können die Bürgschaftsbanken diese in Verbindung mit einer Hausbankfinanzierung ermöglichen.

Wichtig: Die Unternehmen und ihre Geschäftsmodelle sollen vor Ausbruch der Krise wirtschaftlich tragfähig gewesen sein.

Kontakt

Förderdarlehen der Rentenbank (Landwirtschaft, Gartenbau und Weinbau)

Die Landwirtschaftliche Rentenbank bietet Darlehen zur Liquiditätssicherung für Unternehmen der Landwirtschaft, des Gartenbaus und des Weinbaus an, die unter den Folgen der Corona-Pandemie leiden.

Pressemitteilung - Corona-Hilfe der Rentenbank

Steuerliche Liquiditätshilfen für Unternehmen

Um die Liquidität bei Unternehmen zu verbessern, werden die Möglichkeiten zur Stundung von Steuerzahlungen, zur Senkung von Vorauszahlungen und im Bereich der Vollstreckung verbessert. Zur Abstimmung der Voraussetzungen wird die telefonische Rücksprache mit dem jeweils zuständigen Finanzamt empfohlen.

Befristet vom 1. Juli 2020 bis zum 31. Dezember 2022 sollen Betriebe der Gastronomie von einem ermäßigten Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent auf Speisen profitieren.

Bund

Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat haben ein Paket mit Notmaßnahmen auf den Weg gebracht. 

Informationen zu Corona-Überbrückungshilfen für kleine und mittelständische Unternehmen, (Solo-)Selbständige, Freiberufler und gemeinnützige Unternehmen finden Sie unter der Rubrik Land.

Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern"

Kleinere und mittlere Unternehmen erhalten auf Antrag nicht rückzahlbare Zuschüsse, wenn sie trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten während der Pandemie (weiter) ausbilden. Die Abwicklung erfolgt über die Bundesagentur für Arbeit.

Maßnahmen:

  • Ausbildungsprämien in Höhe von 2000 € bzw. 3000 € für Betriebe, die ihr Ausbildungsniveau halten bzw. erhöhen, obwohl sie die Corona-Krise stark getroffen hat
  • Zuschüsse zur Ausbildungsvergütung in Höhe von 75 % der Ausbildungsvergütung, wenn der Ausbildungsbetrieb Auszubildende und Ausbilder nicht mit in Kurzarbeit schickt
  • Übernahmeprämien in Höhe von 3000 € an Betriebe, die Auszubildende von insolventen Betrieben übernehmen

Antragsunterlagen abrufen

Soziale Unterstützung

Existenzgefährdete Solo-Selbstständige und Kleinstbetriebe sollen auch mit einem erleichterten Zugang zu Hartz-IV-Zahlungen unterstützt werden.

Bürgschaften

Für Besitzer kleiner Läden, Freiberufler und Selbstständige ohne Beschäftigte wurden schnelle Hilfen in Aussicht gestellt. Es soll für diesen Personenkreis „Expressbürgschaften“ geben, die binnen drei Tagen gewährt werden könnten. 

Bundeswirtschaftsministerium »

Telefon:030 18615 1515 (Hotline für wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus)
(Bundeswirtschaftsministerium)

Land

Neben den bestehenden Förderinstrumenten mit den bewährten Programmen der L-Bank und der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg hat das Land Baden-Württemberg Soforthilfen auf den Weg gebracht. Eine Übersicht gibt die Broschüre “Wirtschaftsförderung des Landes Baden-Württemberg in der Corona-Krise“

Corona-Überbrückungshilfe III für kleine und mittelständische Unternehmen, (Solo-)Selbständige, Freiberufler und gemeinnützige Unternehmen sowie Neustarthilfe

Über die Überbrückungshilfe III können Unternehmen, Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe mit einem Jahresumsatz von bis zu 750 Millionen Euro (Grenze entfällt für von Schließungsanordnungen auf Grundlage eines Bund-Länder-Beschlusses betroffene Unternehmen des Einzelhandels, der Veranstaltungs- und Kulturbranche, der Hotellerie, der Gastronomie und der Pyrotechnikbranche sowie für Unternehmen des Großhandels und der Reisebranche) unterstützt werden. Auch gemeinnützige und kirchliche Unternehmen und Organisationen aus allen Branchen können Fixkostenzuschüsse erhalten.

Bedingung ist, dass zwischen November 2020 und Juni 2021 Corona-bedingte Umsatzeinbußen von mindestens 30 Prozent verzeichnet wurden. Je nach Höhe des Umsatzeinbruches werden 40 Prozent, 60 Prozent oder 100 Prozent der förderfähigen Fixkosten erstattet - maximal aber 1,5 Millionen Euro (3 Millionen Euro für Verbundunternehmen). Unternehmen, die in mindestens drei Monaten seit November 2020 einen Umsatzeinbruch von jeweils mehr als 50 Prozent erlitten haben, erhalten zusätzlich zur regulären Förderung einen Eigenkapitalzuschuss. Die Antragstellung erfolgt über prüfende Dritte. Die Überbrückungshilfe III wird bis 30.09.2021 verlängert. Die Förderbedingungen werden in der Überbrückungshilfe III Plus beibehalten.

Neu im Programm der Überbrückungshilfe III Plus ist die Restart-Prämie, mit der Unternehmen einen höheren Zuschuss zu den Personalkosten erhalten können.

Unternehmen, die im Zuge der Wiedereröffnung Personal aus der Kurzarbeit zurückholen, neu einstellen oder anderweitig die Beschäftigung erhöhen, erhalten wahlweise zur bestehenden Personalkostenpauschale eine Personalkostenhilfe („Restart-Prämie“) als Zuschuss zu den dadurch steigenden Personalkosten. Sie erhalten auf die Differenz der tatsächlichen Personalkosten im Fördermonat Juli 2021 zu den Personalkosten im Mai 2021 einen Zuschuss von 60 Prozent. Im August beträgt der Zuschuss noch 40 Prozent und im September 20 Prozent. Nach September 2021 wird kein Zuschuss mehr gewährt. Ersetzt werden künftig Anwalts- und Gerichtskosten von bis zu 20.000 Euro pro Monat für die insolvenzabwendende Restrukturierung von Unternehmen in einer drohenden Zahlungsunfähigkeit.

Das Land Baden-Württemberg gewährt einen fiktiven Unternehmerlohn pauschal mit einem Festbetrag in Höhe von 1000 Euro pro Monat für den Zeitraum Juli bis September 2021, sofern ein Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 vorliegt.

Neustarthilfe

Mit der Neustarthilfe werden Soloselbständige und kleine Kapitalgesellschaften unterstützt, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2021 Corona-bedingt eingeschränkt ist, die aber nur geringe betriebliche Fixkosten haben und für welche die Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III daher nicht in Frage kommt. Alternativ zur Überbrückungshilfe III können sie einmalig die Neustarthilfe von bis zu 7500 Euro (bzw. im Falle von Kapitalgesellschaften mit mehreren Gesellschaftern bis zu 30.000 Euro) beantragen. Die Förderhöhe beträgt 50 Prozent eines sechsmonatigen Referenzumsatzes, der auf Basis des Jahresumsatzes 2019 berechnet wird. Haben die Soloselbständigen bzw. die Kapitalgesellschaften im Förderzeitraum Januar bis Juni 2021 Umsatzeinbußen von über 60 Prozent zu verzeichnen, dürfen sie die Neustarthilfe in voller Höhe behalten. Andernfalls ist die Neustarthilfe (anteilig) zurückzuzahlen.

Eine gleichzeitige Antragstellung für eine Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III ist nicht möglich. Soloselbständige oder Soloselbstständige mit Personengesellschaft können den Antrag direkt oder über einen prüfenden Dritten stellen. Kapitalgesellschaften müssen den Antrag über einen prüfenden Dritten stellen. Die Auszahlung der Neustarthilfe erfolgt in der Regel wenige Tage nach Antragstellung.

Die Neustarthilfe für Soloselbstständige wird verlängert und erhöht sich von bis zu 1.250 Euro pro Monat für den Zeitraum von Januar bis Juni 2021 auf bis zu 1.500 Euro pro Monat für den Zeitraum von Juli bis September 2021. Für den gesamten Förderzeitraum von Januar bis September 2021 können Soloselbstständige somit bis zu 12.000 Euro bekommen.

Weitere Informationen sind unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de abrufbar.

Härtefallhilfen

Das Land unterstützt mit Härtefallhilfen ab sofort Unternehmen, die in Folge der Pandemie in ihrem wirtschaftlichen Fortbestand bedroht sind und bei denen nachweislich kein anderes, bestehendes Hilfsangebot von Bund, Ländern und Kommunen greift.

Mit den Härtefallhilfen können die Länder auf Grundlage von Einzelfallprüfungen die Unternehmen unterstützen, die nach Ermessensentscheidungen der Länder eine solche Unterstützung benötigen. Der Förderzeitraum für die Härtefallhilfen wurde bis zum 30. September 2021 verlängert. Auf der gemeinsamen Antragsplattform der Länder gibt es unter www.haertefallhilfen.de weitere Informationen. 

„Tilgungszuschuss Corona II“ für Schausteller, Messe-, Veranstaltungs- und Eventbranche sowie Taxi- und Mietwagengewerbe

Der Tilgungszuschuss Corona II für Schausteller und Marktkaufleute, Angehörige der Veranstaltungs- und Eventbranche, des Taxi- und Mietwagengewerbes sowie weitere von der Corona-Krise betroffenen Branchen des Sports, der Unterhaltung und Erholung wird fortgeführt.

  • Der Fördersatz beträgt 50 Prozent auf die Tilgungsraten von Januar 2021 bis September 2021.
  • Die maximale Förderhöhe liegt bei 300.000 Euro je Antragsteller.

Anträge können bis zum 31. Oktober 2021 bei den Industrie- und Handelskammern gestellt werden. Die Bewilligung und Auszahlung der Förderung erfolgt dann durch die L-Bank.

Weitere Informationen zu Antragsberechtigung und Antragstellung für Schausteller, Messe-, Veranstaltungs- und Eventbranche sowie Taxi- und Mietwagengewerbe

Hilfsprogramm für existenzbedrohte Vereine

Das Hilfsprogramm unterstützt gemeinnützige Vereine und Organisationen, die durch die Corona-Pandemie in ihrer Existenz bedroht sind. Dabei sollen Vereine wie zum Beispiel Obst- und Gartenbauvereine, Kleingartenvereine, Streuobstvereine, Kleintierzuchtvereine, Imkervereine, Tierschutzvereine oder Fischereivereine von dem Hilfsprogramm profitieren, und helfen, ausgelöste Liquiditätsengpässe zu mildern.

Antragsberechtigt sind gemeinnützige eingetragene Vereine sowie gemeinnützige Organisationen, die ihren Sitz in Baden-Württemberg haben und vor dem 11. März 2020 gegründet wurden.

Die Höhe der Zuwendungen richtet sich nach der Mitgliederstärke der Vereine zum 31. März 2020 und wird wie folgt gestaffelt:

  • Vereine bis 100 Mitglieder: bis zu 3000 Euro pro Verein
  • Vereine von 101 bis 300 Mitglieder: bis zu 5000 Euro pro Verein
  • Vereine von 301 bis 700 Mitglieder: bis zu 7000 Euro pro Verein
  • Vereine ab 701 Mitglieder: bis zu 12.000 Euro pro Verein

In begründeten Ausnahmefällen können Vereine unabhängig von ihrer Mitgliederzahl stattdessen einen einmaligen Zuschuss in Höhe von bis zu 20.000 Euro erhalten.
Das Antragsformular zum Hilfsprogramm sowie die weiteren Förderbedingungen sind unter foerderung.landwirtschaft-bw.de/Vereinsfoerderung+Corona abrufbar.


Corona-Schutzplan Baden-Württemberg

Um Existenzen zu sichern, Insolvenzen zu vermeiden und die Strukturen in Baden-Württemberg zu erhalten, hat sich die Haushaltskommission auf ein zweites großes Hilfspaket im Umfang von 1,5 Milliarden Euro geeinigt.

Weitere Informationen zum Corona-Schutzplan Baden-Württemberg

Mezzanine-Beteiligungsprogramm

Das baden-württembergische Wirtschaftsministerium hat in Zusammenarbeit mit der L‑Bank und der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft das Mezzanine-Beteiligungsprogramm gestartet. Mit dem neuen Programm sollen vor allem Start-ups und mittelständische Unternehmen mit stillen Beteiligungen unterstützt werden. Ziel ist es, die Finanzierungsstruktur der Unternehmen zu verbessern und ihnen so den Zugang zu weiteren Finanzierungsquellen zu ermöglichen. Die Fördermittel sollen dazu beitragen, dass notwendige Investitionen und Betriebsmittel finanziert werden können.

Insgesamt stehen von Landesseite 50 Millionen Euro zur Verfügung. Die L‑Bank vergibt die Mittel an akkreditierte Finanzintermediäre. Bereits zum Start ist die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft als Intermediär eingebunden. Weitere Intermediäre werden von der L‑Bank noch zugelassen.

Die Mittel können in Form von Wandeldarlehen, Nachrangdarlehen und stillen Beteiligungen bis hin zu direkten Beteiligungen im Einzelfall an die Unternehmen ausgereicht werden. Das Gesamtfinanzierungsvolumen pro Unternehmen richtet sich an der Kleinbeihilfenregelung des Bundes aus und beträgt maximal 800.000 Euro. KfW, Land und Intermediäre teilen sich die Gesamtfinanzierung in der Weise, dass die KfW 70 Prozent, das Land 20 Prozent und der Intermediär zehn Prozent des Gesamtfinanzierungsvolumens trägt.

Weitere Informationen zum Mezzanine-Beteiligungsprogramm

Krisenberatung Corona

Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern können sich bei einem der vier branchenorientierten Beratungsdienste informieren und je nach Bedarf die kostenlose Beratung durch einen erfahrenen Experten erhalten.

Mehr Informationen – je nach Branche – sind abrufbar unter:

Beteiligungsfond

Ziel des Beteiligungsfonds ist es, das Eigenkapital kleiner und mittlerer Unternehmen während der Corona-Krise zu stärken. Der Beteiligungsfond richtet sich an baden-württembergische Unternehmen zwischen 50 und 250 Mitarbeitern. Voraussetzung für die Beantragung des Beteiligungsfonds ist unter anderem ein ausgewiesener Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Millionen Euro im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr vor dem 1. Januar 2020, ein Unternehmenssitz oder ein klarer Tätigkeitsschwerpunkt in Baden-Württemberg sowie eine große Bedeutung des antragstellenden Unternehmens für die wirtschaftliche Stabilität des Landes Baden-Württemberg.

Die Mindesthöhe einer Rekapitalisierungsmaßnahme pro Unternehmen beträgt 800.000 Euro.

Unternehmen, die den Beteiligungsfonds Baden-Württemberg in Anspruch nehmen, sollen insbesondere einen Beitrag zur Stabilisierung von Produktionsketten und zur Sicherung von Arbeitsplätzen leisten. Im Einzelfall können auch größere Unternehmen, die für die Wirtschaftsstruktur im Land besonders relevant sind, Zugang zum Beteiligungsfonds erhalten.

Die vertiefte Prüfung der Anträge erfolgt durch die L-Bank. Über den Antrag entscheidet im Anschluss ein Beteiligungsrat, der aus Vertreterinnen und Vertretern des Wirtschafts- und Finanzministeriums besteht.

Unternehmen können ab sofort Anträge auf die Gewährung einer Rekapitalisierungsmaßnahme durch den Beteiligungsfonds einreichen. Die Anträge werden bearbeitet, sobald die entsprechende Rechtsverordnung verabschiedet ist.

Weitere Informationen zum Beteiligungsfonds

Corona-Hotline Land

Unternehmen in Baden-Württemberg können sich mit Fragen zu Geschäftsschließungen und Hilfsangeboten an die Corona-Hotline unter 0800/40 200 88 wenden.

Programm zur Stärkung kleiner und mittlerer Unternehmen

Das Förderangebot soll den Mittelstand im Land Baden-Württemberg noch stärker unterstützen. Die L-Bank gewährt zusätzlich zu dem bestehenden Liquiditätskredit einen Tilgungszuschuss bis zu 300.000 Euro.

Weitere Informationen zum Programm zur Stärkung von kleinen und mittleren Unternehmen

Stabilisierungshilfe Bustouristik 2021

Das Corona-Förderprogramm „Stabilisierungshilfe Bustouristik“ wird im Jahr 2021 fortgesetzt. 

Informationen zur Stabilisierungshilfe Bustouristik

Rettungsschirm Carsharing

Carsharing-Anbieter, die im Zuge der Corona-Pandemie massive Umsatzeinbußen erlitten haben, können über den Bundesverband Carsharing Erhaltungsprämien für einen Teil ihrer Fahrzeugflotte beantragen.

Informationen zum Rettungsschirm Carsharing

Azubi im Verbund - Ausbildung teilen

Kurzarbeitende Betriebe, die für mindestens vier Wochen Dauer ihre Auszubildenden in einem Partnerbetrieb ausbilden lassen, können ab sofort mit 1000 Euro gefördert werden.

Weitere Informationen zum Programm “Azubi im Verbund - Ausbildung teilen“

Azubi transfer - Ausbildung fortsetzen

Übernahme von Auszubildenden nach Insolvenz oder unvorhersehbarer Schließung ihres bisherigen Ausbildungsbetriebs. Ausbildungsbetriebe erhalten eine Prämie von 1200 Euro für jeden übernommenen Auszubildenden.

Weitere Informationen zum Programm “Azubi transfer - Ausbildung fortsetzen“ 

Dienstleistungsinnovation und Digitalisierung – Kompetenzzentrum Smart Services

Kleine und mittlere Unternehmen können Leistungen des Kompetenzzentrums Smart Services in Anspruch nehmen, um die Auswirkungen der Krise durch Maßnahmen im Bereich der Digitalisierung abzumildern. Schwerpunkte sind die Erstellung neuer Geschäftsmodelle, die Entwicklung neuer digitaler Dienstleistungen, die Nutzung von Serviceplattformen und die digitale Unterstützung von Geschäftsprozessen.
Weitere Informationen zum “Kompetenzzentrum smart Services“

Spezielles Maßnahmenpaket zur Unterstützung von Start-ups

Industrie- und Handelskammer (IHK) -  Ansprechpartner

Petra Annecke »

Assistentin Existenzgründung & Unternehmensförderung

Telefon:07131 / 9677-111
Kontaktformular

Handwerkskammer (HWK) - Ansprechpartner

Initiative "Das Land hilft"

In ganz Europa ist die Reisefreiheit durch das Coronavirus eingeschränkt. Das führt dazu, dass den Landwirten bis zu 300.000 Arbeitskräfte fehlen.

Gleichzeitig können viele Menschen, die in der Gastronomie oder dem Einzelhandel beschäftigt sind, nicht arbeiten. Andere, wie Studenten, müssen ebenfalls zu Hause bleiben.

Auf der Plattform www.daslandhilft.de kommen Helfer und Hilfesuchende zusammen.

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