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16.03.2021

Serie "Meditatives Wandern in Zeiten von Corona", Teil 4: "Kreuzweg, Kirchen und Kapellen"

Der Wanderweg LTM-4 „Kreuzweg, Kirchen und Kapellen“ führt auf einer rund 13 Kilometer langen Route durch größere Waldgebiete und offene Feldlagen mit herrlichen Ausblicken ins Taubertal und auf die Höhen links und rechts der Tauber. Immer wieder sind Bildstöcke und Wegkreuze zu sehen.

Ausgangspunkt ist der Weinort Königheim. Die Pfarrkirche St. Martin lädt dort zur Besichtigung ein. Sie wurde in den Jahren 1752 bis 1756 nach Plänen des Architekten Michael Anton Müller, ein Schüler von Balthasar Neumann, als Barockkirche erbaut. Der Hochaltar wurde im Jahr 1764 von dem Würzburger Bildhauer Daniel Köhler und dem Kunstschreiner Josef Steinbüchler erstellt.

Von Königheim verläuft der Wanderweg zunächst auf einem Wirtschaftsweg entlang der Straße Richtung Tauberbischofsheim. Danach geht es auf einem naturnahen Forstweg durch einen Bannwald hinauf zur Stammbergkapelle. Von dem Wallfahrtskirchlein folgen die Wanderer dem etwas anspruchsvolleren Kreuzweg hinunter nach Tauberbischofsheim. Der Kreuzweg zur Stammbergkapelle verfügt über lediglich sieben Stationen, die an das Gedächtnis der sieben Schmerzen Mariens anhand der Weissagung des Simeon anknüpfen. In Tauberbischofsheim lohnen Besichtigungen der Stadtkirche St. Martin, der St. Liobakirche und der Peterskapelle. Nachdem das Stadtgebiets durchwandert und die Tauber überquert wurde, verläuft die Wanderroute leicht ansteigend in ein ausgedehntes Waldgebiet. Dem Forstweg folgend wird die Kirche von Großrinderfeld erreicht. Zurück nach Königheim kann mit dem Bus gefahren werden. Fahrplaninformationen gibt es unter www.vgmt.de.

Die meditativen Rundwanderwege, die mit LTM-1 bis LTM-9 markiert sind, sollen bewusst zur Erholung und zur Besinnung beitragen. Meditatives Wandern führt zur Ruhe und lässt die eigene Mitte spüren. Es beinhaltet die Einladung, in der Natur sich selbst und Gott zu begegnen. Bei einer meditativen Wanderung geht es nicht darum, eine bestimmte Strecke in einer bestimmten Zeit abzulaufen. Man kann tief durchatmen und den Moment genießen – der Weg ist das Ziel. An den jeweiligen Startpunkten finden die Wanderer eine Informationstafel. Darauf sind der Routenverlauf sowie die wesentlichen sakralen und natürlichen Höhepunkte der einzelnen Wanderung beschrieben.

Jede Tour ist mit einem Sinnspruch zur Begleitung der meditativen Wanderung verbunden. Der Sinnspruch zum LTM-4 stammt von Dietrich Bonhoeffer und lautet „Man soll Gott in dem finden und lieben, was er uns gerade gibt.“

Die Meditationswege wurden im Rahmen des europäischen Programms LEADER in den Kulissen Badisch-Franken und Hohenlohe-Tauber gefördert.

Den Prospekt „Meditationswandern im Taubertal“ sowie weitere Informationen zu den Wanderrouten in der Ferienlandschaft gibt es beim Tourismusverband „Liebliches Taubertal“, Gartenstraße 1, 97941 Tauberbischofsheim, Telefon: 09341/82-5806, Telefax: 09341/82-5700, E-Mail touristik@liebliches-taubertal.de, Internet www.liebliches-taubertal.de.

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