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01.06.2020

An Pfingsten ein neuer Corona-Fall bestätigt (Zahlen 30. Mai - 1. Juni) - Allgemeine Weiterbildung durfte starten

Im Main-Tauber-Kreis wurde am Wochenende von Samstag, 30. Mai, bis Pfingstmontag, 1. Juni, insgesamt ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 398. Die neu infizierte Person befindet sich in stationärer Behandlung. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet und zudem eine Testung veranlasst.

Die 398 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 1, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 132 (+1), Boxberg: 25, Creglingen: 17, Freudenberg: 5, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 14, Igersheim: 25, Königheim: 3, Külsheim: 9, Lauda-Königshofen: 28, Niederstetten: 34, Tauberbischofsheim: 23, Weikersheim: 33, Werbach: 6, Wertheim: 27 und Wittighausen: 3. Die Zahl der Genesenen verbleibt bei 380.

Bildungseinrichtungen vor neuen Aufgaben

Auch Einrichtungen der allgemeinen Weiterbildung wie Volkshochschulen und kirchliche Bildungsträger, aber auch Sprach- und Nachhilfeinstitute, konnten jetzt unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen ihren Betrieb wieder aufnehmen.

Durch die aktuelle Situation stehen die Einrichtungen nun vor neuen Aufgaben. Ob es um Digitalisierung, Gesundheitsinformationen, Familienbildung oder um Kurse zur beruflichen Bildung geht, Angebote wie die der Volkshochschulen und der kirchlichen Träger werden mehr gebraucht denn je. 

Für die Einrichtungen kam die zweite Phase eines Stufenplans zum Tragen. In einem ersten Schritt hatte die Landesregierung zum 4. Mai bereits eine Öffnung für abschlussbezogene Kurse der beruflichen und der schulischen Bildung einschließlich entsprechender Nachhilfe, für Lernangebote für Deutsch als Zweitsprache und für Integrationskurse beschlossen.

Für den Wiederbeginn in der zweiten Phase müssen die Weiterbildungseinrichtungen sowie Sprach- und Nachhilfe-Institute die für Schulen geltenden Hygienehinweise analog umsetzen. Zentral ist dabei das Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern in den Räumen – dadurch ist die Teilnehmerzahl an den Kursen beschränkt. Außerdem müssen weitere Schutz- und Reinigungsvorschriften eingehalten werden. Dazu zählen die Erstellung eines Hygieneplans, Reinigungsroutinen für Kontaktflächen oder Arbeitsmittel sowie Abstandsschutz bei Zugängen zu Gebäuden und in Pausen.

Untersagt sind allerdings auch nach den aktuellen Regelungen weiterhin Veranstaltungen, bei denen der Abstand zwischen den Teilnehmern nicht eingehalten werden kann, sowie Angebote, bei denen ein größeres Infektionsrisiko besteht.

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