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08.09.2026

"NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur" ist das Motto - Tag des offenen Denkmals am 13. September

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) bietet mit dem Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September, mit mehr als 5500 geöffneten Denkmälern einen Anreiz für neue Blickwinkel auf die Denkmallandschaft. Die überwiegend kostenfreien Angebote setzen sich aus Denkmalöffnungen mit abwechslungsreichen Programmpunkten sowie mehr als 800 Denkmal-Touren zusammen. Viele der Angebote stehen unter dem Jahresmotto des Aktionstages „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“.

Unter www.tag-des-offenen-denkmals.de/programm und in der App, die unter www.tag-des-offenen-denkmals.de/app zum Download bereitsteht, können Denkmalbegeisterte ab sofort ihr individuelles Programm zusammenstellen und nach Veranstaltungen in ihrer Region filtern. Das Angebot lässt sich auch nach Interessen, Barrierefreiheit oder Aktivitäten für Kinder filtern. In der App können darüber hinaus personalisierte Routen geplant werden.

„Der Tag des offenen Denkmals bietet für alle interessierten Menschen die Möglichkeit, sich mit der historischen Umgebung oder traditionellem Handwerk zu beschäftigen und mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen“, betont Sarah Wiechers von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Auch in diesem Jahr folgen zahlreiche Denkmaleigentümer dem Aufruf der DSD. Güterbahnhöfe und Bunker, Gartenstädte und historische Fabrikanlagen sind ebenso Teil des Programms wie Brücken und Brückenhäuser, Gaswerke oder historische Backstuben.

Bei dem Kulturevent haben Bürger sowie Touristen im Main-Tauber-Kreis von Wertheim bis Creglingen die Möglichkeit, bedeutende Bauwerke etwa in Bad Mergentheim, Boxberg, Creglingen, Külsheim, Lauda-Königshofen, Weikersheim, Wittighausen, Werbach und Wertheim zu besichtigen. Viele weitere Kulturdenkmale und Kulturdenkmale von besonderer Bedeutung sind im Programm zu finden.

In Külsheim hat das „Alte Rathaus – Museum Külsheimer Höhe“ geöffnet. Es findet um 14 Uhr ein Vortrag mit dem Titel „Die Alte Straße bei Külsheim im Netzwerk von Denkmalen und Infrastruktur“ statt.

Die Bergkirche in Laudenbach (Weikersheim) bietet um 16 Uhr und um 18 Uhr öffentliche Führungen.

Weitere Kirchenführungen finden um 14 Uhr und um 15.30 Uhr im Frankendom in Wölchingen (Boxberg) statt. Dr. Dieter Thoma erläutert die Orts- und Baugeschichte und Besonderheiten der Architektur, Epitaphien und Kirchenfenster.

In Bad Mergentheim findet unter dem Motto „Von der Steinernen Brücke zur Wolfgangsbrücke: Historische Brücken – lebendige NETZwerke“ um 14 Uhr und um 15.30 Uhr ein Brückenspaziergang statt. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. In Rengershausen (Bad Mergentheim) kann das Waaghäusle besichtigt werden.

Das frühere Weinhandelshaus Buchler in Gerlachsheim (Lauda-Königshofen) mit dem Kellerhaus von 1729 und der Scheune lädt ebenfalls mit Führungen und Ausstellungen zu einem Besuch ein.

Das Heimatmuseum in Lauda taucht mit den Besuchern in die Vergangenheit ein. In Königshofen ist das „Hohe Haus“ als ältestes erhaltenes Fachwerkgebäude des Ortes um 11 Uhr zu einer Führung geöffnet. Mit seiner Bauweise aus verblatteten Holzverbindungen ist es ein anschauliches Beispiel der mittelalterlichen Zimmermannskunst und des Fachwerkbaus. Aufgrund seiner Größe und Baugestalt ist das Gebäude als ehemaliger Wohnsitz des Amtsvogtes ein prägender Teil des Stadtbilds. In Unterbalbach (Lauda-Königshofen) findet in der St.-Markus-Kirche eine Führung um 14 Uhr statt.

Die ehemalige Synagoge in Wenkheim (Werbach) ist am Samstag, 12. September, und am Sonntag, 13. September, in der Zeit von 14.30 bis 16.30 Uhr geöffnet. Hier werden verschiedene Führungen angeboten.

Die Herrgottskirche in Creglingen öffnet um 11 Uhr ihre Tore für die Führung „Netzwerk Wallfahrt“ mit Gertrud Schneider.

Die Sankt-Sigismund-Kapelle aus dem zwölften Jahrhundert auf der Anhöhe über Oberwittighausen (Wittighausen) bietet um 10.30 Uhr, um 14 Uhr und um 16 Uhr Führungen durch die Kapelle und die Außenanlagen.

Bei einem Rundgang durch die historische Altstadt Wertheim können Besucher bedeutende Kulturdenkmäler, verborgene Details und bewegte Geschichten entdecken. Der Ortskurator der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Dr. Jörg Paczkowski, öffnet in der Zeit von 10 bis 16 Uhr das Gebäude in der Mühlenstraße 19 in Wertheim. Die Baugeschichte des Hauses reicht bis in das 14. Jahrhundert zurück.

Alle Informationen und Angaben zu den Veranstaltungen sind unverbindlich. Besucher werden gebeten, sich vorab bei den Veranstaltern zu informieren. In vielen Fällen ist eine Anmeldung erforderlich. Europaweit öffnen im September anlässlich der „European Heritage Days“ Denkmale mit dem Ziel, das kulturelle Erbe in die Mitte der Gesellschaft zu rücken. Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu dieser europäischen Initiative.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) lädt zudem im September zur Teilnahme an dem Fotowettbewerb #denkmalschnappschuss ein. Bis einschließlich Mittwoch, 16. September, können Fotobeiträge online unter www.tag-des-offenen-denkmals.de/fotoaktion eingereicht werden.

Die untere Denkmalschutzbehörde des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis steht bei Fragen für weitere Informationen zur Verfügung. Ansprechpartnerin ist Susanne Hopf, E-Mail susanne.hopf@main-tauber-kreis.de, Telefon 09341/82-5739.

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