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01.08.2025

Armin Kremer nach 30 Jahren an der GTB Tauberbischofsheim in den Ruhestand verabschiedet

Die Gewerbliche Schule Tauberbischofsheim (GTB) hat neben Schulleiter Hermann Ruppert auch Lehrkraft Armin Kremer zum Ende des Schuljahres in den Ruhestand verabschiedet. Beide verbindet nicht nur der Zeitpunkt ihres beruflichen Abschieds, sondern auch eine lange gemeinsame Geschichte, die bereits in ihrer Schulzeit begann.

1976 begegneten sich Armin Kremer und Hermann Ruppert erstmals als Schüler der zweijährigen Berufsfachschule an der GTB, ein früher Berührungspunkt mit der Einrichtung, die für beide später zur beruflichen Heimat werden sollte. Ihre Wege trennten sich zunächst, führten später aber als Lehrer und Kollegen zurück an die Schule.

Armin Kremer absolvierte nach dem Schulabschluss eine Ausbildung zum Industriemechaniker (damals noch unter dem Begriff „Schlosser“ bekannt) und legte im Jahr 1986 die Meisterprüfung in Würzburg ab. 1996 kehrte er als Nebenlehrer an die Gewerbliche Schule zurück. Schon ein Jahr später erhielt er eine Festanstellung, 1998 erfolgte die Übernahme in das Beamtenverhältnis. Im Jahr 2000 wurde er zum Beamten auf Lebenszeit ernannt, 2014 zum Technischen Oberlehrer befördert.

In seiner langjährigen Laufbahn prägte Kremer insbesondere die Metallbauer-Ausbildung, die Zweijährige Berufsfachschule Metall sowie die Kfz-Abteilung. Was ihn im Kollegium wie bei den Schülerinnen und Schülern beliebt machte, war sein ruhiger, respektvoller und zugleich unkomplizierter Umgang. Schon früh wurde ihm in einer dienstlichen Beurteilung eine lockere und problemlose Kommunikation mit den Jugendlichen bescheinigt. Eine Stärke, die ihn bis zum letzten Arbeitstag begleitete. Auch seine Neugier und seine Offenheit für fachliche Weiterentwicklung machten ihn zu einem geschätzten Kollegen.

In seiner Rede würdigte Schulleiter Hermann Ruppert den langjährigen Weggefährten als verlässlichen Lehrer mit großem Engagement. Mit herzlichen Worten bedankte er sich für die gute Zusammenarbeit und wünschte Kremer alles Gute für den neuen Lebensabschnitt.

Armin Kremer selbst blickte dankbar auf seine Zeit an der Schule zurück: „Ich bin immer gerne zur Arbeit gekommen“, betonte er. Besonders das gute Miteinander habe ihn stets motiviert. Zum Abschied wandte er sich mit einem klaren Appell an das Kollegium: „Vergesst die guten Schülerinnen und Schüler nicht, aber behaltet alle im Blick.“

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