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23.04.2019

Das neue Identsystem in der Abfallwirtschaft

Der Abfallwirtschaftsbetrieb Main-Tauber-Kreis (AWMT) wird im Jahr 2019 die Müllentsorgung deutlich modernisieren und bürgerfreundlicher gestalten. Künftig ist es nicht mehr notwendig, zum Jahresbeginn zur örtlichen Gemeinde- oder Stadtverwaltung zu gehen, um eine neue Gebührenmarke zu kaufen. Damit gehören Warteschlangen der Vergangenheit an. Vielmehr erhalten alle Haushalte ab 2020 immer zu Jahresbeginn einen Gebührenbescheid zugesandt. Die Müllgebühr kann dann an den AWMT überwiesen werden. Wird ein Sepa-Mandat (Lastschriftverfahren) erteilt, kann der Betrag in Zukunft auch ganz bequem automatisch abgebucht werden.

Um diese Veränderung zu ermöglichen, stellt der AWMT im Laufe des Jahres 2019 auf ein modernes Behälter-Identifikationssystem ("Identsystem") um. Hierzu erhalten alle Restmüll-, Biomüll- und Papiergefäße im Main-Tauber-Kreis jeweils eine eigene Identifikationsnummer und werden mit einem Chip ausgestattet.

Bechippung in mehreren Schritten

Die Bechippung erfolgt in mehreren Schritten:

  1. Zuerst erhält jeder Haushalt ein Bürgeranschreiben. Darin ist genau erklärt, was zu tun ist. Ebenso ist in dem Schreiben aufgeführt, welche Müllgefäße zu dem Haushalt registriert sind.
  2. Mit dem Schreiben werden Aufkleber mit Angaben des Standorts der Müllgefäße versandt. Diese Kleber müssen auf dem jeweiligen Deckel der Müllgefäße angebracht werden. Es sind nur die Tonnen zu bekleben und bereitzustellen, die auch benutzt werden.
  3. Am im Bürgeranschreiben mitgeteilten Termin müssen dann alle Gefäße bis 6 Uhr morgens an den Straßenrand gestellt werden. Wichtig ist, dass die Gefäße eindeutig einem Grundstück zugeordnet werden können. Sollte die Entleerung der Behälter üblicherweise an einem anderen Sammelort erfolgen, sind die Gefäße für die Bechippung ausnahmsweise an den Straßenrand des registrierten Grundstücks bereit zu stellen. Dies erleichtert die Zuordnung des Ausrüstungsteams.
  4. Wurde das Gefäß erfolgreich bechippt, klebt an der Seite ein weiterer Aufkleber. Die Tonne kann zurückgeholt werden; die Bechippung ist abgeschlossen.

Der Zeitplan

Diese Übersicht bietet eine Orientierung, wann die Bechippung der Müllgefäße in den Städten und Gemeinden im Main-Tauber-Kreis geplant ist.

Die genauen und verbindlichen Daten für Ihren Wohnort entnehmen Sie bitte dem Bürgeranschreiben.

KW 18, ab Montag, 29. April: Creglingen und Niederstetten

KW 19, ab Montag, 6. Mai: Ahorn, Assamstadt und Weikersheim

KW 20, ab Montag, 13. Mai: Boxberg und Igersheim

KW 21, ab Montag, 20. Mai: Bad Mergentheim (Kernstadt)

KW 22, ab Montag, 27. Mai: Stadtteile von Bad Mergentheim

KW 23, ab Montag, 3. Juni: Lauda-Königshofen mit den Stadtteilen Deubach, Königshofen, Lauda, Oberbalbach, Oberlauda, Sachsenflur und Unterbalbach

Pfingstferien

KW 26, ab Montag, 24. Juni: Lauda-Königshofen mit den Stadtteilen Beckstein, Gerlachsheim, Heckfeld, Hof Marstadt, Hofstetten, Marbach und Messelhausen sowie Kernstadt Tauberbischofsheim

KW 27, ab Montag, 1. Juli: Tauberbischofsheim mit den Stadtteilen Dienstadt, Distelhausen, Dittigheim, Dittwar, Hochhausen und Impfingen sowie Stadt Grünsfeld, Gemeinde Werbach und Gemeinde Wittighausen

KW 28, ab Montag, 8. Juli: Freudenberg, Königheim, Külsheim und Werbach

KW 29, ab Montag 15. Juli: Wertheim mit der Kernstdt und den Stadtteilen Bestenheid, Eichel, Hofgarten, Grünenwört, Mondfeld, Reinhardhof, Vockenrot, Waldenhausen, Wartberg.

KW 30, ab Montag, 22. Juli: Wertheim mit den Stadtteilen Bettingen, Bronnbach, Dertingen, Dietenhan, Dörlesberg, Höhefeld, Kembach, Lindelbach, Nassig, Reicholzheim, Sachsenhausen, Sonderriet und Urphar sowie Gemeinde Großrinderfeld.

Fehler in Bürgeranschreiben

Im ersten Schritt werden die Müllgefäße in Creglingen, Niederstetten, Ahorn, Assamstadt, Weikersheim, Boxberg und Igersheim mit Chips ausgestattet. Hierzu hat jeder Haushalt in diesen Städten und Gemeinden das Bürgeranschreiben erhalten.

Nun hat das vom Abfallwirtschaftsbetrieb Main-Tauber-Kreis mit der Bechippung beauftragte Unternehmen Fehler in den Bürgeranschreiben eingeräumt. Konkret wurden Adressaufkleber für die zu bechippenden Tonnen versandt, die teilweise keine korrekte Anschrift enthielten. Die Firma hat sich beim Abfallwirtschaftsbetrieb entschuldigt.

Der Abfallwirtschaftsbetrieb bittet alle Bürger der betroffenen Gebiete um Verständnis und darum, fehlerhafte Aufkleber bei Bedarf handschriftlich zu korrigieren.

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