Gemeinsam stark: Würth Industrie Service GmbH & Co. KG und afb fördern Inklusion und Ressourcenschonung
Inklusion bedeutet, Menschen mit und ohne Behinderungen gleichberechtigt am Arbeitsleben teilhaben zu lassen – ein Ziel, das die Würth Industrie Service GmbH & Co. KG und die AfB gemeinnützige GmbH gemeinsam verfolgen. Durch die Bereitstellung und Aufbereitung gebrauchter IT-Geräte schaffen die Partner nicht nur neue Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen, sondern leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung.
Für diese sozial-ökologische Wirkung wurde die Würth Industrie Service von afb mit einer Urkunde ausgezeichnet – einer wissenschaftlich fundierten Bestätigung, die belegt, dass die Wiederaufbereitung und das Recycling von Gebraucht-IT sowohl Umweltschutz als auch Inklusion fördern.
Nachhaltigkeit trifft soziale Verantwortung
afb ist ein gemeinnütziges IT-Unternehmen, das sich auf die Aufbereitung, sichere Datenlöschung und Wiederverwendung gebrauchter Hardware spezialisiert hat. Damit verbindet afb drei zentrale Aspekte: IT-Refurbishing, Recycling und soziale Verantwortung. Ziel ist es, Menschen mit Behinderungen feste Arbeitsplätze zu bieten und ihnen die aktive Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Allein im Jahr 2024 hat das Unternehmen 674.000 Geräte bearbeitet und 62.200 Tonnen CO2-äq. Treibhausgasemissionen eingespart.
Die Würth Industrie Service unterstützt diese Mission, indem sie nicht mehr genutzte IT-Geräte zur Verfügung stellt. Diese werden bei afb geprüft, aufbereitet oder fachgerecht zerlegt. Nach professioneller Datenlöschung gelangen viele Geräte zurück in den Kreislauf, andere werden in Einzelteile zerlegt, um wertvolle Rohstoffe zurückzugewinnen. So entsteht ein nachhaltiger Prozess, der Ressourcen schont und gleichzeitig neue Arbeitsplätze schafft. Die Kooperation zeigt, wie Unternehmen und gemeinnützige Organisationen gemeinsam Lösungen entwickeln können, um Technik sinnvoll weiterzuverwenden und Barrieren im Arbeitsleben abzubauen.
Messbare Wirkung der Partnerschaft
Die Herstellung von IT-Hardware ist mit enormem Ressourcenverbrauch verbunden: Für ein einzelnes Notebook werden mehrere hundert Kilogramm Rohstoffe benötigt, die unter hohem Energie- und Wasseraufwand gewonnen werden. Da es derzeit keine nachhaltig produzierte IT-Hardware gibt, ist die Verlängerung der Nutzungsdauer die wirksamste Maßnahme für mehr Nachhaltigkeit. Jedes Gerät, das länger genutzt wird, spart die Umweltbelastungen, die bei der Produktion eines neuen Geräts entstehen würden.
Die Zusammenarbeit zwischen Würth Industrie Service und afb zeigt, wie ökologischer und sozialer Mehrwert Hand in Hand gehen kann. Allein im Jahr 2025 konnten durch die Übergabe gebrauchter IT-Geräte zwei Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen gesichert werden. Gleichzeitig wurden wertvolle Ressourcen geschont: Über 364.000 Kilowattstunden Primärenergie, mehr als 650.000 Liter Wasser und rund 97.000 Kilogramm CO2-äq. Treibhausgasemissionen konnten eingespart werden. Zudem erhielten 72 Prozent der Geräte durch zertifiziertes Refurbishment ein zweites Leben.
Inklusion im Arbeitsalltag – gelebte Praxis bei Würth Industrie Service
Bei der Würth Industrie Service ist Inklusion mehr als ein Schlagwort – sie wird aktiv gelebt. Rund 70 Menschen mit Behinderungen sind Teil der Belegschaft und profitieren von einem Arbeitsumfeld, das Barrieren abbaut und Teilhabe ermöglicht. Um dies zu erreichen, setzt das Unternehmen auf vielfältige Maßnahmen: Schulungen für Mitarbeitende und Führungskräfte fördern den respektvollen Umgang miteinander, gemeinsame Ausflüge stärken den Zusammenhalt, und auch der Internationale Tag der Menschen mit Behinderungen wird bewusst genutzt, um das Thema sichtbar zu machen.
Darüber hinaus wird das Betriebsgelände regelmäßig auf Barrierefreiheit überprüft. Zwei Beauftragte für Menschen mit Behinderungen stehen als feste Ansprechpartner zur Verfügung und unterstützen bei individuellen Anliegen.
Wie wichtig Offenheit und Vertrauen im Miteinander sind, bringt Sebastian Lüneberg aus dem Ressort Logistik auf den Punkt: „Sprecht uns Menschen mit Handicap einfach an und habt keine Scheu – wenn wir Unterstützung benötigen, sagen wir das schon.“
Soziales Engagement und Würth – Eine Herzensangelegenheit
Gesellschaftliches und kulturelles Engagement ist seit jeher fester Bestandteil der Unternehmenskultur der Würth-Gruppe – weit über die Region hinaus. Die Förderung gemeinnütziger Einrichtungen sowie Projekte aus Kunst und Kultur, Sport, Forschung und Wissenschaft, Bildung und Erziehung liegt dem Familienunternehmen besonders am Herzen. Aneinander denken, füreinander da sein – Grundsätze, die insbesondere Carmen Würth seit jeher lebt. Verantwortung übernehmen und Solidarität zeigen: Auch die Mitarbeitenden der Würth Industrie Service tragen diese Werte aktiv mit.