Hotelfachmann (m/w/d)
Arbeiten, wo andere Urlaub machen
Am zweiten Tag meiner Job-Checker-Woche durfte ich hinter die Kulissen im Beruf der Hotelfachfrau blicken.
Mein Morgen startet an der Rezeption, das Herzstück der Organisation eines Hotels. Hier läuft alles zusammen: Check-ins und Check-outs, Telefonate, E-Mails, Gästewünsche oder Beschwerden. Das ganze Hotel-Geschehen muss hier koordiniert werden und schnell wurde mir klar, wie wichtig Organisation und Überblick in diesem Beruf sind. Jede Aufgabe muss schnell und zuverlässig erledigt werden, damit die Gäste glücklich sind und alles reibungslos funktionieren kann.
Danach ging es in die Küche und zum Frühstücksservice. Ich durfte beim Vorbereiten und anschließendem Aufräumen mithelfen. Dabei habe ich gemerkt, dass es auch hier echt viel Koordination benötigt, damit alles rechtzeitig für die Gäste bereitsteht. Auch der Service während der Frühstückszeit ist nicht zu unterschätzen, denn die Bedürfnisse und Wünsche der Gäste stehen hier im Mittelpunkt. Neben Frühstück gehören aber auch der Service zur Mittags- und Abendzeit zum Berufsbild und spielen ebenso eine wichtige Rolle in der Ausbildung. Als Hotelfachfrau ist man also nicht nur hinter der Rezeption aktiv, sondern auch im Restaurant- und Küchenbereich im Einsatz.
Ein weiterer Grundbaustein der Ausbildung und des späteren Berufs ist die Arbeit auf den Etagen und den Hotelzimmern. Dabei werden Zimmer fachgerecht hergerichtet, sauber gemacht und auf den nächsten Gast vorbereitet. Auch hier sind Organisation und Sorgfalt von höchster Bedeutung, denn jedes Zimmer muss einladend wirken und gleichzeitig hygienisch einwandfrei sein. Spätestens hier wird mir klar, was für ein Allrounder-Beruf das Hotelfach ist.
Die Ausbildung ist dementsprechend auch extrem vielseitig. Im regelmäßigen Wechsel lernen Auszubildende blockweise neben Rezeption, Küche, Service und Zimmerpflege auch alles rund um Veranstaltungsbetreuung und Tagungsorganisation. Einer der wichtigsten Bestandteile des Alltags als Hotelfachfrau ist allerdings die soziale Komponente. Wer diesen Beruf ergreifen möchte, sollte Freude am Umgang mit Menschen haben, offen und kommunikativ sein und auch in stressigen Situationen einen kühlen Kopf bewahren können. Diese Fähigkeiten werden in der Ausbildung zusätzlich besonders gefördert, denn im Hotel steht das Wohlbefinden der Gäste immer an erster Stelle.
Die Arbeit ist abwechslungsreich: Mal ist man Ansprechpartner für Gäste, mal organisiert man ein Event, mal ist man in der Küche oder im Service tätig.
Flexibilität, Organisationstalent und ein gutes Gespür für die Wünsche der Gäste sind von großer Bedeutung, ebenso wie Verantwortungsbewusstsein und Spaß an Teamarbeit. Dann bietet dieser Beruf wirklich viele Chancen und Perspektiven.
Am Ende des Tages wird mir klar, wie umfangreich und spannend die Ausbildung im Hotelfach wirklich ist. Der Beruf vereint Organisation, Service und Kommunikation miteinander. Hotelfachleute sind in allen Bereichen eines Hotels im Einsatz und sorgen in erster Linie dafür, dass sich die Gäste wohlfühlen und alle Abläufe reibungslos funktionieren.
Das Hotelfach ist ein abwechslungsreicher, sozialer und verantwortungsvoller Beruf mit wirklich vielen Facetten!