Gewerbegebiet Almosenberg an der Autobahn A3 erweitert
Die Erweiterung des Gewerbegebiets Almosenberg ist abgeschlossen. Auf 13 Hektar Fläche hat die Stadt Platz für das Wachstum der Wertheimer Wirtschaft geschaffen. Für die Erschließung wurden 6,5 Millionen Euro investiert. Bei der Übergabe am Donnerstag äußerte sich Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez zuversichtlich, „dass es nicht lange dauern wird, bis die Flächen belegt sind.“
Damit würde sich die Erfolgsgeschichte des großen Gewerbegebiets an der Autobahn A3 fortsetzen, die mit der Ansiedlung des Wertheim Village vor etwa 25 Jahren begonnen hat. Rund 2000 Arbeitsplätze sind hier entstanden, für einen sprunghaften Anstieg sorgte vor allem die Ansiedlung des Unternehmens Warema. „Der Almosenberg ist ein Aushängeschild für unsere Stadt – sichtbar weit über die Region hinaus,“ sagte OB Herrera Torrez bei der Übergabe. Die jetzige Erweiterung um 13 Hektar schaffe die Grundlage für weiteres Wachstum.
Die Erschließung bezeichnete der Oberbürgermeister als „anspruchsvolles Gesamtprojekt“. Dass es fristgerecht abgeschlossen werden konnte, sei angesichts des Umfangs keineswegs selbstverständlich. 5,5 Millionen Euro hat die Stadt für den Straßenbau sowie für das Entwässerungs- und Kanalsystem ausgegeben. Auch für die Stadtwerke Wertheim, die das Areal für eine Million Euro mit Wasser, Gas, Strom und Glasfaser versorgt haben, „war das angesichts der Größe ein besonderes Projekt,“ bekannte Prokurist Eric Schuh. Durch den Bau eines Schaltwerks innerhalb des Gewerbegebiets habe man hohe Versorgungsmöglichkeiten für die Zukunft geschaffen. Über eine Strecke von sechs Kilometer wurde das Schaltwerk – mit Unterquerung des Mains an zwei Stellen - an die Umspannanlage Trennfeld angeschlossen.
Die Erweiterungsfläche ist in 12 Baugrundstücke aufgeteilt. Sie sind zwischen 2700 und 18.300 Quadratmeter groß und flexibel nutzbar. „Die Nachfrage ist da,“ bestätigte der Oberbürgermeister. Die ersten Anfragen habe es schon vor Beginn der Vermarktung gegeben. Ein Grundstück haben sich die Stadtwerke gesichert: Sie wollen mit Partnern am Almosenberg unter anderem einen Wasserstoff-Elektrolyseur und eine Wasserstofftankstelle bauen. Die Wasserstoffproduktion, die mit regenerativer Energie betrieben wird, hat vom Land Baden-Württemberg eine Förderzusage über neun Millionen Euro erhalten.