Entwässerung erneuert - Landrat besichtigt in Eiersheim Instandsetzung entlang der K 2881
Der Landkreis hat die Entwässerung der Kreisstraße 2881 in Eiersheim auf einer Länge von circa 1,4 Kilometern beidseitig grundlegend erneuert. Landrat Christoph Schauder und Bürgermeister Thomas Schreglmann machten sich vor Ort ein Bild von der abgeschlossenen Maßnahme. Sie soll dazu beitragen, den Ort vor den Folgen von Starkregen und Frost zu schützen.
„Es freut mich sehr, dass die Kreisstraße nun wetterfest aufgestellt ist. Starkregen ist kein abstraktes Risiko mehr, sondern wird immer wieder Realität. Mit den 130.000 Euro investiert der Landkreis direkt in die Sicherheit der Eiersheimer Bürgerinnen und Bürger und sorgt dafür, dass Kreisstraßen auch extremem Wetter standhalten. Dass wir diese Summe trotz der angespannten Haushaltslage bereitstellen, unterstreicht unsere Verpflichtung gegenüber den Anwohnern in Eiersheim“, betonte Landrat Christoph Schauder und dankte gleichzeitig dem Kreistag für die Bereitstellung der erforderlichen Haushaltsmittel.
Die Maßnahme ist vor allem eine Investition in die Haltbarkeit der Kreisstraße: Defekte Entwässerungsrinnen führen dazu, dass Wasser in den Straßenunterbau sickert, was bei Frost den Asphalt sprengen lässt und letztlich zu schweren Asphaltschäden führt. „Jeder Euro, den wir heute in die Entwässerung stecken, spart uns morgen ein Vielfaches an Kosten für eine komplette Straßensanierung“, erklärte Landrat Schauder.
Die Arbeiten führte die Firma Boller Bau aus Tauberbischofsheim-Distelhausen aus. Um auf einer Länge von 1,4 Kilometern Ressourcen zu schonen, wurde ein differenzierter Ansatz gewählt: „Dort, wo die Rinne stark beschädigt und abgesackt war, haben wir sie vom Fundament auf neu aufgebaut. In den stabileren Abschnitten reichte es aus, die Rinnenfugen von Wurzeln und Unkraut zu befreien und neu zu versiegeln“, erläuterte die Projektleiterin Hanna Kuznetsova vom Amt für Straßen- und Radwegebau des Landratsamtes. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf 130.000 Euro.
„Die Arbeiten waren dringend notwendig, da die Entwässerungsrinne stark beschädigt war. Eine Erneuerung der Rinne war zum Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger daher unumgänglich. Ich danke allen am Projekt Beteiligten für die sehr gute und konstruktive Zusammenarbeit“, betonte Bürgermeister Thomas Schreglmann.