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Weshalb wird im Main-Tauber-Kreis die Gelbe Tonne eingeführt?

Die Mitglieder des Kreistags des Main-Tauber-Kreises haben im Oktober 2024 entschieden, ab dem Jahr 2026 die Gelbe Tonne zur Sammlung von Leichtverpackungen bei Privathaushalten einzuführen. Da die bestehenden Verträge mit den Dualen Systemen zum Jahresende 2025 enden, wurde die Gelegenheit genutzt, die Sammlung ab dem Jahr 2026 neu festzulegen.

Für die Gelbe Tonne spricht beispielsweise, dass das Verfahren als umweltschonender gilt. Allein im Main-Tauber-Kreis werden bislang rund vier Millionen Säcke jährlich benötigt. Dies entspricht rund 80 Tonnen Plastik, die durch die Tonneneinführung eingespart werden. Eine Mülltonne hat eine Lebenserwartung von rund zehn Jahren. Nach dem Ende der Nutzungszeit kann der Behälter zu 100 Prozent recycelt werden. Damit werden knappe Ressourcen geschont.

Gelbe Säcke werden zum Beispiel bei starkem Wind manchmal „herumgeweht“ und platzen teilweise auf. Bei Fehlbefüllungen mit Materialien, die keine Leichtverpackungen sind, können die Verursacher bei der Gelben Tonne einfacher ermittelt werden. Fehlbefüllte Gelbe Säcke werden dagegen oft „herrenlos“ und müssen auf Kosten der Allgemeinheit von der jeweiligen Stadt- oder Gemeindeverwaltung beseitigt werden.

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