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29.03.2019

Tourismus ist zweitwichtigster Wirtschaftsfaktor

Das „Liebliche Taubertal“ hat im Jahr 2018 beachtliche Zuwächse erfahren. Dies hat auch positive Auswirkungen auf die Bruttowertschöpfung. Der Tourismus in der Ferienlandschaft steht aktuell für über 9000 Beschäftigte und über 444 Millionen Euro Umsatz.

Der Tourismus ist eine klassische Querschnittsbranche. Egal ob Gastgewerbe, Einzelhandel, Dienstleister oder Zulieferer wie regionale Produzenten und Handwerksbetriebe – es gibt kaum einen Wirtschaftsbereich, der nicht vom Tourismus profitiert. Deshalb lohnen sich Investitionen von Kommunen und Unternehmen in die tourismusbezogene Infrastruktur, konkrete Produkte und die touristische Vermarktung. Der Tourismus ist Umsatzbringer und leistet über Steuereinnahmen einen Beitrag zur Finanzierung der öffentlichen Haushalte.

Wie Jochen Müssig, Geschäftsführer des Tourismusverbands „Liebliches Taubertal“, jüngst in der Mitgliederversammlung berichtete, wurde 2018 in der Ferienlandschaft (mit Rothenburg ob der Tauber) ein Bruttoumsatz von 444,5 Millionen Euro erwirtschaftet. Dieser Bruttoumsatz führt wiederum zu einem absoluten touristischen Beitrag zum Primäreinkommen von 221,8 Millionen Euro, somit einem Äquivalent von rund 9060 Personen. Dieser Wert darf allerdings nicht mit der Anzahl der durch den Tourismus beschäftigten Personen gleichgesetzt werden, da viele nur anteilig von diesem Wirtschaftszweig leben.

Bei einem Nettoumsatz von 398,7 Millionen Euro fließen rund 9,96 Millionen Euro als Gewerbesteueraufkommen an die Kommunen zurück. „Damit wird einmal mehr unterstrichen, dass der Wirtschaftszweig Tourismus auch im Main-Tauber-Kreis nach der produzierenden Industrie an Position 2 gerückt ist“, sagt auch Landrat Reinhard Frank, Erster Vorsitzender des Tourismusverbandes.

Die Ferienlandschaft „Liebliches Taubertal“ konnte im Jahr 2018 sowohl bei den Gästeankünften als bei den Übernachtungen exorbitant gute Zuwachsraten verzeichnen. Die Zuwächse lagen im Vergleich zum Vorjahr bei plus 11,8 Prozent bei den Gästeankünften und plus 10,2 Prozent bei den Übernachtungen. Das Rekordergebnis mit 2.044.000 Übernachtungen und rund 893.000 Gästeankünften führt Müssig auf das stimmige Angebot des „Lieblichen Taubertals“ zurück. Die Symbiose aus den Outdoor-Aktivitäten Fahrradfahren und Wandern, verknüpft mit dem Besuch kultureller Sehenswürdigkeiten und dem kulinarischen Genuss, kommt beim Gast bestens an.

Die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus untermauerte in der Sitzung auch Dr. Manfred Zeiner vom Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Institut für Fremdenverkehr (dwif). Er bezog sich auf die dwif-Untersuchung von 2017, die isoliert den baden-württembergischen Teil der Ferienlandschaft „Liebliches Taubertal“ betrachtete. Allein hier bezogen rund 6100 Personen unmittelbar und mittelbar ihr Primäreinkommen aus dem Tourismus. Der touristische Umsatz bezifferte sich auf 319,9 Millionen Euro. Das kommunale Steueraufkommen aus Anteilen von Einkommens- und Umsatzsteuer betrug 29,7 Millionen Euro.

Informationen zur Ferienlandschaft „Liebliches Taubertal“ gibt es beim Tourismusverband „Liebliches Taubertal“, Gartenstraße 1, 97941 Tauberbischofsheim, Telefon 09341/82-5805 und -5806, E-Mail touristik@liebliches-taubertal.de, Internet: www.liebliches-taubertal.de.

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