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26.05.2026

Schule im Taubertal nimmt Unterricht in frisch renovierter Außenstelle Wertheim auf

Das Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentrum „Schule im Taubertal“ hat seine neue Außenstelle in Wertheim bezogen: Seit April findet der Unterricht für den Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung im ehemaligen Wohnstift im Hofgarten des Diakoniezentrums Wertheim statt. Landrat Christoph Schauder besichtigte vor kurzem gemeinsam mit Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez, dem Geschäftsführer des Wohnstifts Hofgarten, Martin Leynar, der Leiterin der Schule im Taubertal, Regine Stolzenberger-Hilpert und der stellvertretenden Schulleiterin Antje Mies sowie Vertretern der Landkreisverwaltung die neuen Räume.

Neben der Stammschule in Unterbalbach mit Schulkindergarten hat die Schule im Taubertal auch eine Außenstelle in Wertheim. Diese befand sich seit 2012 in den Räumlichkeiten der Edward-Uihlein-Schule in Wertheim. Da die Raumkapazitäten am bisherigen Standort erschöpft waren, wurde eine neue Außenstelle in Wertheim eingerichtet. Als Schulträger ist das Landratsamt Main-Tauber-Kreis für die Bereitstellung der Räumlichkeiten verantwortlich. „Der Landkreis hat die neuen Räume für 15 Jahre angemietet. Hierdurch können wir den Familien und Lehrkräften eine langfristige Planungssicherheit bieten“, betonte Landrat Christoph Schauder.

Den entscheidenden Tipp für die Immobilie im Hofgarten erhielt die Landkreisverwaltung von der Stadt Wertheim. „Wir sind der Stadt Wertheim sehr dankbar für die jahrelange Beherbergung unserer Außenstelle in der Edward-Uihlein-Schule und für die Unterstützung bei der Suche nach neuen Räumlichkeiten. Ein herzliches Dankeschön geht auch an das Diakoniezentrum Wertheim für die von Beginn an konstruktive und lösungsorientierte Kommunikation während des Anmietungsprozesses und die kostenfreie Überlassung von Mobiliar“, erklärte Landrat Schauder.

„Der Landkreis hat umfangreiche Renovierungsarbeiten an der neuen Außenstelle vorgenommen, um dem Lehrpersonal und den Kindern ein modernes und ansprechendes Umfeld zu schaffen“, ergänzte Torsten Hauck, Dezernent für Personal und Finanzen beim Landratsamt. Hierfür hat der Landkreis rund 150.000 Euro investiert. „Es war uns wichtig, dass sich die Kinder hier wohl fühlen und ihre besonderen Bedürfnisse optimal berücksichtigt werden können. Für die Bereitstellung der Mittel trotz angespannter Haushaltslage danke ich dem Kreistag ganz herzlich“, sagte Schauder. Dem Dank schloss sich auch das Schulleitungsteam an: „Wir danken dem Landkreis für die neuen Räume und die gute Zusammenarbeit. Der Umzug in den Osterferien hat reibungslos funktioniert. Bereits Mitte April konnte der Unterricht in den neuen Räumlichkeiten erfolgreich aufgenommen werden“, sagte Schulleiterin Regine Stolzenberger-Hilpert.

Bei einem Rundgang führten die Schulleiterinnen Regine Stolzenberger-Hilpert und Antje Mies die Delegation durch den neuen Standort. Dieser umfasst vier Klassenräume, mehrere Differenzierungsräume, Räumlichkeiten für das Lehr- und Betreuungspersonal, Aufenthaltsbereiche, eine Küche, sanitäre Anlagen sowie Räume für die Frühförderung, das Material und die Technik. „Die verschiedenen Differenzierungsräume, wozu auch ein Time-Out-Raum gehört, erlauben uns eine gezielte pädagogische Förderung. Das verbessert die Lernbedingungen für die Kinder erheblich und schafft insgesamt eine ruhigere und reizärmere Lernumgebung für die Schülerinnen und Schüler sowie das Lehr- und Betreuungspersonal“, erläuterte Antje Mies. „Damit sichern wir vor Ort langfristig ein hochwertiges Förderungs- und Bildungsangebot und ersparen den Kindern gleichzeitig den langen Schulweg nach Unterbalbach“, fügte Landrat Schauder hinzu.

An drei Tagen pro Woche wird den Kindern ein warmes Mittagessen angeboten, wie Katrin Stephan, Leiterin des Amtes für Kreisschulen und Bildung beim Landratsamt, berichtete. Als nächster Schritt steht nun die Neugestaltung des Außenbereichs an.

Landrat Schauder nutzte den Besuch für ein abschließendes Lob an die Lehr- und Betreuungskräfte vor Ort: „Es ist beeindruckend zu sehen, mit wie viel Engagement die neuen Räumlichkeiten bereits mit Leben, Wärme und Gemeinschaft gefüllt wurden. Mein besonderer Dank gilt daher den Lehr- und Betreuungskräften hier vor Ort. Ihr unermüdlicher Einsatz ist für unseren Landkreis von unschätzbarem Wert und trägt maßgeblich dazu bei, dass sich die Kinder hier bereits wohl und angekommen fühlen.“

Ein Pinguin als Maskottchen: Die Delegation aus Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez (von links), Landrat Christoph Schauder, Schulleiterin Regine Stolzenberger-Hilpert, stellvertretende Schulleiterin Antje Mies, Martin Leynar (Geschäftsführer Diakoniezentrum Wertheim), Michelle Schäbler (Amt für Immobilienmanagement), Torsten Hauck (Dezernent für Personal und Finanzen), Katrin Stephan (Amt für Kreisschulen und Bildung) und Joachim Aragón (Amt für Immobilienmanagement) statteten bei ihrem Rundgang auch der »Pinguingruppe« einen Besuch ab.
Ein Pinguin als Maskottchen: Die Delegation aus Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez (von links), Landrat Christoph Schauder, Schulleiterin Regine Stolzenberger-Hilpert, stellvertretende Schulleiterin Antje Mies, Martin Leynar (Geschäftsführer Diakoniezentrum Wertheim), Michelle Schäbler (Amt für Immobilienmanagement), Torsten Hauck (Dezernent für Personal und Finanzen), Katrin Stephan (Amt für Kreisschulen und Bildung) und Joachim Aragón (Amt für Immobilienmanagement) statteten bei ihrem Rundgang auch der »Pinguingruppe« einen Besuch ab.


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