Dem Regenwetter getrotzt und viel Spaß gehabt - Autofreier Sonntag 2025 von zahlreichen Radelnden genutzt
Der Autofreie Sonntag war auch im Jahr 2025 ein Erfolg. Viele unternehmungslustige Radlerinnen und Radler zog es trotz des Regenwetters auf die Veranstaltungsstrecke zwischen Tauberbischofsheim und Bronnbach. Die Straße entlang der Tauber war am Sonntag auf rund zwanzig Kilometern für den motorisierten Verkehr gesperrt.
Mit dem Zerreißen des Startbanners am Wörtplatz in Tauberbischofsheim eröffnete Landrat Christoph Schauder gemeinsam mit Ursula Mühleck, Dezernentin für Kreisentwicklung und Bildung beim Landratsamt Main-Tauber-Kreis, sowie mit Tauberbischofsheims Bürgermeisterin Anette Schmidt, Vertretern des Kreistags und Mitgliedern des Tourismusverbandes „Liebliches Taubertal“ e.V. um 10 Uhr offiziell die Strecke.
Nach Ende der Veranstaltung bedankte sich der Landrat bei allen Helferinnen und Helfern, die bereits Monate zuvor mit großem Engagement diese Veranstaltung vorbereitet und am Event selbst tatkräftig mitgewirkt hätten. „Dass zahlreiche Radfahrerinnen und Radfahrer trotz des durchwachsenen Wetters teilgenommen haben, belegt die Bedeutung des Autofreien Sonntags für die Region“, sagte Landrat Christoph Schauder. „Glücklicherweise gab es keine nennenswerten Zwischenfälle, zu denen die Rettungskräfte ausrücken mussten“, ergänzte der Landrat.
Die Wegstrecke war 2025 kürzer als üblich. Dies lag an einer Baustelle bei Wertheim, die nicht umfahren werden konnte. Dennoch nutzten viele hundert Fahrradbegeisterte die Strecke. „Besonders gefreut hat uns, dass sehr viele Eltern mit ihren Kindern auf der Strecke unterwegs waren“, berichtet Ursula Mühleck. „Ebenso bemerkenswert war das große kulinarische Angebot in den Dörfern entlang der Strecke.“
Mehr als 40 selbstgebackene Kuchen und Torten wurden in Niklashausen angeboten. Dort hatte das Pfeifermuseum seine Türen für Besucher geöffnet und auch der sogenannte kleine Dom stand den Radelnden offen. Das Kloster Bronnbach wartete sowohl mit kulinarischen als auch mit kulturellen Highlights auf. Das Hotel und Restaurant Kloster Bronnbach hatte den gesamten Kirchenvorplatz bestuhlt und bot ein breites Angebot an Speisen und Getränken. Das Amt für Kultur und Tourismus des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis hatte mit der Musikkapelle „(K)ein altes Eisen“ und der Stadtkapelle Freudenberg abwechslungsreiche Musikangebote organisiert. Zudem wurden mehrere Kurzführungen durch das Kloster angeboten.
Der Archivverbund Main-Tauber in Bronnbach bot neben einem Bücherflohmarkt auch stündliche Führungen durch das Archiv. Auch das Heimatmuseum von Günter Sturm war geöffnet. „Der Autofreie Sonntag ist facettenreich und bietet viel mehr als das reine und ungestörte Fahrraderlebnis auf der Straße. Neben der sportlichen Seite wartet ein vielfältiges kulturelles und kulinarisches Angebot auf die Teilnehmer“, betonte Landrat Schauder.
Der Autofreie Sonntag findet traditionell am ersten Sonntag im August und im jährlichen Wechsel im nördlichen und südlichen Taubertal statt. Die beliebte Radveranstaltung ist im kommenden Jahr am Sonntag, 2. August, im südlichen Taubertal geplant.
Weitere Informationen zu kulturellen Besonderheiten der Region gibt es auf der Webseite des Tourismusverbandes „Liebliches Taubertal“ e.V. unter www.liebliches-taubertal.de. Zum Stöbern laden die Broschüren „Burgen und Schlösser“ sowie „Kunst und Kultur“ und der Flyer „Ausflugsziele Taubertal“ an. Gut verbinden lassen sich die Ausflugsziele auch mit einer Radtour. Die Prospekte zu den kulturellen Sehenswürdigkeiten sowie die Raderlebniskarte liegen in den Tourist-Informationen des Taubertals sowie in der Geschäftsstelle des Tourismusverbandes in Tauberbischofsheim aus.