Haus- und Straßensammlung: Volksbund bittet um Spenden für Jugend-Workcamps

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. veranstaltet von Samstag, 24. Oktober, bis Sonntag, 22. November, seine Haus- und Straßensammlung 2026. Der Erlös fließt in die Friedens-, Erinnerungs- und Jugendarbeit der Organisation.

Der Verband pflegt Kriegsgräberstätten und nutzt diese als Lernorte der Geschichte. Jährlich nehmen tausende junge Menschen an internationalen Workcamps sowie Bildungsangeboten teil, um sich mit historischen und friedenspolitischen Themen zu befassen.

„Die Generation der direkten Zeitzeugen verlässt uns und für die Jüngeren droht die Vergangenheit zu einer bloßen Jahreszahl im Geschichtsbuch zu werden“, erklärten der baden-württembergische Landesvorsitzende Guido Wolf und der Vorsitzende des Bezirksverbandes Nordwürttemberg, Hartmut Holzwarth, in einem gemeinsamen Aufruf. Gerade in einer Phase globaler Neuordnung brauche die Mahnung zum Frieden eine umso deutlichere Stimme.

Die Arbeit der Organisation erschöpfe sich nicht allein in der Erhaltung der Gräber, betonten die beiden Vorsitzenden: „In unseren internationalen Workcamps und in unserer Jugend- und Bildungsarbeit bringen wir jährlich tausende junge Menschen zusammen. Gemeinsam setzen sie sich an den authentischen Lernorten der Geschichte mit den Fragen von Krieg und Frieden auseinander. Sie lernen, Vorurteile abzubauen und Manipulationen zu durchschauen, was einen unschätzbaren Beitrag für ein verantwortungsvolles und friedensorientiertes Miteinander in Europa darstellt.“

Wolf und Holzwarth riefen die Bevölkerung dazu auf, dieses Vorhaben finanziell zu unterstützen.

Einzahlungen sind per Banküberweisung auf das Konto des Volksbundes Nordwürttemberg bei der BW-Bank Baden-Württemberg (IBAN: DE30 6005 0101 0002 6266 64) unter Angabe des Verwendungszwecks „HS-Sammlung + Wohnort“ oder online über https://www.betterplace.org/de/projects/126938 möglich.