Erinnerung an Wertheimer Kriegstote: Auftaktworkshop zu einem Friedensprojekt
Am Freitag, 30. Januar, findet von 16 bis 19 Uhr ein Auftaktworkshop zu dem Friedensprojekt "Erinnerung an Wertheimer Kriegstote" im Vortragssaal des Archivverbunds Main-Tauber im Kloster Bronnbach statt.
30.01.2026
16:00 bis 19:00 Uhr
Archivverbund Main-Tauber »
Bronnbach 19
97877 Wertheim-Bronnbach
Die Teilnahme ist kostenlos.
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In dem Friedensprojekt „Erinnerung an Wertheimer Kriegstote“ geht es unter anderem um die Frage, wie und aus welchen Beweggründen wir uns an die Wertheimer Kriegstoten erinnern sollten. Ziel ist es, die Schrecken von Krieg und den hohen Wert von Frieden heute bewusst zu machen. Der Workshop soll der Auftakt sein zu einem längerfristigen Engagement, das Schicksale einzelner in den Weltkriegen des 20. Jahrhunderts verstorbener Wertheimer zeigt und den Wandel des Gedenkens an sie bis heute thematisiert.
Ideal wäre eine generationenübergreifende Arbeitsgruppe aus Schülern, jungen und älteren Erwachsenen. Auch Migranten sind willkommen. Erarbeitet werden unter anderem Informationen zu Kriegstoten des Zweiten Weltkrieges in Wertheim, den Stadtteilen und Eingemeindungen. Konkret werden Geburts- und Sterberegister, damalige Todesanzeigen in den Wertheimer Zeitungen, Mahnmale in der Stadt und auf den einzelnen Ortschaften, Kriegsgräber und weitere Quellen ausgewertet. Für Interessierte werden Folgetreffen angeboten. Das Projekt ist offen für verschiedene Aktionen gemäß den Ideen der Teilnehmenden.
Es handelt sich um ein Projekt des Historischen Vereins Wertheim in Verbindung mit dem Archivverbund Main-Tauber und dem Grafschaftsmuseum Wertheim unter der Leitung von Dieter Fauth, Mitglied des Vorstands im HV und Leiter des Wertheimer Schülerprojektes Stolpersteine.
Leitung: Dr. habil. Dieter Fauth, Zell am Main
Veranstaltungsort: Archivverbund Main-Tauber, Vortragssaal
Anmeldung: Staatsarchiv Wertheim, stawertheim@la-bw.de oder 09342/91592-0 bis Mittwoch, 28. Januar 2026