Ohne Rauch geht's besser!
Das im Tabak und Tabakrauch enthaltene Nikotin lässt den Blutdruck ansteigen und beschleunigt den Herzschlag, wirkt jedoch auch psychisch anregend und stimulierend. Nikotin hat ein ähnlich hohes Abhängigkeitspotenzial wie Kokain und kann sowohl zu körperlicher als auch zu psychischer Abhängigkeit führen.
Das im Tabak und Tabakrauch enthaltene Nikotin lässt den Blutdruck ansteigen und beschleunigt den Herzschlag. Es wirkt auch psychisch anregend und stimulierend. Nikotin hat ein ähnlich hohes Abhängigkeitspotenzial wie Kokain und kann sowohl zu körperlicher als auch zu psychischer Abhängigkeit führen.
Tabakrauch enthält daneben eine Vielzahl weiterer giftiger, teils krebserregender Substanzen. Schätzungsweise sterben jedes Jahr in Deutschland mehr als 100.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums, mehr als durch jede andere Droge.
Daher gibt es Rauchverbote in öffentlichen Gebäuden, Werbeverbote und Verkaufsverbote von Tabakwaren an Jugendliche.
Sehr beliebt bei jungen Menschen ist seit einigen Jahren das Rauchen von Wasserpfeifen, sogenannten Shishas. Der eher milde und meist aromatisierte Rauch verleitet zu der Annahme, dass das Rauchen mit Shishas weniger gefährlich ist. Die Menge des aufgenommenen Nikotins ist höher als beim Rauchen von Zigaretten. Im Rauch des Wasserpfeifentabaks sind viele Schadstoffe und krebsauslösende Substanzen in höheren Konzentrationen enthalten.
Seit einiger Zeit nimmt der Konsum von E-Zigaretten zu. Diese werden ?gedampft?, Flüssigkeiten werden erhitzt und der Dampf eingeatmet. Hauptbestandteile dieser Liquids genannten Flüssigkeiten sind Propylenglykol, Wasser, Glyzerin, Ethanol, Nikotin und häufig Aromastoffe wie Tabak oder Obstsorten. Bisher sind langfristige gesundheitliche Auswirkungen nicht erforscht, kurzfristige schädliche Effekte wie Reizungen in Rachen und Mundraum und trockener Husten wurden nachgewiesen.
Die beste Methode gegen das Rauchen ist, nicht damit anzufangen. Einmal mit dem Rauchen angefangen, ist es schwer, wieder aufzuhören. Professionelle Angebote zur Rauchentwöhnung können beim Rauchstopp helfen. Suchtberatungsstellen bieten Angebote zur Raucherentwöhnung, aber auch im Internet gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Unterstützung.
Vertiefende Informationen
- Wettbewerb Be Smart - Don't start
- Anschriftenliste von Suchtberatungsstellen
- Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit folgenden Angeboten:
- An der "rauchfrei-Beratungs-Hotline" erhalten Raucher Unterstützung und Beratung beim Rauchverzicht sowie bei allen Fragen rund um das Rauchen beziehungsweise Nichtrauchen. Die Hotline ist unter der Rufnummer 01805 313131 von Montag bis Donnerstag, 10 bis 22 Uhr, und von Freitag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr, erreichbar (Festnetzpreis: 14 Cent je Minute, Mobilfunkpreise abweichend).
- Broschüre "Rauchfrei durch?s Leben"
- Schluss mit Rauchen
- Portal Rauchfrei-info.de Informationen zum Rauchstopp für Raucher
- Portal Rauch-frei.info Informationsseiten zum Rauchstopp speziell für Jugendliche
Freigabevermerk
Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Sozialministerium hat ihn am 13.11.2018 freigegeben.