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03.03.2022

Würth Industrial Network schließt Geschäftsjahr 2021 weltweit mit 1,911 Milliarden Euro ab

Das Würth Industrial Network, kurz Winwork, erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2021 einen Umsatz von 1,911 Milliarden Euro. Die Würth Industrie Service GmbH & Co. KG wuchs in Deutschland um 23,7 Prozent auf einen Umsatz von 663 Millionen Euro und erzielt damit eine historische Rekordmarke. In Summe blickt das Unternehmen auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück.

„Das vergangene Jahr war in jeder Hinsicht herausfordernd“, so Rainer Bürkert, Mitglied der Konzernführung der Würth-Gruppe. Von der anhaltenden Corona-Pandemie über politische Unsicherheiten, Naturkatastrophen, bis hin zu einer Herausforderung über alle Märkte hinweg: Eine vorher nie dagewesene und volatile Situation auf dem Beschaffungsmarkt, in der Lieferkette sowie in der Preisgestaltung. Steigende Einkaufs-, Paletten- oder Verpackungspreise sowie Kapazitätsengpässe bei Herstellern und Verzögerungen hinsichtlich Verfügbarkeit und Lieferzeit spiegeln die Instabilität auf dem Marktgeschehen wider. Die Konsequenz hieraus ist ein europaweiter Verfügbarkeitsengpass. Für das Würth Industrial Network hatte die Preissteigerung vor allem im Bereich der höheren Rohstoff- und Energiekosten sowie der Containerfracht ein renditeschwaches Jahr zur Folge, da diese Entwicklungen nicht vollumfänglich auf die Kunden weitergegeben werden konnten. Auch 2022 wird die Situation auf dem Beschaffungsmarkt angespannt bleiben. 

Das modernste Logistikzentrum für Industriebelieferung in Europa am Standort Bad Mergentheim bildet die Grundlage für die Versorgung aller europäischen Kunden. Für eine hohe Versorgungssicherheit und höchste Produkt-, Service- sowie Systemqualität investierte das Unternehmen seit den Aufbaujahren bis heute über 392 Millionen Euro. Neben dem konsequenten Ausbau der Lagerkapazität wurden die bestehenden Anlagen um innovative Technologien ergänzt. Um Prozesse zu automatisieren, setzt die Würth Industrie Service mittlerweile neun Roboter in der Logistik zur Unterstützung bei der Kommissionierung sowie Palettierung ein. Außerdem wurde im Jahr 2021 das erste Mal in der Geschichte der Würth Industrie Service ein produzierender Bereich in Betrieb genommen: Mit dem neuen Systemwerk in Boxberg geht es um die Bündelung aller Kompetenzen und Produktionsaktivitäten im Bereich der „Orsymat“ Automatensysteme zur automatisierten Materialversorgung für Hilfs- und Betriebsstoffe. Mit diesen Maßnahmen stellt das Unternehmen bedeutende Weichen für die Kundenversorgung der Zukunft und erschließt damit die Potenziale in den Bereichen Automatisierung, Digitalisierung und Industrie 4.0.

In über 60 Gesellschaften in mehr als 40 Ländern beschäftigt das Winwork weltweit mehr als 6000 Mitarbeitende. In Deutschland beläuft sich die Anzahl der Beschäftigten auf über 1700. Im Hinblick auf den demografischen Wandel und den damit einhergehenden Fachkräftemangel setzt die Würth Industrie Service auf die Ausbildung im eigenen Unternehmen. Als Meilenstein konnte 2021 die 900. Auszubildende eingestellt werden. Dabei durchlaufen in 21 Berufsbildern rund 200 Kolleginnen und Kollegen eine Ausbildung oder ein Duales Studium an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg.

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