Anmeldefrist zum Tag des offenen Denkmals läuft - Veranstaltungen bis 30. Juni online melden
Der bundesweite Tag des offenen Denkmals findet in diesem Jahr am Sonntag, 14. September, statt. Wer mit einer Veranstaltung ins offizielle Programm aufgenommen werden möchte, muss sich bis zum 30. Juni online anmelden. Dazu aufgerufen sind Denkmaleigentümer und alle, die sich einzeln oder in der Gruppe für ein Denkmal engagieren. Außer von amtlichen Denkmalpflegern und Kulturschaffenden lebt der Tag gerade von engagierten Privatleuten, die ihre historischen Türen anlässlich dieses Tages für Gäste öffnen.
Wer sich rechtzeitig mit seinen Programmpunkten wie Führungen oder Öffnungszeiten unter https://registrierung.tag-des-offenen-denkmals.de anmeldet, profitiert ab dem 1. August von der Sichtbarkeit im bundesweiten Programm. Das Programm erreicht über die Website und die App mehrere Millionen Aufrufe am Veranstaltungswochenende und ist das wichtigste Medium, um die eigene Veranstaltung zu bewerben. Über diese Plattformen lässt sich die eigene Veranstaltung auch optimal weiterversenden. Eine Bewerbung um die Teilnahme ist nicht nötig.
Der Umfang der jeweiligen Veranstaltungen und der räumliche wie zeitliche Rahmen liegen im eigenen Ermessen. Außengelände wie Innenräume, letztere vom Eingangsbereich bis zur Küche oder Scheune, sind es gleichermaßen wert, präsentiert zu werden. Jede kreative Idee ist willkommen.
Wer Inspiration für eine Führung oder einen Programmpunkt sucht, ist eingeladen, sich am Jahresmotto „Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“ zu orientieren. Es dient als klares Bekenntnis zur gesamtgesellschaftlichen Relevanz von Denkmalen und Denkmalpflege. „Der Wert von Denkmalen lässt sich aus keiner Bilanz und keinem Steuerbescheid ablesen. Sie sind gebaute Geschichte, gelebte Erinnerung, heimat- und identitätsstiftend. Ohne sie würden bedeutende Zeitzeugnisse, jahrhundertealtes Wissen und meisterliche Handwerkskunst verloren gehen. Ohne sie würde unseren Städten und Dörfern sowie unserem Leben etwas Wichtiges fehlen. Sie sind für uns alle unschätzbar wertvoll. Denkmale brauchen Beschützer – denn wir brauchen Denkmale!“, schreiben die Verantwortlichen. Oftmals bestünden Vorurteile, dass Denkmalschutz teuer, kompliziert oder willkürlich sei. Mit dem aktuellen Motto möchte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) den Veranstaltern auch die Möglichkeit geben, grundlegende Dinge zum Thema Denkmale zu erklären und mit solchen Fehlvorstellungen aufräumen. „Dazu zählen wichtige Fragen wie: Wozu genau braucht es den Denkmalschutz? Wer stellt ein Denkmal unter Schutz und warum? Und warum ist es überhaupt so wichtig, mit Denkmalen sorgfältig umzugehen? Was macht Denkmale so wert-voll?“, teilt die die DSD mit.
In diesem Sinne könnten Veranstalterinnen und Veranstalter am Tag des offenen Denkmals beispielsweise vorstellen, welcher Teil ihrer Gebäude besonders wertvoll ist oder welche Hürden mit ihrem Denkmal schon gemeistert wurden. Was hat es gekostet? Warum haben sie sich für ihre Baumaterialien entschieden? Die Projekte müssen ausdrücklich nicht abgeschlossen sein. Baustellen und laufende Arbeiten sind für Besucherinnen und Besucher besonders spannend. Möglich sind auch begrenzte Zeitfenster oder Führungen mit vorheriger Anmeldepflicht.
Weitere Möglichkeiten, das Motto aufzugreifen, finden sich unter www.tag-des-offenen-denkmals.de/motto oder im Magazin für Veranstaltende. Letzteres begleitet alle Menschen, die ein Denkmal öffnen, von der Idee zur Umsetzung. Es kann unter www.tag-des-offenen-denkmals.de/veranstalter heruntergeladen werden.
Alle, die etwas veranstalten, profitieren bei der Anmeldung von breiten Service-Angeboten der bundesweiten Koordinatorin, beispielsweise von kostenfreien Werbematerialien und überregionaler Pressearbeit. Wer Fragen rund um die Anmeldung hat, kann sich an die Hotline für Veranstaltende wenden: montags bis donnerstags von 10 bis 13 Uhr unter 0228/9091-442 oder per E-Mail an info@tag-des-offenen-denkmals.de.
Der Tag des offenen Denkmals ist die größte Kulturveranstaltung Deutschlands. Seit 1993 wird sie von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), die unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, bundesweit koordiniert. Die DSD ist für das Konzept des Aktionstags verantwortlich, legt das jährliche Motto fest und stellt ein umfassendes Online-Programm sowie zahlreiche kostenlose Werbemedien zur Verfügung. Sie unterstützt die Veranstalter mit bundesweiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie einem breiten Serviceangebot. Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den European Heritage Days. Mit diesem Tag schafft die private Stiftung große Aufmerksamkeit für die Denkmalpflege in Deutschland. Vor Ort gestaltet wird der Tag von unzähligen Veranstaltern – von Denkmaleigentümern, Vereinen und Initiativen bis hin zu hauptamtlichen Denkmalpflegern –, ohne die der Tags des offenen Denkmals nicht möglich wäre.
Die App zum Tag des offenen Denkmals kann ganzjährig genutzt werden. Ab August werden in jedem Jahr die Events und Denkmale zu finden sein, die Teil des Kulturevents sind. Routenplanung, Favoritenliste und eine übersichtliche Karte runden die Planung des persönlichen Aktionstags ab. Die App kann kostenfrei in den Stores für Android und iOS herunterladen werden. Verlinkungen finden sich unter www.tag-des-offenen-denkmals.de/app.
Die untere Denkmalschutzbehörde des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis steht gerne zur Seite. Ansprechpartnerin ist Susanne Hopf, E-Mail: susanne.hopf@main-tauber-kreis.de, Telefon: 09341/82-5739. Nähere Informationen finden sich unter www.tag-des-offenen-denkmals.de.