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24.03.2026

Praxiserfahrungen aus erster Hand - Ausbildungsbotschafter zu Gast am BSZ Wertheim

Die Schülerinnen und Schüler der zweijährigen Berufsfachschulen für Pflege, Elektrotechnik und Wirtschaft des Beruflichen Schulzentrums (BSZ) in Wertheim bereiten sich in ihren jeweiligen Bildungsgängen optimal auf die Arbeit im Gesundheitswesen und in sozialen Einrichtungen beziehungsweise in Wirtschaft und Industrie vor. In einem gemeinsamen mehrwöchigen Projekt lernten die Schüler nicht nur den richtigen Aufbau und das Schreiben von Bewerbungen, sondern bekamen zum Abschluss von den Ausbildungsbotschaftern spannende Einblicke in den Lehrlingsalltag.

Ausbildungsbotschafter sind Auszubildende, die an die Schule kommen, ihren Beruf vorstellen und für Fragen der Schülerinnen und Schüler zur Verfügung stehen. Ziel ist es, einen realistischen Einblick in die Ausbildung und dank des direkten Dialogs mit den Lehrlingen einen authentischen Eindruck in die berufliche Praxis zu geben. Den Fragen der Schülerinnen und Schüler stellten sich Bankkaufmann Wilhelm Alerbon (Sparkasse Tauberfranken), Kaufmann für Bürokommunikation Justin Rothmeyer (i.safe MOBILE GmbH), Industriekaufmann Noah-David Hofmann (STRABAG Rail), Industrieelektriker Claudio Svedac (MAFI Transport-Systeme), Elektroniker für Betriebstechnik Dennis Hemmerich (EAS Schaltanlagen GmbH) und die beiden Pflegefachkräfte Aleksandra Doslov und Tobias Sürth (Krankenhaus Tauberbischofsheim).

In der zweijährigen Berufsfachschule für Pflege stellten die Ausbildungsbotschafter aus Tauberbischofsheim beispielsweise ihren Beruf als Pflegefachkraft vor. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, dass es besonders wichtig sei „dranzubleiben“ und dass die Freizeit auch in der Ausbildung nicht zu kurz komme. Besonders interessant fanden sie die Option, auch in der Psychiatrie eingesetzt zu werden. Die Ausbildungsbotschafter empfahlen zudem, vor Ausbildungsbeginn ein Praktikum zu absolvieren, um herauszufinden, ob die Arbeit und das Unternehmen den eigenen Vorstellungen entsprechen.

Schließlich durften die Schülerinnen und Schüler noch mit zwei praktischen Übungen selbst Hand anlegen: Sie maßen bei ihrem Nachbarn den Puls und übten, wie ein Fuß mit unterschiedlichen Techniken verbunden werden kann. Am Ende stellte sich heraus, dass eine der Ausbildungsbotschafterinnen als Schülerin selbst am BSZ Wertheim war und sich nach dem Abschluss der Zweijährigen Berufsfachschule für die Ausbildung im Krankenhaus entschied.

Das BSZ Wertheim bedankt sich bei allen Ausbildungsbotschaftern für die spannenden Informationen aus erster Hand, bei ihren Betrieben und bei Sylvia Hellmuth-Hambrecht (BSZ Wertheim) sowie Carina Adelmann (FABI) für die Vermittlung und Organisation.

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