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Informationen zum Coronavirus & zur Schutzimpfung

An dieser Stelle finden Sie alle Informationen rund um das Thema Coronavirus gebündelt - einschließlich der Corona-Schutzimpfung. Sie können mit dem Frage-und-Antwortsystem "Corey" chatten.

Bürgertelefon & Chatten mit dem Frage-und-Antwortsystem "Corey"

Chatten mit dem automatischen Frage- und Antwortsystem

Viele Fragen zum Coronavirus beantwortet unser automatisches Frage- und Antwortsystem, das Chatbot Corey

Telefon-Hotlines

Vor dem Hintergrund der dynamischen Entwicklung bei der Ausbreitung des Coronavirus hat das Landratsamt ein Bürgertelefon für Fragen aus der Bevölkerung eingerichtet. Die Telefonnummer lautet 09341 / 82-4010. Das Bürgertelefon ist montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr geschaltet. Hier gibt es Antworten und Hinweise zu Themen wie Symptome und Inkubationszeit oder der Frage, wie man sich vor einer Ansteckung schützen kann. Wir bitten um Verständnis, dass es bei hohem Anrufaufkommen zu Wartezeiten kommen kann.

Für Fragen zur Coronavirus-Schutzimpfung wenden Sie sich bitte an die bundesweit einheitliche Telefonnummer 116 117.

Des Weiteren können sich Bürgerinnen und Bürger montags bis freitags zwischen 9 und 18 Uhr unter der Telefonnummer 0711 / 904-39555 an eine eigens eingerichtete Hotline des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg wenden.

Weitere Servicetelefonnummern

Die Ausbreitung des Coronavirus hat dazu geführt, dass das Leben zurzeit weitgehend zu Hause stattfindet. Das kann zu Problemen und Konflikten in der Familie führen. Hier die wichtigsten Servicetelefonnummern, unter denen Hilfe und Beratung angeboten werden:

  • Hilfen bei existentiellen Problemen, Diakonisches Werk im Main-Tauber-Kreis, Beratungsstelle Tauberbischofsheim: 09341/9280-0, Beratungsstelle Wertheim 09342/9275-0, Beratungsstelle Bad Mergentheim 07931/481698-0.
  • Psychologische Beratungsstelle - Hilfetelefon für Kinder, Jugendliche und Familien: 07931 8069
  • Psychologische Beratungsstelle des Caritasverbandes im Tauberkreis e.V.: 09341/92200
  • Nummer gegen Kummer – Hilfe für Kinder und Jugendliche: 116 111
  • Elterntelefon: 0800/111 0550
  • Hilfetelefon „Schwangere in Not“: 0800/404 0020
  • Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“: 0800/011 6010
  • "Frauen helfen Frauen" Main-Tauber-Kreis:  09343/5 89 94 91 oder Mobil/SMS: 0178/46 63 454
  • Suchtberatungsstelle der AGJ: 09341/897370.

Coronavirus-Hotline für gehörlose Menschen

Auch für gehörlose Menschen erreichbar ist die Coronavirus-Hotline des Regierungspräsidiums Stuttgart, die vom Landesgesundheitsamt fachlich unterstützt wird. Ratsuchenden gehörlosen Menschen steht die Hotline montags bis freitags zwischen 9 und 17 Uhr als Video-Chat zur Verfügung.

Coronavirus-Hotline für gehörlose Menschen 

Sieben-Tage-Inzidenz - Aktuelle Regelungen im Main-Tauber-Kreis

Wert der Sieben-Tage-Inzidenz laut LGA am Sonntag, 25. Juli 2021:

27,2

Die Sieben-Tage-Inzidenz gemäß Berechnung des Landesgesundheitsamtes beschreibt die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus am aktuellen Tag und an den sechs Tagen davor je 100.000 Einwohner.

Der Wert für den aktuellen Tag kann jeweils ab etwa 18 Uhr im Lagebericht des Landesgesundheitsamtes abgerufen werden.

Es gibt vier Inzidenzstufen (Stufe 1: unter 10; Stufe 2: 10 bis 35; Stufe 3: 35 bis 50; Stufe 4: über 50). Lockerungen treten nach fünf Tagen in der niedrigeren Inzidenzstufe in Kraft, Verschärfungen nach fünf Tagen in der nächsthöheren Inzidenzstufe.

Im Main-Tauber-Kreis gilt gemäß der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ab Sonntag, 25. Juli, die Inzidenzstufe 2 für Stadt- und Landkreise mit einer Inzidenz zwischen 10 und 35.

LGA-Inzidenzwerte der vorangegangenen Tage:

  • Samstag, 24. Juli 2021: 31,0
  • Freitag, 23. Juli 2021: 28,7
  • Donnerstag, 22. Juli 2021: 25,7
  • Mittwoch, 21. Juli 2021: 22,7
  • Dienstag, 20. Juli 2021: 15,1

Hinweis: Ab 14. Mai bis einschließlich 27. Juni waren laut der vorherigen Corona-Verordnung die Inzidenzwerte des Robert-Koch-Instituts maßgeblich.

Aktuell geltende Regelungen im Main-Tauber-Kreis

Weiterhin Pflicht zum Tragen medizinischer Masken in Innenräumen

Ausnahmen:

  • Kinder bis einschließlich fünf Jahre
  • Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können (ärztliche Bescheinigung notwendig)
  • In geschlossenen Räumen bei privaten Treffen, privaten Feiern, in der Gastronomie, Kantinen, Mensen und Cafeterien während des Essens und Trinkens und beim Sport treiben
  • Im Freien nur dann, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen dauerhaft eingehalten werden kann

Schnell- und Selbsttests

Schnell- und Selbsttests, die für bestimmte Dienstleistungen und Angebote erforderlich sind, dürfen nicht älter als 24 Stunden, bei Schülerinnen und Schülern nicht älter als 60 Stunden, sein.

Hierfür können kostenlose Bürgertests oder Angebote von Arbeitgeber/innen, Schulen und Anbieter/innen von Dienstleistungen genutzt werden.

Asymptomatische Kinder bis einschließlich 5 Jahre sind von der Testpflicht ausgenommen.

Kontaktbeschränkungen

Treffen im privaten oder öffentlichen Raum dürfen sich die Angehörigen von vier Haushalten mit maximal 15 Personen. Vollständig geimpfte und genesene Personen sowie Kinder dieser Haushalte und bis zu fünf weitere Kinder aus anderen Haushalten bis jeweils einschließlich 13 Jahre zählen nicht zur Gesamtpersonenzahl. Paare, die nicht zusammenleben, zählen als ein Haushalt.

Private Veranstaltungen

Private Veranstaltungen wie Hochzeiten oder Geburtstagsfeiern können im Freien mit maximal 200 Personen stattfinden. Ein negativer Corona-Schnelltest bzw. Genesenen- oder Geimpften-Nachweis ist nicht erforderlich. Auch in geschlossenen Räumen sind maximal 200 Personen erlaubt. Allerdings müssen Gäste dort einen negativen Corona-Schnelltest, einen Genesenen- oder Geimpften-Nachweis haben. Es besteht aber keine Maskenpflicht und auch das Abstandsgebot muss nicht eingehalten werden.

Für private Veranstaltungen sind die Dokumentation der Kontaktdaten sowie die Erstellung eines Hygienekonzeptes erforderlich.

Öffentliche Veranstaltungen, Wettkampfveranstaltungen im Sport

Öffentliche Veranstaltungen wie zum Beispiel Theater, Oper, Konzert, Flohmarkt, Stadtfeste ohne Fahrgeschäfte usw. sowie Wettkampfveranstaltungen im Sport dürfen im Freien mit maximal 750 Personen und mit bis zu 250 Personen in geschlossenen Räumen stattfinden. Beschäftigte und sonstige Mitwirkende bzw. Sportlerinnen und Sportler müssen bei der Ermittlung der Personenanzahl nicht berücksichtigt werden. In Innenräumen besteht immer, im Freien ab 200 Personen Maskenpflicht. Bis zu 60 Prozent der Kapazitäten dürfen innen und außen genutzt werden, wenn von den Besucherinnen und Besuchern die Vorlage einen negativen Corona-Schnelltests oder eines Genesenen- oder Geimpften-Nachweises verlangt wird. In diesem Fall muss das Abstandsgebot nicht eingehalten werden.

Für Öffentliche Veranstaltungen und Wettkämpfe im Sport sind die Dokumentation der Kontaktdaten sowie die Erstellung eines Hygienekonzeptes erforderlich.

Freizeiteinrichtungen

Freizeiteinrichtungen wie Freizeitparks, Hochseilgärten und Schwimmbäder dürfen im Freien und in geschlossenen Räumen ohne Beschränkung der Personenzahl betrieben werden. In der Praxis können sich aus dem Abstandsgebot oder hygienischen Vorgaben Personenbeschränkungen ergeben (siehe Hygienekonzept § 5 Absatz 1 Nummer 1 Corona-Verordnung des Landes). Für Schwimmbäder gelten zusätzliche Vorgaben zur Begrenzung der Personen in den Becken.

Für den Betrieb von Freizeiteinrichtungen sind die Dokumentation der Kontaktdaten sowie die Erstellung eines Hygienekonzeptes erforderlich. 

Außerschulische und berufliche Bildung 

Außerschulische und berufliche Bildung zum Beispiel in Volkshochschulen und Jugendkunstgruppen kann ohne Nachweis „geimpft, genesen oder getestet“ und ohne Personenbeschränkung stattfinden. 

Für die außerschulische und berufliche Bildung sind die Dokumentation der Kontaktdaten sowie die Erstellung eines Hygienekonzeptes erforderlich. 

Kultureinrichtungen

Kultureinrichtungen wie Galerien, Museen, Bibliotheken, Archive und Gedenkstätten können im Freien und in geschlossenen Räumen ohne Personenbeschränkung betrieben werden.

Für den Betrieb von Kultureinrichtungen sind die Dokumentation der Kontaktdaten sowie die Erstellung eines Hygienekonzeptes erforderlich.

Gastronomie und Vergnügungsstätten

Gastronomie und Vergnügungsstätten wie zum Beispiel Restaurants, Kneipen, Imbisse und Spielhallen dürfen ohne Personenbeschränkung öffnen und ohne dass von den Gästen ein Nachweis „geimpft, genesen oder getestet“ verlangt wird. In geschlossenen Räumen gilt ein Rauchverbot. Die geltenden Kontaktbeschränkungen sind zu beachten.

Für den Betrieb von Gastronomie und Vergnügungsstätten sind die Dokumentation der Kontaktdaten sowie die Erstellung eines Hygienekonzeptes erforderlich.

Betriebskantinen und Mensen

Betriebskantinen und Mensen dürfen durch Angehörige der Einrichtung bei Vorlage von Nachweisen nach der 3G-Regel („Geimpft, genesen oder getestet“) genutzt werden.

Für den Betrieb von Betriebskantinen und Mensen sind die Dokumentation der Kontaktdaten sowie die Erstellung eines Hygienekonzeptes erforderlich.

Einzelhandel

Für den Einzelhandel sowie für Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe mit Kundenverkehr gibt es keine besonderen Regelungen. 

Die Betriebe müssen jeweils ein Hygienekonzept erstellen.

Körpernahe Dienstleistungen

Wenn während der Erbringung der Dienstleistung nicht dauerhaft Maske getragen werden kann, ist ein Nachweis „geimpft, genesen oder getestet“ erforderlich.

Die Betriebe müssen jeweils ein Hygienekonzept erstellen.

Messen

Messen dürfen im Freien und in geschlossenen Räumen mit einer Person je angefangene sieben Quadratmeter stattfinden oder alternativ mit einer Person je angefangene drei Quadratmeter, wenn ein Nachweis „geimpft, genesen oder getestet“ gefordert wird. 

Für die Veranstaltung von Messen sind die Dokumentation der Kontaktdaten sowie die Erstellung eines Hygienekonzeptes erforderlich.

Beherbergung

Für Beherbergungen zum Beispiel in Hotels sind keine Nachweise nach der 3G-Regel („Geimpft, genesen oder getestet“) erforderlich.

Für Beherbergungsbetriebe sind die Dokumentation der Kontaktdaten sowie die Erstellung eines Hygienekonzeptes erforderlich.

Touristischer Verkehr

Touristischer Verkehr wie zum Beispiel Schifffahrt, Seilbahnen und touristischer Busverkehr ist mit bis zu 75 Prozent der Kapazität erlaubt, wenn von den Besucherinnen und Besuchern kein negativer Corona-Schnelltests oder ein Genesenen- oder Geimpften-Nachweis verlangt wird, und bis zu 100 Prozent der Kapazität, wenn die Vorlage eines negativen Corona-Schnelltests oder eines Genesenen- oder Geimpften-Nachweises verlangt wird.

Für den touristischen Verkehr sind die Dokumentation der Kontaktdaten sowie die Erstellung eines Hygienekonzeptes erforderlich.

Diskotheken

Diskotheken müssen geschlossen bleiben.

Sport

Sport darf im Freien und in geschlossenen Räumen ohne Nachweise nach der 3G-Regel („Geimpft, genesen oder getestet“) und ohne Personenbeschränkung stattfinden.

Bei öffentlichen oder privaten Sportanlagen, Sportstätten, Tanz- oder Ballettschulen und bei Räumlichkeiten und Orten, die für die temporäre Ausübung von Sport genutzt werden, sind die Dokumentation der Kontaktdaten und die Erstellung eines Hygienekonzeptes erforderlich.

Stadt- und Volksfeste mit Fahrgeschäften

Stadt- und Volksfeste mit Fahrgeschäften können ohne Personenbeschränkungen stattfinden. Nachweise nach der 3G-Regel („Geimpft, genesen oder getestet“) sind nicht erforderlich. Festzelte und Freilichtbühnen sind nicht erlaubt.

Präsenzveranstaltungen an Hochschulen

Präsenzveranstaltungen an Hochschulen dürfen bei Einhaltung des Abstandsgebots ohne Nachweise nach der 3G-Regel („Geimpft, genesen oder getestet“) und ohne Personenbeschränkungen stattfinden. Können die Abstände zwischen den Teilnehmern nicht eingehalten werden, sind maximal 35 Personen oder bis zu 75 Prozent der Kapazität erlaubt, wenn Nachweise nach der 3G-Regel („Geimpft, genesen oder getestet“) verlangt und medizinische Masken getragen werden. 

Detaillierte Informationen


Corona-Fallzahlen

Verteilung der aktiven Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber-Kreis

Aktive Fälle von Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber-Kreis, aufgeschlüsselt nach Städten und Gemeinden (Stand: 23. Juli, 13.30 Uhr)
Aktive Fälle von Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber-Kreis, aufgeschlüsselt nach Städten und Gemeinden (Stand: 23. Juli, 13.30 Uhr)

Stand Karte: 23. Juli 2021

Aktuelle Zahlen vom 23. Juli 2021 

Gesamtzahl der Infektionen einschließlich genesene und verstorbene Personen, die Zahl in Klammern nennt die Veränderung zum Vortag:

5176 (+6)


Zahl der Fälle mit bestätigter Virusmutation:

1152 (+8)

Verteilung der Mutationsfälle:
  • Britische (Alpha-) Variante (B.1.1.7): 1081
  • Südafrikanische (Beta-) Variante (B.1.351): 26
  • Brasilianische (Gamma-) Variante (B.1.128): 5
  • Indische (Delta-) Variante (B.1.617.2): 39
  • Unklare Variante: 1

Es erfolgte, soweit notwendig, eine Verlängerung der Quarantänezeit. Dies betrifft auch etwaige Kontaktpersonen und deren Haushaltsangehörige.


Zahl der bereits genesenen Personen:

5044 (+1)


Zahl der im Labor bestätigten noch aktiven Fälle:

42


Zahl der verstorbenen Personen im Main-Tauber-Kreis im Zusammenhang mit bestätigter Coronavirus-Infektion:

90

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

Fragen und Antworten zur Corona-Schutzimpfung

Foto-Rundgang durch das Kreisimpfzentrum Bad Mergentheim

Wie sind die Öffnungszeiten des Kreisimpfzentrums?

Das Kreisimpfzentrum Main-Tauber-Kreis (KIZ) in Bad Mergentheim bietet ab Montag, 19. Juli, an jedem Tag der Woche Impfungen ohne vorherige Terminvereinbarung an – und zwar dauerhaft und nicht als einmalige Sonderaktion. Dabei genügt es, innerhalb der Öffnungszeiten zum KIZ in der Seegartenstraße zu kommen sowie Personalausweis und, sofern vorhanden, das gelbe Impfbuch mitzubringen. Neu ist auch, dass zwischen allen vier in Europa zugelassenen Impfstoffen frei gewählt werden kann.

Aus organisatorischen Gründen können im Kreisimpfzentrum je Schicht jedoch maximal zwei verschiedene Impfstoffe angeboten werden.

  • In der Woche ab Montag, 19. Juli, bis Sonntag, 25. Juli, kann täglich zwischen 7.30 und 14 Uhr zwischen den beiden Impfstoffen von Biontech und AstraZeneca gewählt werden.

  • In der Zeit von 14 bis 20 Uhr werden in der Woche vom 19. bis 25. Juli am Montag, Mittwoch, Donnerstag, Samstag und Sonntag die Vakzine von Bion-tech und Johnson & Johnson angeboten, am Dienstag und Freitag jedoch nur Biontech.

  • Noch einfacher wird es in der Zeit ab Montag, 26. Juli. Ab diesem Tag stehen an sieben Tagen in der Woche in der Zeit von 7.30 bis 14 Uhr immer die Präparate von Biontech und Astra-Zeneca zur Wahl, in der Zeit von 14 bis 19 Uhr die Präparate von Moderna und Johnson & Johnson.

Erforderlicher Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung

  • Der Abstand zwischen einer Erstimpfung mit Biontech und der Zweitimpfung mit Biontech kann nun zwischen drei und sechs Wochen betragen.
  • Zwischen Erst- und Zweitimpfung mit Moderna sollen vier bis sechs Wochen liegen.
  • Nach einer Erstimpfung mit AstraZeneca soll nach neun bis zwölf Wochen die Zweitimpfung ebenfalls mit AstraZeneca erfolgen. Darüber hinaus besteht inzwischen auch das Angebot, bei der Zweitimpfung zu einem mRNA-Impfstoff zu wechseln, also entweder Biontech oder Moderna. Dies ist bereits nach vier Wochen möglich, was auch dem häufigen Wunsch vieler Menschen nach einem kürzeren Impfabstand ent-spricht. Diese Neuregelung hat die Gesundheitsministerkonferenz beschlossen. Auslöser hierfür war die Empfehlung der Ständigen Impfkommission, wonach eine solche heterologe Impfung – mit Wechsel vom Vektor-Impfstoff AstraZeneca zur anschließenden Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff – die höchste Wirksamkeit gegen die Delta-Variante des Coronavirus aufweist.
  • Der Impfstoff von Johnson & Johnson bietet den Vorteil, dass eine Dosis ausreicht und somit kein zweiter Termin erforderlich ist.

Wer eine Erstimpfung erhalten hat – egal ob in einem Impfzentrum, in einer Arztpraxis oder bei einer betriebsärztlichen Impfung – kann jederzeit zu einer Schicht ins Kreisimpfzentrum kommen, in welcher der benötigte Impfstoff im Einsatz ist. Es muss lediglich der erforderliche Mindestabstand zur Erstimpfung erfüllt sein.

Impfberechtigte Personen

Im Kreisimpfzentrum können alle Personen ab zwölf Jahren geimpft werden, die einen Wohnsitz in Deutschland haben. Die Impfungen sind ausdrücklich nicht auf Einwohnerinnen und Einwohner des Main-Tauber-Kreises oder des Landes Baden-Württemberg beschränkt. Für Kinder und Jugendliche von zwölf bis 18 Jahren kann nur der Impfstoff von Biontech genutzt werden, die anderen Impfstoffe sind nur für volljährige Personen zugelassen. Für Kinder und Jugendliche von zwölf bis 17 Jahren empfiehlt die Ständige Impfkommission die Schutzimpfung derzeit nicht allgemein, sondern nur, wenn ein besonderes Risiko vorliegt, beispielsweise bei bestimmten Vorerkrankungen.

Wo befinden sich die Impfzentren für die Bevölkerung des Main-Tauber-Kreises?

Seit 27. Dezember 2020 laufen die Impfungen in den Zentralen Impfzentren. Für Baden-Württemberg wurden neun zentrale Impfzentren (ZIZ) gebildet. Sie befinden sich in Ulm, Tübingen, Heidelberg, Freiburg, Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim, Offenburg und Rot am See. Das dem Main-Tauber-Kreis nächstgelegene Zentrale Impfzentrum ist das ZIZ Rot am See.

Seit 22. Januar 2021 besteht auch die Möglichkeit, die Impfung in einem Kreisimpfzentrum (KIZ) zu erhalten. Hierzu wurden derzeit landesweit rund 50 derartiger Zentren aufgebaut. Das KIZ für den Main-Tauber-Kreis wurde in der Sporthalle der Beruflichen Schulen in der Bad Mergentheimer Seegartenstraße eingerichtet.

Warum befindet sich das Kreisimpfzentrum in Bad Mergentheim?

Das Sozialministerium Baden-Württemberg hat auf Vorschlag des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis die Sporthalle des Beruflichen Schulzentrums als Standort des Kreisimpfzentrums festgelegt. Diese Halle wurde in der Vergangenheit bereits als Notfallstation für den Landkreis im Falle eines kerntechnischen Zwischenfalls beplant und entsprechend ertüchtigt, unter anderem bezüglich der technischen Ausstattung. So steht unter anderem eine Notstromversorgung zur Verfügung. Diese wesentlichen Vorarbeiten hätten bei jedem anderen Standort noch geleistet werden müssen. Die Halle verfügt auch über die vom Land geforderte Größe von rund 1200 Quadratmetern auf einer Ebene. Ferner ist sie in unmittelbarer Nähe zur Hauptfeuerwache, der Integrierten Leitstelle und dem Standort des Deutschen Roten Kreuzes gelegen, so dass – sofern erforderlich – kurze Eingreifzeiten möglich sind.

Warum gibt es nur ein Kreisimpfzentrum im Main-Tauber-Kreis?

Nach den Planungen des Landes wurde in jedem Stadt- und Landkreis nur ein Kreisimpfzentrum (KIZ) eingerichtet. Ausnahmen wurden lediglich für die sechs bevölkerungsreichsten Kreise ermöglicht. Mit dem Standort in Bad Mergentheim ist aber gewährleistet, dass die Einwohnerinnen und Einwohner aus allen Teilen des Landkreises das KIZ sowohl mit dem Auto als auch mit dem ÖPNV, beispielsweise mit der Tauberbahn, gut erreichen können.

Wer ist Betreiber des Kreisimpfzentrums?

Das Kreisimpfzentrum ist eine Einrichtung des Landes Baden-Württemberg. Der Landkreis übernimmt jedoch nach der mit dem Land unterzeichneten Vereinbarung den Aufbau und späteren Rückbau sowie administrative Aufgaben.

Wie ist die Rollenverteilung?

Das Land Baden-Württemberg liefert die gesamten Impfstoffe, das Impfzubehör und die persönliche Schutzausrüstung sowie die IT-Ausstattung. Das Land stellt darüber hinaus auch sicher, dass das ärztliche und sonstige medizinische Fachpersonal, das für den Betrieb des Kreisimpfzentrums einschließlich der mobilen Teams erforderlich ist, zu den Betriebszeiten in ausreichender Zahl zur Verfügung steht.

Kann ich mich neben dem Kreisimpfzentrum auch weiterhin in den Zentralen Impfzentren impfen lassen?

Ja, solange diese betrieben werden, ist das weiterhin möglich. Die Zentralen Impfzentren schließen zum 15. August 2021. Dann noch erforderliche Zweitimpfungen werden in den benachbarten Kreisimpfzentren vorgenommen.

Wird auch vor Ort in den Städten und Gemeinden geimpft?

Das Kreisimpfzentrum Main-Tauber-Kreis bietet auch Sonder-Impfaktionen in den Städten und Gemeinden an. Zunächst findet eine solche Aktion vom 23. bis 27. Juli in Wertheim statt.


Kann ich in meiner Hausarztpraxis geimpft werden?

Die Hausarztpraxen in Baden-Württemberg wirken seit Dienstag, 6. April, flächendeckend in der Impfkampagne mit. Ob eine Hausarztpraxis Corona-Impfstoff bestellt, bleibt ihr selbst überlassen.

Wann und wie bekomme ich einen Impftermin?

Das Kreisimpfzentrum Main-Tauber-Kreis (KIZ) in Bad Mergentheim bietet ab Montag, 19. Juli, an jedem Tag der Woche Impfungen ohne vorherige Terminvereinbarung an – und zwar dauerhaft und nicht als einmalige Sonderaktion. Daher genügt es, innerhalb der Öffnungszeiten zum KIZ in der Seegartenstraße zu kommen sowie Personalausweis und, sofern vorhanden, das gelbe Impfbuch mitzubringen. Neu ist auch, dass zwischen allen vier in Europa zugelassenen Impfstoffen frei gewählt werden kann.

  • Aus organisatorischen Gründen können im Kreisimpfzentrum je Schicht jedoch maximal zwei verschiedene Impfstoffe angeboten werden. In der Woche ab Montag, 19. Juli, bis Sonntag, 25. Juli, kann täglich zwischen 7.30 und 14 Uhr zwischen den beiden Impfstoffen von Biontech und AstraZeneca gewählt werden.

  • In der Zeit von 14 bis 20 Uhr werden in der Woche vom 19. bis 25. Juli am Montag, Mittwoch, Donnerstag, Samstag und Sonntag die Vakzine von Biontech und Johnson & Johnson angeboten, am Dienstag und Freitag jedoch nur Biontech.

  • Noch einfacher wird es in der Zeit ab Montag, 26. Juli. Ab diesem Tag stehen an sieben Tagen in der Woche in der Zeit von 7.30 bis 14 Uhr immer die Präparate von Biontech und AstraZeneca zur Wahl, in der Zeit von 14 bis 19 Uhr die Präparate von Moderna und Johnson & Johnson.

Sie möchten dennoch einen fixen Termin vereinbaren?

Terminvereinbarungen und -buchungen für die ZIZ in Baden-Württemberg (beispielsweise in Rot am See im Landkreis Schwäbisch Hall) und für die Kreisimpfzentren (beispielsweise in Bad Mergentheim) sind möglich.

Für die Online-Buchung wird eine eigene E-Mail-Adresse benötigt bzw. die Möglichkeit, eine SMS zu empfangen.

Telefonische Terminreservierung: Service-Hotline: 116 117

Online-Termin-Buchung: www.impfterminservice.de

Was muss ich zum Impftermin mitbringen?

Zu beiden Impfterminen müssen folgende Unterlagen mitgebracht werden:

  • Ausweisdokument

  • Impfpass, falls vorhanden

  • Elektronische Gesundheitskarte. Diese ist war nicht zwingend nötig, aber erleichtert den Registrierungsprozess.

  • nur bei vorheriger Terminbuchung: Vermittlungscode

Wie läuft die Impfung im Impfzentrum ab?

Bei einem Besuch im Kreisimpfzentrum werden mehrere Stationen durchlaufen:

1. Empfang

  • Fiebermessen; eine Impfung ist nur bei Infektfreiheit möglich.
  • Registrierung, Vorlage des Impfpasses
  • Ausfüllen eines Anamnesebogens, unter anderem mit Angaben zu beim Impfling ggf. bekannten Allergien oder früheren, außergewöhnlichen Impfreaktionen; zur Einnahme von Blutverdünnungsmitteln etc. Die Impfung erfolgt nur, wenn keine Komplikationen vorliegen.
  • Ausgabe eines Laufzettels, der bei den nachfolgenden Stationen immer wieder vorgelegt wird. Durch Einscannen eines QR-Codes auf dem Laufzettel stehen jeweils sofort die notwendigen Daten zur Verfügung.

2. Filmvorführung

Jedem Impfling wird ein etwa sechsminütiger Aufklärungsfilm vorgeführt. Diesen können Sie auch hier ansehen.

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3. Ärztliches Aufklärungsgespräch

Jeder Impfling führt ein persönliches Aufklärungsgespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt und dokumentiert durch seine Unterschrift, dass er oder sie geimpft werden möchte.

4. Eigentliche Impfung

Die eigentliche Impfung wird durch qualifiziertes medizinisches Fachpersonal vorgenommen. Die Impfdosis wird intramuskulär gespritzt, in der Regel in den Oberarm. Die Einstichstelle wird desinfiziert und mit einem Pflaster geschützt. Genau dokumentiert werden der Zeitpunkt der Impfung, die genutzte Impfstoffcharge und in welchen Arm die Impfung injiziert wurde.

5. Beobachtungsraum

Nach der eigentlichen Impfung verbleibt jede geimpfte Person für circa 15 Minuten in einem Beobachtungsraum und wird von geschultem Personal überwacht. Hierbei handelt es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme.

6. Checkout

Beim Checkout erhalten die geimpften Personen ihren Impfpass zurück, in dem durch eine Ärztin oder einen Arzt die Impfung eingetragen wurde. Der komplette Aufenthalt im Kreisimpfzentrum dauert im Regelfall etwa 45 bis 60 Minuten.

Wer bezahlt die Impfung?

Für die Bürgerinnen und Bürger ist die Impfung unabhängig von ihrem Versicherungsstatus kostenlos. Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. Das Land Baden-Württemberg trägt gemeinsam mit den gesetzlichen Krankenversicherungen und den privaten Krankenversicherungen die Kosten für den Betrieb der Impfzentren. Die Fahrt zur Impfung wird allerdings nicht übernommen. Diese muss privat organisiert werden.

Muss ich mich impfen lassen?

Eindeutig nein. Es gibt keine Impfpflicht.

Kann ich bereits von zu Hause etwas vorbereiten?

Ja, das ist möglich und beschleunigt den Registrierungsprozess im Kreisimpfzentrum. Unter www.impfen-bw.de kann jeder Bürger online seine persönliche digitale Impfmappe erstellen. Der dort erstellte Patientenbegleitbogen sowie die zusätzlichen Bögen können zu Hause ausgedruckt und zum Impftermin mitgebracht werden. Alternativ können die Dokumente auch auf dem Smartphone als pdf-Datei gespeichert werden. Für das Registrierungspersonal ist vor allem der QR-Code sehr wichtig.

Darf ich eine Begleitperson mitbringen?

Eine Begleitperson ist nur dann gestattet, wenn sich die zu impfende Person nicht alleine im Kreisimpfzentrum bewegen kann.

Welcher Impfstoff wird im Kreisimpfzentrum geimpft?

Im Kreisimpfzentrum stehen je nach Schicht alle in Europa zugelassenen Impfstoffe zur Verfügung. Unter "Öffnungszeiten" informieren wir, wann welcher Impfstoff eingesetzt wird.

Was ist, wenn Nebenwirkungen auftreten?

Wie bei jeder Impfung können auch nach der Corona-Schutzimpfung Impf-Reaktionen und Nebenwirkungen auftreten. Impf-Reaktionen treten in der Regel kurz nach der Impfung auf und halten wenige Tage an. Wenn kurz nach der Impfung im Nachbeobachtungsraum Nebenwirkungen auftreten sollten, hilft das medizinische Fachpersonal vor Ort. Falls im Nachgang der Impfung gesundheitliche Probleme auftreten, sollte man sich umgehend an die Hausärztin oder den Hausarzt sowie in dringenden Fällen oder außerhalb der Öffnungszeiten an den ärztlichen Notdienst oder den Rettungsdienst unter 112 wenden. Nebenwirkungen können von der Person selbst oder über den Hausarzt beim Paul-Ehrlich-Institut (PEI) gemeldet werden. Entsprechende Aushänge sind auch im Kreisimpfzentrum angebracht.

Wie ist das Kreisimpfzentrum mit dem Auto erreichbar?

Um eine optimale Erreichbarkeit des KIZ zu sicherzustellen, hat die Stadt Bad Mergentheim südlich der Hauptfeuerwache, an der Ecke Eissee / Zwischen den Bächen, Behelfsparkplätze angelegt. Durch eine geänderte Verkehrsführung können die Besucherinnen und Besucher direkt von der Bundesstraße 290 („Westumgehung“) zu- und abfahren. Dieser Weg stand bislang ausschließlich Rettungsfahrzeugen zur Verfügung, zudem wurde ein übersichtliches Parkleitsystem installiert. Dieses stellt auch klar, dass aus Richtung Tauberbischofsheim kommend nicht nach links in Richtung Parkplatz abgebogen werden darf. Vielmehr muss bis zum Kreisverkehr am Eisenberg gefahren und dort gewendet werden, so dass dann von der Westumgehung nach rechts Richtung Parkplatz abgebogen werden kann.

Von dem Parkplatz, der ausschließlich für zu impfende Personen zur Verfügung stehen wird, führt eine Beschilderung zum KIZ. Dieses ist in etwa drei Minuten fußläufig zu erreichen. Behindertengerechte Parkplätze stehen direkt am Gebäude zur Verfügung. Ebenso kann das KIZ bei Bedarf barrierefrei betreten und verlassen werden.

Das Landratsamt bittet ausdrücklich darum, bei der Fahrt mit dem Auto zum Kreisimpfzentrum in Bad Mergentheim auf die Verwendung eines Navis zu verzichten. Wird ins Navigationsgerät der Standort „Seegartenstraße“ eingegeben, wird die Fahrerin oder der Fahrer direkt vor das Gebäude des KIZ und nicht zum Parkplatz geleitet. Da die ansonsten dem Rettungsdienst vorbehaltene Zufahrt von der Westumgehung nicht in Navigationskarten enthalten ist, ergibt die Verwendung von Navis keinen Sinn.

Lageplan zum Kreisimpfzentrum

Das Kreisimpfzentrum in Bad Mergentheim ist dank einer umfangreichen Ausschilderung ab den Ortseinfahrten ganz leicht zu finden. Darüber hinaus bietet das Landratsamt auf seiner Website diesen Lageplan zum Download an.
Das Kreisimpfzentrum in Bad Mergentheim ist dank einer umfangreichen Ausschilderung ab den Ortseinfahrten ganz leicht zu finden. Darüber hinaus bietet das Landratsamt auf seiner Website diesen Lageplan zum Download an.


Wie ist das Kreisimpfzentrum mit Bus, Bahn und Fahrrad erreichbar?

Das KIZ ist gut mit Bus und Bahn erreichbar. Die circa 400 Meter entfernte Bushaltestelle „Altstadt Schloss“ wird von elf Buslinien, darunter auch die Regiobuslinie 19 Künzelsau-Bad Mergentheim, und fünf Ruftaxilinien bedient. An einem Schultag halten an dieser Haltestelle über den Tag verteilt bis zu 150 Linienbusse. Das KIZ wird zudem noch von der Haltestelle „Wachbacher Straße“ erschlossen. Diese Haltestelle wird von den Buslinien 930 Assamstadt-Bad Mergentheim und 955 Hollenbach-Bad Mergentheim sowie der Ruftaxilinie 9855 bedient.

Die Apps der Mobilitätsmarke „bwegt“ zeigen den Weg zu den Corona-Impfzentren an. Fahrgäste gelangen mit der bwegt-App nach der Eingabe des Ortes und des Schlagworts „Impfzentrum“ sehr leicht zu den Impfzentren des Landes, unter anderem zum KIZ in Bad Mergentheim und zum ZIZ in Rot am See. Die Impfzentren sind in der App als „Wichtige Punkte“ hinterlegt.

Außerdem können Fahrgäste mit der bwegt-Fahrplanauskunft nicht nur die Verbindung zwischen den Haltestellen, sondern auch den Fußweg zur und von der passenden Haltestelle abrufen. Die Webseite der elektronischen Verkehrsauskunft www.efa-bw.de unterstützt mit Informationen zu Sharing-Angeboten, Parkmöglichkeiten und aktueller Straßenverkehrslage bei der Nutzung unterschiedlicher Verkehrsmittel.

Auch die Radroutenplaner-BW-App und die zugehörige Website www.radroutenplaner-bw.de kennen die Impfzentren in Baden-Württemberg und finden für Radfahrerinnen und Radfahrer die beste Radverbindung auch für längere Strecken.

Informationen zur Corona-Impfung in Leichter Sprache

https://www.lebenshilfe.de/corona-impfung-leichte-Sprache/

Erfolgte Impfungen im Kreisimpfzentrum und in Arztpraxen

Impfungen im Kreisimpfzentrum

An dieser Stelle informieren wir über die Zahlen der Coronavirus-Schutzimpfungen, die durch das Kreisimpfzentrum in Bad Mergentheim (KIZ) verabreicht wurden. Die Seite wird immer zu Wochenbeginn aktualisiert.

Impfungen in der Kalenderwoche 12. bis 18. Juli 2021:

Erstimpfungen: 274

Zweitimpfungen: 3234

Impfungen Johnson & Johnson: 0 (eine Impfdosis ausreichend)

Impfungen gesamt seit Inbetriebnahme KIZ am 22. Januar 2021:

Erstimpfungen: 37.625

Zweitimpfungen: 29.246

Impfungen Johnson & Johnson: 843 (eine Impfdosis ausreichend)

Impfungen in Arztpraxen

Inzwischen wirken auch die Arztpraxen bei den Coronavirus-Schutzimpfungen mit. Auf der Website der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg wird täglich über den aktuellen Stand der teilnehmenden Praxen und der erfolgten Impfungen informiert.

Impfstatistik der Kassenärztlichen Vereinigung

Allgemeinverfügungen und Bekanntmachungen des Main-Tauber-Kreises

Richtlinien und Verordnungen des Landes

Corona-Verordnung der Landesregierung

Aktuelle Änderungen der Corona-Verordnung zum 26. Juli 2021

Weitere Verordnungen des Landes Baden-Württemberg und des Bundes

Absonderung

Bildung

Gewerblicher Bereich

  • Corona-Stabilisierungshilfe-HOGA-Zuständigkeitsverordnung - CoSHG-ZVO PDF, 196 kB 05.08.2020 Verordnung des Wirtschaftsministeriums über die Zuständigkeit der Industrie- und Handelskammern im Land Baden-Württemberg für die Unterstützung bei der Administration von Hilfen im Rahmen der Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe

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Weitere Richtlinien des Landes Baden-Württemberg


Entschädigungsanträge nach § 56 IfSG sowie Staatshaftungsrecht

Wichtig zu wissen in der Pandemie: Bürgerinnen und Bürgern steht in bestimmten Konstellationen ein Entschädigungsanspruch nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) zu.

Eine Entschädigung für Verdienstausfall wird nach § 56 Absatz 1 IfSG gewährt, wenn eine Person als Ausscheider, Ansteckungsverdächtiger, Krankheitsverdächtiger oder als sonstiger Träger von Krankheitserregern einem Tätigkeitsverbot oder einer Absonderung (Quarantäne) unterworfen wird.

Eine Entschädigung in Höhe von 67 Prozent des Nettoverdienstausfalls, höchstens 2016 Euro pro Monat, können nach § 56 Absatz 1a IfSG erwerbstätige Sorgeberechtigte erhalten, wenn sie aufgrund der Schließung von Schulen oder Einrichtungen zur Betreuung von Kindern oder Menschen mit Behinderungen einen Verdienstausfall erleiden. Dasselbe gilt, wenn das Kind von der zuständigen Behörde (Ortspolizeibehörde, Gesundheitsamt) abgesondert wurde oder sich aufgrund einer Rechtsverordnung des Landes absondern musste (nur bei Absonderungszeiträumen ab dem 19. November 2020). Für Absonderungszeiträume ab dem 16. Dezember 2020 besteht ein Anspruch darüber hinaus dann, wenn Schul- oder Betriebsferien behördlich angeordnet wurden oder die Präsenzpflicht in der Schule behördlich aufgehoben wurde. Hierzu gehören Konstellationen des Distanzlernens im Rahmen der häuslichen Umgebung wie Wechselunterricht oder Hybridunterricht. Seit dem 22. Februar 2021 gilt dies auch, wenn ein Kind aufgrund pandemiebedingt eingeschränkter Öffnungszeiten nicht in der KiTa betreut werden kann.

Anträge können online unter www.ifsg-online.de gestellt werden. Dort finden sich weitere Informationen zur Antragsstellung und den insoweit beizufügenden Nachweisen. Der Arbeitgeber hat für die Dauer des Arbeitsverhältnisses die Entschädigung für die zuständige Behörde an den Arbeitnehmer in Vorleistung auszuzahlen. Die ausgezahlten Beträge werden dem Arbeitgeber dann auf Antrag von den in Baden-Württemberg zuständigen Regierungspräsidien erstattet.

Bei Fragen zu Entschädigungen können sich Betroffene direkt an die jeweiligen Regierungspräsidien und deren Hotlines wenden. Für den Main-Tauber-Kreis zuständig ist das Regierungspräsidium Stuttgart, Telefon 0711/904-39777, E-Mail: entschaedigung-ifsg@rps.bwl.de

Entschädigungsanträge, die auf Staatshaftungsrecht gestützt werden, werden durch das Gesundheitsamt des Main-Tauber-Kreises über das Regierungspräsidium Stuttgart an das Ministerium für Soziales und Integration weitergeleitet. Hierunter sind Fälle zu fassen, in denen sich die antragstellende Person auf eine allgemein geltende Einschränkung nach der Corona-Verordnung des Landes, beispielsweise eine Betriebsuntersagung, beruft. 

In diesem Kontext wird auf die Datenschutzerklärungen des Ministeriums für Soziales und Integration sowie der Regierungspräsidien verwiesen, welche unter nachfolgenden Links abrufbar sind:


Corona - Arbeitsschutz- und Arbeitszeitrecht / Gewerbeaufsicht

Wie das gesellschaftliche und private Leben steht auch das betriebliche Umfeld derzeit vor großen Herausforderungen. Arbeitgeber, deren Unternehmen nicht von den Einschränkungen der Corona-Verordnung des Landes betroffen sind, haben die Auswirkungen der Corona-Pandemie insbesondere auch im Bereich des Arbeitsschutzes zu berücksichtigen.

Die Gewerbeaufsicht im Landratsamt stellt daher auf dieser Seite aktuelle Informationen zur Verfügung.

Arbeitsschutz / Arbeitsstätten

Eine wesentliche Rolle spielt dabei der § 3 Abs. 1 des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG), welcher den Arbeitgeber verpflichtet, den Arbeitsschutz „bei sich ändernden Gegebenheiten“ anzupassen. Dies bedeutet, dass die gemäß § 5 ArbSchG zu erstellende Gefährdungsbeurteilung möglichst unter Beteiligung der Fachkraft für Arbeitssicherheit und des betreuenden Betriebsarztes zu überprüfen und ggf. zu aktualisieren ist.

Mit einzubeziehen sind zum Beispiel auch neue Gegebenheiten wie Notfallbetrieb und veränderte Arbeitssituationen und -zeiten in bestimmten Betrieben. Die Gefährdungsbeurteilung ist unter besonderer Beachtung des Standes von Technik und Hygiene sowie anhand arbeitswissenschaftlicher Erkenntnisse zu aktualisieren.

Die erforderlichen Maßnahmen für den Schutz und die Gesundheit der Arbeitnehmer sind festzulegen und umzusetzen. 

Mit der Änderung des Arbeitsschutzgesetzes zum 1. Januar 2021 können nunmehr auch in diesem Rechtsbereich Verordnungen in Zusammenhang mit epidemiologischen Lagen von nationaler Tragweite erlassen werden (§ 18 Abs. 3 ArbSchG).

Weiterhin kann in einer Rechtsverordnung nunmehr bestimmt werden, dass für bestimmte Beschäftigte angemessene Unterkünfte bereitzustellen sind, wenn dies aus Gründen der Sicherheit, zum Schutz der Gesundheit oder aus Gründen der menschengerechten Gestaltung der Arbeit erforderlich ist, und welche Anforderungen dabei zu erfüllen sind (§ 18 Abs. 3a).

Auf diesen Grundlagen wurde am 21.01.2021 die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) erlassen, welche Maßnahmen zur Kontaktreduktion im Betrieb sowie Anforderungen zum Mund-Nasen-Schutz gesetzlich regelt.

Die mit Datum 20.08.2020 in Kraft getretene SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel gilt auch weiterhin als Stand der Technik und Hygiene sowie arbeitswissenschaftliche Erkenntnis fort.

Speziell zum Thema der Gemeinschaftsunterkünfte außerhalb des Geländes eines Betriebes oder einer Baustelle wurde die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) zum 1. Januar 2021 angepasst (vgl. § 1 Abs. 3 und § 2 Abs. 8 ArbStättV). Hier werden unter Nummer 4.4 des Anhangs der ArbStättV Regelungen zur Bereitstellung und Angemessenheit der Unterkünfte gestellt. Es besteht eine Dokumentationspflicht.

Biostoffe

Für Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen (Biostoffen) gelten unverändert die Anforderungen der Biostoffverordnung. Sie regelt einerseits Maßnahmen zum Schutz von Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten vor Gefährdungen durch entsprechende Tätigkeiten, auf der anderen Seite auch Maßnahmen zum Schutz anderer Personen, soweit diese aufgrund des Verwendens von Biostoffen durch Beschäftigte oder durch Unternehmer ohne Beschäftigte gefährdet werden können.

Arbeitszeit

Derzeit gelten im Zusammenhang mit dem Corona-Virus keine speziellen Ausnahmen im Bereich des Arbeitszeitrechts.

Sollte die Erfordernis zur Ausweitung der gesetzlich zulässigen Arbeitszeit bestehen – in der Regel handelt es sich dabei um Sonn- und Feiertagsarbeit, die nicht von den gesetzlichen Ausnahmen abgedeckt ist – können für systemrelevante Bereiche Ausnahmegenehmigungen nach § 15 Abs. 2 Arbeitszeitgesetz (ArbZG) erteilt werden. Anträge sind bei der Gewerbeaufsicht zu stellen.

Dokumente / Weitere Informationen

Dokumente

Gesetze

Verordnungen

Technische Regeln / arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse

Richtlinien in Baden-Württemberg


Weitere Informationen

Fragen und Antworten (FAQ)

Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg hat für Unternehmen und Beschäftigte einen umfassenden Katalog von Fragen und Antworten veröffentlicht, beispielsweise zu folgenden Themen:

  • Homeoffice
  • Hinweise für Schwangere und stillende Mütter
  • Ausnahmeregelungen zum Arbeitszeitgesetz und Ladenöffnungsgesetz
  • Arbeitnehmerüberlassung
  • Informationen zu den Auswirkungen des Coronavirus für Unternehmen und Beschäftigte

Weitere externe Links



Informationen zu Wirtschaft und Sozialem

Unterstützung des heimischen Gewerbes

Pressemitteilungen

Die Mitteilungen zu den Coronavirus-Fallzahlen erfolgen an fünf Tagen in der Woche, das heißt von Montag bis Freitag; an Wochenenden veröffentlichen wir aktuell keine Mitteilungen. An Tagen, an denen keine neuen Infektionen zu verzeichnen sind, erscheint nur eine Kurzmeldung.
  

  1. © Alexander_Koch, Pixabay.de
    Datum: 23.07.2021

    Sechs neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 23. Juli) - Aktion in Wertheim im Rahmen der landesweiten Impfwoche

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    Datum: 22.07.2021

    Fünf neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 22. Juli) - Programm zur Verbesserung der Schwimmfähigkeit aufgestockt

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    Datum: 21.07.2021

    Elf neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 21. Juli) - Main-Tauber-Kreis ab Sonntag in Inzidenzstufe 2 - Neue Einschränkungen

    Im Main-Tauber-Kreis wurden am Mittwoch, 21. Juli, elf neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffenen Personen leben im Gebiet von sechs Städten und Gemeinden ... Mehr


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    Im Main-Tauber-Kreis wurden in der Zeit von Samstag, 17. Juli, bis Montag, 19. Juli, insgesamt acht neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt, davon zwei ... Mehr


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    Kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 16. Juli)

    Im Main-Tauber-Kreis wurde am Freitag, 16. Juli, kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Mehr


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    Ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 15. Juli) - Neue Corona-Verordnung Angebote Kinder- und Jugendarbeit in Kraft

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    Ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 14. Juli) - Klare Regeln für Reiserückkehrerinnen und -rückkehrer aus dem Ausland

    Im Main-Tauber-Kreis wurde am Mittwoch, 14. Juli, ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffene Person lebt im Gebiet der Stadt Wertheim, ist aus ... Mehr


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    Datum: 13.07.2021

    Ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 13. Juli) - Maskenpflicht an ÖPNV-Haltestellen im Freien entfallen

    Im Main-Tauber-Kreis wurde am Dienstag, 13. Juli, ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffene Person lebt im Gebiet der Stadt Boxberg, ist aus ... Mehr


  10. Datum: 13.07.2021

    Sonder-Aktion: Kreisimpfzentrum kommt in den Norden des Landkreises

    Das Kreisimpfzentrum Main-Tauber-Kreis (KIZ) bietet mit seinen Mobilen Impfteams von Freitag, 23., bis Dienstag, 27. Juli, eine Sonder-Impfaktion an. In diesem Zeitraum ... Mehr

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