Würzburger Förderpreis Forschung und Transfer 2026
Zum dritten Mal wird 2026 der „Würzburger Förderpreis Forschung und Transfer“ verliehen. Nun haben sich die Wittenstein Stiftung und die Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp entschlossen, die Fördersumme um 50.000 Euro auf 150.000 Euro aufzustocken.
Seit 2024 unterstützt die Wittenstein Stiftung mit dem „Würzburger Förderpreis Forschung und Transfer“ herausragende fächerübergreifende Forschungsprojekte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU), die neben wissenschaftlicher Innovation ein besonderes gesellschaftliches Anwendungspotenzial aufweisen.
2025 folgte die Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp dem Beispiel und verdoppelte das ursprünglich auf 50.000 Euro angesetzte Preisgeld auf 100.000 Euro. Nur ein Jahr später darf sich die Universität über eine weitere Aufstockung freuen, die Preisträgerinnen oder Preisträger des Jahres 2026 werden 150.000 Euro für ihre Forschung erhalten.
Die Gründe für die Aufstockung liegen für die Vertreter der beiden Stiftungen auf der Hand. „In den ersten beiden Jahren konnten wir bereits zwei fantastische Projekte, beide aus der Medizin, fördern, die vor allem durch ihr hohes Potenzial für die Anwendung in der Gesellschaft herausragen. Da passiert etwas, was den Menschen wirklich hilft“, erklärte Dr. Sascha von Berchem, Geschäftsführer der Wittenstein Stiftung, im Rahmen der Vertragsunterzeichnung am 1. Juli 2026 im Senatssaal der Universität.
Dr. Gunther Schunk, erster Vorsitzender des Universitätsbunds, schloss sich an und lobte vor allem die reibungslose Zusammenarbeit der Beteiligten: „Dadurch konnten wir das Projekt sehr schnell realisieren – und deshalb waren die Stiftungen auch direkt bereit, ihr finanzielles Engagement weiter auszubauen.“ Wenn es nach den Förderern geht, könnte sich die Summe in den kommenden Jahren sogar noch weiter erhöhen – entweder durch erneute Aufstockungen oder vorzugsweise durch die Einbeziehung eines zusätzlichen Partners.
Die jetzt erfolgte Erhöhung freute natürlich auch Universitätspräsident Professor Paul Pauli. Er sieht „gerade in der Zusammenarbeit der Stiftungen ein tolles Signal für die Region. Das unterstreicht klar das Vertrauen in die Forschung an unserer Universität.“
Die Ausschreibung für das Jahr 2026 läuft noch bis zum 14. August. Verliehen wird der Förderpreis im Rahmen des traditionellen Festkonzerts des Universitätsbunds Würzburg am Donnerstag, 5. November 2026 in der Würzburger Neubaukirche.