Absolventenfeier: Gewerbliche Schule Bad Mergentheim verabschiedet Gesundheitshelden
Die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim (GSMGH) hat kürzlich 54 Absolventinnen und Absolventen verabschiedet, die ihre Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten (MFA) oder Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA) abgeschlossen haben. In der festlich geschmückten Aula der Schule fanden sich rund 200 Eltern, Freunde und Lehrkräfte ein, um den Erfolg zu feiern.
Ein Beruf mit Herz, Verstand und Organisationstalent
„Sie sind Multitasking-Queens und Organisationstalente, die nicht nur in medizinischen Fragen brillieren, sondern auch mit Geduld, Einfühlungsvermögen und Verlässlichkeit den oft hektischen Praxisalltag stemmen. Mit einem Lächeln haben Sie die Patienten beruhigt, mit einem Schubs die Ärzte auf Trab gehalten und mit Ihrem Organisationstalent dafür gesorgt, dass selbst die wildesten Termine irgendwie passen, auch wenn wir alle wissen, dass das nur mit viel Magie möglich war“, betonte Schulleiter Peter Wöhrle in seiner Ansprache.
Als bildreiche Schlussbotschaft nahm Peter Wöhrle das Gleichnis vom Schachspiel und dem „Reiskornprinzip“. „Jeder Lebensschritt zählt, so unscheinbar er auch erscheint, denn am Ende kann aus dem ersten kleinen Reiskorn eine ganze Zukunft erwachsen. Legen Sie weitere Reiskörner auf die Schachfelder Ihres Lebens und fragen Sie sich: Was möchte ich konkret verändern, worin will ich besser werden, wovon will ich mich trennen?“, appellierte er. Verglichen mit einem Fußballspiel ohne Tore appellierte der Schulleiter, sich konkrete Ziele zu setzen: „Es braucht ein Ziel und eine Vision, erst dann beginnt das Spiel wirklich.“
Nicht nur emotional, sondern auch leistungstechnisch konnte die Abschlussklasse beeindrucken. Von den 54 Absolventinnen aus den Klassen G3MF1, G3MF2 und G3ZF lagen die Durchschnittsnoten zwischen 1,8 und 2,2. Ein Beleg für den hohen Anspruch und das Engagement der Schülerinnen und Lehrkräfte.
Ausgezeichnete Leistungen
Insgesamt wurden 14 Schülerinnen mit einem Preis für hervorragende Leistungen und 24 mit einer Belobigung für gute Leistungen ausgezeichnet. Herausragende Leistungen zeigten unter anderem Franziska Geier, Niklas Földi, Laura Müller, Sabrina Neu (alle G3MF1), Diana Neubauer, Isabell Ertner, Angelika Rudi, Kim Ulmrich, Katharina Haas, Paula Wegert, Julia Kadar und Nicole Ungefucht (G3MF2), Anjeza Buhic und Anna-Lena Milnikel (alle G3ZF).
Eine Belobigung erhielten die Schülerinnen Lina Kolb, Anastasia König, Michaela Schmidt, Annalena Kißling, Melena Faber, Jenny Ebert, Amelie Huber, Evelyn Schamne, Lea Stiefel (alle G3MF1), Lisa-Marie Bambusch, Emma Ehrly, Emily Kutz, Alexandra Vidakovic, Begishe Hakolli, Leonie Föhre, Stefania Vivoreanu (alle G3MF2), Evelin Quiring, Ricarda Weber, Ena Ugrina, Lena Wolpert, Lilian-Rose Barrett, Alexandra Bognar, Schirin Khamassi und Maria Richter (alle G3ZF).
Die Absolventen in der Übersicht
Die Absolventen der Klasse G3MF1 sind Jenny Ebert, Melena Faber, Niklas Földi, Franziska Geier, Pia Hofmann, Fatima Hosseini, Amelie Huber, Annalena Kißling, Lina Kolb, Anastasia König, Leonie-Renate Krebs, Jennifer Mezger, Zina Milod, Laura Müller, Michelle Nebe, Sabrina Neu, Evelyn Schamne, Michaela Schmidt und Lea Stiefel.
Die Absolventen der Klasse G3MF2 sind Lisa-Marie Baumbusch, Emma Ehrly, Grace Englert, Isabell Ertner, Leonie Föhre, Katharina Haas, Begishe Hakolli, Julia Kadar, Lena Kremer, Emily Kutz, Diana Neubauer, Angelika Rudi, Kim Ulmrich, Nicole Ungefucht, Alexandra Vidakovic, Stefania Virvoreanu, Lara Volkert und Paula Wegert.
Die Absolventen der Klasse G3ZF sind Saja Al-Saedi, Lilian-Rose Barrett, Alexandra Bognar, Anjeza Buhic, Nino Bukia, Julia Hein, Lara Himmelein, Schirin Khamassi, Anna-Lena Milnikel, Evelin Quiring, Yvette Racz, Maria Richter, Darlene Teufel, Ena Ugrina, Ricarda Weber und Lena Wolpert.
Starke Zukunftsaussichten
„Die Nachfrage nach qualifizierten medizinischen Fachangestellten ist groß, denn der Fachkräftemangel trifft auf eine steigende Patientenlast und eine zunehmende Zahl von Praxisschließungen. Die Patienten werden ungeduldiger, die Praxen weniger und Sie sind diejenigen, die mit Geduld und Einfühlungsvermögen den Unterschied machen“, erklärte Peter Wöhrle.
Kulinarisch begleitet wurde der Empfang von feinen Häppchen und Getränken, die von der Abteilung Nahrung der Schule vorbereitet wurden.