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Informationen zum Coronavirus & zur Schutzimpfung

An dieser Stelle finden Sie alle Informationen rund um das Thema Coronavirus gebündelt - einschließlich der Corona-Schutzimpfung. Sie können mit dem Frage-und-Antwortsystem "Corey" chatten.

Bürgertelefon & Chatten mit dem Frage-und-Antwortsystem "Corey"

Chatten mit dem automatischen Frage- und Antwortsystem

Viele Fragen zum Coronavirus beantwortet unser automatisches Frage- und Antwortsystem, das Chatbot Corey

Telefon-Hotlines

Vor dem Hintergrund der dynamischen Entwicklung bei der Ausbreitung des Coronavirus hat das Landratsamt ein Bürgertelefon für Fragen aus der Bevölkerung eingerichtet. Die Telefonnummer lautet 09341 / 82-4010. Das Bürgertelefon ist montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 16 Uhr geschaltet. Hier gibt es Antworten und Hinweise zu Themen wie Symptome und Inkubationszeit oder der Frage, wie man sich vor einer Ansteckung schützen kann. Wir bitten um Verständnis, dass es bei hohem Anrufaufkommen zu Wartezeiten kommen kann.

Für Fragen zur Coronavirus-Schutzimpfung wenden Sie sich bitte an die bundesweit einheitliche Telefonnummer 116 117.

Des Weiteren können sich Bürgerinnen und Bürger montags bis freitags zwischen 9 und 18 Uhr unter der Telefonnummer 0711 / 904-39555 an eine eigens eingerichtete Hotline des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg wenden.

Weitere Servicetelefonnummern

Die Ausbreitung des Coronavirus hat dazu geführt, dass das Leben zurzeit weitgehend zu Hause stattfindet. Das kann zu Problemen und Konflikten in der Familie führen. Hier die wichtigsten Servicetelefonnummern, unter denen Hilfe und Beratung angeboten werden:

  • Psychologische Beratungsstelle - Hilfetelefon für Kinder, Jugendliche und Familien: 07931 8069
  • Psychologische Beratungsstelle des Caritasverbandes im Tauberkreis e.V.: 09341/92200
  • Nummer gegen Kummer – Hilfe für Kinder und Jugendliche: 116 111
  • Elterntelefon: 0800/111 0550
  • Hilfetelefon „Schwangere in Not“: 0800/404 0020
  • Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“: 0800/011 6010
  • "Frauen helfen Frauen" Main-Tauber-Kreis:  09343/5 89 94 91 oder Mobil/SMS: 0178/46 63 454
  • Suchtberatungsstelle der AGJ: 09341/897370.

Coronavirus-Hotline für gehörlose Menschen

Auch für gehörlose Menschen erreichbar ist die Coronavirus-Hotline des Regierungspräsidiums Stuttgart, die vom Landesgesundheitsamt fachlich unterstützt wird. Ratsuchenden gehörlosen Menschen steht die Hotline montags bis freitags zwischen 9 und 17 Uhr als Video-Chat zur Verfügung.

Coronavirus-Hotline für gehörlose Menschen 

Fallzahlen

Verteilung der aktiven Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber-Kreis

Aktive Fälle von Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber-Kreis, aufgeschlüsselt nach Städten und Gemeinden (Stand: 22. Januar, 15.30 Uhr)
Aktive Fälle von Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber-Kreis, aufgeschlüsselt nach Städten und Gemeinden (Stand: 22. Januar, 15.30 Uhr)

Stand Karte: 22. Januar 2021

Aktuelle Zahlen am 22. Januar 2021

Gesamtzahl der Infektionen einschließlich genesene und verstorbene Personen, die Zahl in Klammern nennt die Veränderung zum Vortag:

2828 (+23)

Zahl der bereits genesenen Personen:

2472

Zahl der im Labor bestätigten noch aktiven Fälle:

315

Wert der Sieben-Tage-Inzidenz:

144,3

Dieser Wert beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen je 100.000 Einwohner im Landkreis. Der aktuelle Tag wird nicht eingerechnet.

Zahl der verstorbenen Personen im Main-Tauber-Kreis im Zusammenhang mit bestätigter Coronavirus-Infektion:

41

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

Fragen und Antworten zur Corona-Schutzimpfung

Wo befinden sich die Impfzentren für die Bevölkerung des Main-Tauber-Kreises?

Seit 27. Dezember 2020 laufen die Impfungen in den Zentralen Impfzentren. Für Baden-Württemberg wurden neun zentrale Impfzentren (ZIZ) gebildet. Sie befinden sich in Ulm, Tübingen, Heidelberg, Freiburg, Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim, Offenburg und Rot am See. Das dem Main-Tauber-Kreis nächstgelegene Zentrale Impfzentrum ist das ZIZ Rot am See.

Seit 22. Januar 2021 besteht auch die Möglichkeit, die Impfung in einem Kreisimpfzentrum (KIZ) zu erhalten. Hierzu wurden derzeit landesweit rund 50 derartiger Zentren aufgebaut. Das KIZ für den Main-Tauber-Kreis wurde in der Sporthalle der Beruflichen Schulen in der Bad Mergentheimer Seegartenstraße eingerichtet.

Warum befindet sich das Kreisimpfzentrum in Bad Mergentheim?

Das Sozialministerium Baden-Württemberg hat auf Vorschlag des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis die Sporthalle des Beruflichen Schulzentrums als Standort des Kreisimpfzentrums festgelegt. Diese Halle wurde in der Vergangenheit bereits als Notfallstation für den Landkreis im Falle eines kerntechnischen Zwischenfalls beplant und entsprechend ertüchtigt, unter anderem bezüglich der technischen Ausstattung. So steht unter anderem eine Notstromversorgung zur Verfügung. Diese wesentlichen Vorarbeiten hätten bei jedem anderen Standort noch geleistet werden müssen. Die Halle verfügt auch über die vom Land geforderte Größe von rund 1200 Quadratmetern auf einer Ebene. Ferner ist sie in unmittelbarer Nähe zur Hauptfeuerwache, der Integrierten Leitstelle und dem Standort des Deutschen Roten Kreuzes gelegen, so dass – sofern erforderlich – kurze Eingreifzeiten möglich sind.

Warum gibt es nur ein Kreisimpfzentrum im Main-Tauber-Kreis?

Nach den Planungen des Landes wurde in jedem Stadt- und Landkreis nur ein Kreisimpfzentrum (KIZ) eingerichtet. Ausnahmen wurden lediglich für die sechs bevölkerungsreichsten Kreise ermöglicht. Mit dem Standort in Bad Mergentheim ist aber gewährleistet, dass die Einwohnerinnen und Einwohner aus allen Teilen des Landkreises das KIZ sowohl mit dem Auto als auch mit dem ÖPNV, beispielsweise mit der Tauberbahn, gut erreichen können. Die Impfzentren wurden nur geschaffen, weil eine Impfung im Rahmen der Regelversorgung in den Arztpraxen derzeit noch nicht machbar ist. Deshalb betreibt das Land seit Ende Dezember neun Zentrale Impfzentren (ZIZ), unter anderem in Rot am See im benachbarten Landkreis Schwäbisch Hall. Diese werden ab 22. Januar durch die KIZ in allen Stadt- und Landkreisen sowie daran angeschlossene Mobile Impfteams ergänzt.

Wann beginnen die Impfungen im Main-Tauber-Kreis?

Die Impfungen in den Zentralen Impfzentren (ZIZ) haben am 27. Dezember 2020 begonnen, beispielsweise in Rot am See im Landkreis Schwäbisch Hall.

Seit 22. Januar 2021 werden Impfungen im Main-Tauber-Kreis direkt im Kreisimpfzentrum in Bad Mergentheim (KIZ) vorgenommen.

Darüber hinaus werden Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen durch sogenannte Mobile Impfteams des ZIZ Rot am See und des KIZ Bad Mergentheim geimpft.

Mittelfristig soll die Impfung der Bevölkerung in der Regelversorgung in den Arztpraxen stattfinden.

Wer wird zuerst geimpft?

Die Reihenfolge der Schutzimpfungen ist in der Corona-Impfverordnung des Bundes geregelt.

Grundsätzlich gilt:

  • Höchste (1.) Priorität haben u.a. Menschen ab 80 Jahren sowie all jene, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen betreut werden oder tätig sind. Zudem, wer auf Intensivstationen, in Notaufnahmen oder bei Rettungsdiensten arbeitet.
  • Hohe (2.) Priorität genießt die Impfung unter anderem über 70-Jähriger und von Personen mit hohem Risikopotential für einen schweren Krankheitsverlauf. Dazu gehören unter anderem Demenzkranke sowie Menschen mit Trisomie 21 und Transplantationspatienten.
  • Mit erhöhter (3.) Priorität geimpft werden unter anderem Menschen über 60 Jahren, Vorerkrankte und Angehörige wichtiger Bereiche der Daseinsvorsorge.

Grundsätzlich gilt: Die Impfung ist freiwillig und kostenlos.

Wie sind die Öffnungszeiten des Kreisimpfzentrums?

In der jetzt fertig gestellten Konfiguration können im KIZ, wenn genügend Impfstoff bereitsteht, an sieben Tagen in der Woche im Zweischichtbetrieb mindestens 750 Personen geimpft werden. Hierfür stehen fünf Impfstraßen zur Verfügung. Da der Impfstoff derzeit noch knapp ist, beginnt der Betrieb zunächst mit zwei Impfstraßen, die an sieben Tagen in der Woche jeweils sechs Stunden lang betrieben werden. Für das Personal fallen darüber hinaus jeweils eine Stunde Vor- und Nachbereitung an. Unter anderem muss täglich der benötigte, bei minus 70 Grad tiefgefrorene Impfstoff zunächst aufgetaut und dann für die Verimpfung aufbereitet werden.

Die vorläufigen Öffnungszeiten sind:

  • Montag und Dienstag von 8.30 bis 14.30 Uhr
  • Mittwoch bis Freitag von 14.30 bis 20.30 Uhr
  • Samstag von 8 bis 14 Uhr
  • Sonntag von 13 bis 19 Uhr

Das Landratsamt Main-Tauber-Kreis hat sich in der Anfangsphase bewusst für einen Sieben-Tage-Betrieb mit unterschiedlichen Öffnungszeiten entschieden, um bestmöglichst zu gewährleisten, dass jede impfwillige Person einen Termin finden kann.

Wann und wie bekomme ich einen Impftermin?

Terminvereinbarungen und -buchungen für die ZIZ in Baden-Württemberg (beispielsweise in Rot am See im Landkreis Schwäbisch Hall) und für die Kreisimpfzentren (beispielsweise in Bad Mergentheim) sind möglich.

Zunächst sind die Über-80-Jährigen aufgerufen, sich über die Impftermin-Servicehotline des Landes einen Termin geben zu lassen bzw. sich online selbst einen Termin zu buchen. Für die Online-Buchung wird eine eigene E-Mail-Adresse benötigt bzw. die Möglichkeit, eine SMS zu empfangen.

Telefonische Terminreservierung: Service-Hotline: 116 117

Online-Termin-Buchung: www.impfterminservice.de

Eine Anmeldung ist nur über diese beiden Wege möglich. Beim Landratsamt Main-Tauber-Kreis und dem zugehörigen Kreis-Gesundheitsamt können keine Impftermine vereinbart werden. Die Bevölkerung wird dringend gebeten, von Anfragen hierzu abzusehen.

Eine Impfung ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.

Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege untergebracht sind oder dort arbeiten, benötigen keinen Impftermin. Sie bekommen über die Mobile Impfteams die Möglichkeit zur Impfung.

Für einen wirksamen Schutz sind zwingend zwei Impftermine notwendig. Zwischen beiden Impfungen soll ein Zeitraum von circa 21 Tagen liegen. Bei der Buchung sollen beide benötigten Termine direkt vereinbart werden. Der Ablauf der zweiten Impfung ist identisch mit der ersten Impfung.

Warum ist es derzeit schwierig, einen Impftermin zu erhalten?

Der Start der Impfungen in den Impfzentren ist ein erstes, starkes Zeichen der Hoffnung, dass das Ende der Pandemie näher rückt. Jedoch kann das Land Baden-Württemberg den Kreisimpfzentren in den ersten Wochen jeweils nur wenig Impfstoff zur Verfügung stellen. Die Situation hat sich dadurch weiter verschärft, dass der Hersteller Biontech aufgrund von Umbauten im Werk Puurs in Belgien drei bis vier Wochen lang die bereits zugesagten Liefermengen nicht vollständig einhalten kann. Danach soll, infolge der Umbauten, jedoch eine kräftige Ausweitung der Produktion möglich werden. Das Landratsamt Main-Tauber-Kreis bedauert diesen zusätzlichen Lieferengpass, hat darauf aber keinerlei Einfluss.

Es ist leider klar, dass aktuell die Nachfrage wesentlich höher ist als das Angebot an Impfstoff. Bei aller Kritik muss doch aber weiterhin die Freude im Mittelpunkt stehen, dass es den forschenden Pharmaunternehmen gelungen ist, in so kurzer Zeit sichere und wirksame Impfstoffe zur Verfügung zu stellen. Es liegt auf der Hand, dass die größte Impfaktion seit Menschengedenken nur Schritt für Schritt in Gang kommen kann. Insoweit sind auch beim Thema Impfung Ruhe und Besonnenheit die Gebote der Stunde. Mit der Zulassung weiterer Impfstoffe und der schrittweisen Ausweitung der Produktionskapazitäten wird sich die Situation in den nächsten Wochen und Monaten sukzessive entspannen.

Wie werde ich informiert, dass ich geimpft werden kann?

Die Landesregierung plant, in Kürze alle Haushalte in Baden-Württemberg in einem Brief darüber zu informieren, wie und auf welchem Weg man sich zur Impfung anmelden kann. Jedoch wird sich weiterhin jede Person selbst um einen Termin kümmern bzw. beispielsweise Angehörige damit beauftragen müssen, wenn sie oder er entsprechend seiner Zugehörigkeit zu einer Bevölkerungsgruppe zur Impfung berechtigt ist. Auch Hausärztinnen und Hausärzte sollen ihre Patientinnen und Patienten gezielt ansprechen. In Alten- und Pflegeheimen können die jeweiligen Leitungen einen Termin für Hausbesuche mit einem Mobilen Impfteam verabreden.

Das Landratsamt Main-Tauber-Kreis wird im Rahmen seiner Pressearbeit, auf www.main-tauber-kreis.de/coronavirus sowie auf dem Facebook-Kanal »Landratsamt Main-Tauber-Kreis« stets darauf hinweisen, wenn weitere Gruppen zur Impfung zugelassen sind.

Wie läuft die Impfung im Impfzentrum ab?

Bei einem Besuch im Kreisimpfzentrum werden mehrere Stationen durchlaufen:

1. Empfang

  • Fiebermessen; eine Impfung ist nur bei Infektfreiheit möglich.
  • Prüfung der Impfberechtigung: Aktuell sind im Wesentlichen Personen über 80 Jahren impfberechtigt. Das Alter wird anhand des Personalausweises überprüft; ebenso ist die Elektronische Gesundheitskarte mitzubringen. Nicht impfberechtigte Personen werden konsequent abgewiesen, wenn sie bei der Terminbuchung bewusst oder unbewusst falsche Angaben gemacht haben. Welche Nachweise im Einzelfall mitgebracht werden müssen, wird bei der Terminvereinbarung bekanntgegeben.
  • Registrierung, Vorlage des Impfpasses
  • Ausfüllen eines Anamnesebogens, unter anderem mit Angaben zu beim Impfling ggf. bekannten Allergien oder früheren, außergewöhnlichen Impfreaktionen; zur Einnahme von Blutverdünnungsmitteln etc. Die Impfung erfolgt nur, wenn keine Komplikationen vorliegen.
  • Ausgabe eines Laufzettels, der bei den nachfolgenden Stationen immer wieder vorgelegt wird. Durch Einscannen eines QR-Codes auf dem Laufzettel stehen jeweils sofort die notwendigen Daten zur Verfügung.


2. Filmvorführung

Jedem Impfling wird ein etwa dreiminütiger Aufklärungsfilm vorgeführt.

3. Ärztliches Aufklärungsgespräch

Jeder Impfling führt ein persönliches Aufklärungsgespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt und dokumentiert durch seine Unterschrift, dass er oder sie geimpft werden möchte.

4. Eigentliche Impfung

Die eigentliche Impfung wird durch qualifiziertes medizinisches Fachpersonal vorgenommen. Die Impfdosis wird intramuskulär gespritzt, in der Regel in den Oberarm. Die Einstichstelle wird desinfiziert und mit einem Pflaster geschützt. Genau dokumentiert werden der Zeitpunkt der Impfung, die genutzte Impfstoffcharge und in welchen Arm die Impfung injiziert wurde.

5. Beobachtungsraum

Nach der eigentlichen Impfung verbleibt jede geimpfte Person für circa 30 Minuten in einem Beobachtungsraum und wird von geschultem Personal überwacht. Hierbei handelt es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme.

6. Checkout

Beim Checkout erhalten die geimpften Personen ihren Impfpass zurück, in dem durch eine Ärztin oder einen Arzt die Impfung eingetragen wurde. Der komplette Aufenthalt im Kreisimpfzentrum dauert im Regelfall etwa 45 bis 60 Minuten.

Welche Aufgaben haben die Mobilen Impfteams?

Über die Impfungen im KIZ hinaus sind auch zwei Mobile Impfteams des KIZ im Main-Tauber-Kreis unterwegs und versorgen insbesondere die Pflegeheime. Dabei wird jeweils mit dem Zentralen Impfzentrum Rot am See (ZIZ) abgestimmt, welche Heime durch die Mobilen Impfteams des ZIZ und welche durch die Mobilen Impfteams des KIZ versorgt werden.

Die Pflegeheime bereiten die Impfung bestmöglich vor, so dass im Vorfeld bereits die ärztlichen Aufklärungsgespräche geführt, die Einwilligungen zur Impfung eingeholt und alle notwendigen Unterlagen bereitgelegt werden.

Die Mobilen Impfteams sind mit umfangreich ausgestatteten Mannschaftstransportwagen unterwegs. Der Impfstoff wird tiefgekühlt transportiert und vor Ort im jeweiligen Pflegeheim aufgetaut und aufbereitet.

Gibt es einen organisierten Transport zum Kreisimpfzentrum?

Ein organisierter Transport ist nicht vorgesehen. Das KIZ in Bad Mergentheim ist jedoch sehr gut mit dem Auto und auch mit dem ÖPNV zu erreichen. Beim KIZ sind ausreichend Parkplätze vorhanden. Ein Parkleitsystem wurde installiert.

Die Situation ist insofern mit jedem Arztbesuch vergleichbar. Es wird allerdings angeregt, gerade für ältere Personen, die nicht hinreichend mobil sind, im Wege der Nachbarschaftshilfe Unterstützung vor Ort zu organisieren.

Wie ist das Kreisimpfzentrum mit dem Auto erreichbar?

Um eine optimale Erreichbarkeit des KIZ zu sicherzustellen, hat die Stadt Bad Mergentheim südlich der Hauptfeuerwache, an der Ecke Eissee / Zwischen den Bächen, Behelfsparkplätze angelegt. Durch eine geänderte Verkehrsführung können die Besucherinnen und Besucher direkt von der Bundesstraße 290 („Westumgehung“) zu- und abfahren. Dieser Weg steht bislang ausschließlich Rettungsfahrzeugen zur Verfügung, zudem wurde ein übersichtliches Parkleitsystem installiert. Dieses stellt auch klar, dass aus Richtung Tauberbischofsheim kommend nicht nach links in Richtung Parkplatz abgebogen werden darf. Vielmehr muss bis zum Kreisverkehr am Eisenberg gefahren und dort gewendet werden, so dass dann von der Westumgehung nach rechts Richtung Parkplatz abgebogen werden kann.

Von dem Parkplatz, der ausschließlich für zu impfende Personen zur Verfügung stehen wird, führt eine Beschilderung zum KIZ. Dieses ist in etwa drei Minuten fußläufig zu erreichen. Behindertengerechte Parkplätze stehen direkt am Gebäude zur Verfügung. Ebenso kann das KIZ bei Bedarf barrierefrei betreten und verlassen werden.

Wie ist das Kreisimpfzentrum mit Bus und Bahn erreichbar?

Darüber hinaus ist das KIZ gut mit Bus und Bahn erreichbar. Die circa 400 Meter entfernte Bushaltestelle „Altstadt Schloss“ wird von elf Buslinien, darunter auch die Regiobuslinie 19 Künzelsau-Bad Mergentheim, und fünf Ruftaxilinien bedient. An einem Schultag halten an dieser Haltestelle über den Tag verteilt bis zu 150 Linienbusse. Das KIZ wird zudem noch von der Haltestelle „Wachbacher Straße“ erschlossen. Diese Haltestelle wird von den Buslinien 930 Assamstadt-Bad Mergentheim und 955 Hollenbach-Bad Mergentheim sowie der Ruftaxilinie 9855 bedient.

Allgemeinverfügungen des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis

Richtlinien und Verordnungen des Landes und des Bundes

Corona-Verordnung der Landesregierung

Weitere Verordnungen des Landes Baden-Württemberg

Absonderung

Bildung

Gewerblicher Bereich

Gesundheits- und Sozialwesen

Religion

Reise und Freizeit

Sport

Weitere Richtlinien des Landes Baden-Württemberg

Entschädigungsanträge nach § 56 IfSG sowie Staatshaftungsrecht

Die sachliche Zuständigkeit für die verwaltungsmäßige Abwicklung von Entschädigungs­anträgen nach § 56 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG) wegen Absonderung oder Berufsverbot und Entschädigungsanträgen nach § 56 Abs. 1a IfSG wegen Kinderbetreuung wird rückwirkend zum 1. Februar 2020 und befristet bis zum 31. März 2021 auf die örtlich zuständigen Regierungspräsidien übertragen. Für den Main-Tauber-Kreis ist damit das Regierungspräsidium Stuttgart zuständig. 

Die Antragstellung sowie die Bearbeitung der Anträge wird künftig über ein Online-Verfahren abgewickelt. Auf der Website www.ifsg-online.de können entsprechende Anträge gestellt werden. Dort finden sich auch weitere Infor­mationen zum Thema Entschädigungsanträge nach § 56 IfSG.

Entschädigungsanträge, die auf Staatshaftungsrecht gestützt werden, werden durch das Gesundheitsamt des Main-Tauber-Kreises über das Regierungspräsidium Stuttgart an das Ministerium für Soziales und Integration weitergeleitet. Hierunter sind Fälle zu fassen, in denen sich die antragstellende Person auf eine allgemein geltende Einschränkung nach der Corona-Verordnung des Landes, beispielsweise eine Betriebsuntersagung, beruft. 

Die bisher beim Gesundheitsamt des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis eingereichten Anträge werden zur weiteren Bearbeitung an das Regierungspräsidium Stuttgart übermittelt. In diesem Kontext wird auf die Datenschutzerklärungen des Ministeriums für Soziales und Integration sowie der Regierungspräsidien verwiesen, welche unter nachfolgenden Links abrufbar sind:

Dossiers mit ausführlichen Informationen

Informationen zu Wirtschaft und Sozialem

Unterstützung des heimischen Gewerbes

Pressemitteilungen

Die Mitteilungen zu den Coronavirus-Fallzahlen erfolgen an sechs Tagen in der Woche, das heißt von Montag bis Freitag und am Sonntag; an Samstagen erfolgt keine Mitteilung. An Tagen, an denen weder neue Infektionen noch neue Fälle von genesenen Infizierten zu verzeichnen sind, entfällt die Meldung. Der Abschnitt "Fallzahlen" oben auf dieser Seite wird in jedem Fall aktualisiert.
  

  1. © Credit Commerce, Pixabay
    Datum: 22.01.2021

    23 Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 23. Januar) - Weiterer Todesfall - Anträge auf Förderung "Invest BW" möglich

    Im Main-Tauber-Kreis wurden am Freitag, 22. Januar, 23 Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffenen Personen leben im Gebiet von acht Städten und Gemeinden des Landkreises. ... Mehr


  2. © fsHH, Pixabay.de
    Datum: 21.01.2021

    19 Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 21. Januar) - Quarantänen in zwei Pflegeheimen aufgehoben - Weitere Förderung von Weiterbildungsträgern

    Im Main-Tauber-Kreis wurden am Donnerstag, 21. Januar, 19 Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffenen Personen leben im Gebiet von sechs Städten und Gemeinden des Landkreises. ... Mehr


  3. Datum: 20.01.2021

    29 Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 20. Januar) - Bei Schutzimpfungen weiter Geduld erforderlich

    Im Main-Tauber-Kreis wurden am Mittwoch, 20. Januar, 29 Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffenen Personen leben im Gebiet von neun Städten und Gemeinden des Landkreises. ... Mehr


  4. © Gerd Altmann, Pixabay
    Datum: 19.01.2021

    64 Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt (Zahlen 19. Januar) Ausbruch in Igersheimer Pflegeheim - Strengere Regeln für Reiserückkehrer

    Im Main-Tauber-Kreis wurden am Dienstag, 19. Januar, 64 Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffenen Personen leben im Gebiet von neun Städten und Gemeinden des Landkreises. ... Mehr


  5. Datum: 18.01.2021

    Drei Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 18. Januar) - Weiterer Todesfall - Erste Terminbuchungen für KIZ möglich - Regelungen für Kreistagssitzung

    Im Main-Tauber-Kreis wurden am Montag, 18. Januar, drei Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffenen Personen leben im Gebiet der Stadt Bad Mergentheim. Es handelt sich ... Mehr


  6. © Evgeni Tcherkasski, Pixabay
    Datum: 16.01.2021

    31 Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt (Zahlen 17. Januar) - Weiterer Todesfall bestätigt - Kitas und Schulen bleiben weiter geschlossen

    Im Main-Tauber-Kreis wurden am Wochenende insgesamt 31 Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt, davon 19 am Samstag, 16. Januar, und zwölf am Sonntag, 17. Januar. Die betroffenen Personen leben ... Mehr


  7. Datum: 15.01.2021

    45 Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 15. Januar) - Pflegeheime weiter betroffen - Ab dem 18. Januar gilt der Schulfahrplan

    Im Main-Tauber-Kreis wurden am Freitag, 15. Januar, 45 Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffenen Personen leben im Gebiet von elf Städten und Gemeinden des Landkreises. ... Mehr


  8. © Pixabay.de
    Datum: 14.01.2021

    29 Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 14. Januar) - Weitere Fälle in Pflegeheimen - Tilgungszuschuss Corona ausgeweitet

    Im Main-Tauber-Kreis wurden am Donnerstag, 14. Januar, 29 Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffenen Personen leben im Gebiet von acht Städten und Gemeinden des Landkreises. ... Mehr


  9. Datum: 14.01.2021

    Kreisimpfzentrum: Logistischen Kraftakt mit unzähligen Beteiligten gemeistert

    Eine Woche vor der Inbetriebnahme des neuen Kreisimpfzentrums (KIZ) in Bad Mergentheim wurde dieses bei einem Presse-Rundgang vorgestellt. Landrat Reinhard Frank würdigte ... Mehr


  10. Datum: 13.01.2021

    36 Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 13. Januar) - Zwei Todesfälle - Händlerportal "Kauf regional" nutzen

    Im Main-Tauber-Kreis wurden am Mittwoch, 13. Januar, 36 Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffenen Personen leben im Gebiet von elf Städten und Gemeinden des Landkreises. ... Mehr

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