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15.09.2020

Erster Spatenstich für neuen Rewe-Markt - am Wertheimer Reinhardshof wird die Nahversorgung ausgebaut

Eine lange Zeit der Vorbereitung geht zu Ende: Mit dem ersten Spatenstich ist der Startschuss für ein großes Bauvorhaben am Reinhardshof gefallen. An der Willy-Brandt-Straße entsteht ein neuer Rewe-Supermarkt. In das bisherige Gebäude zieht nach Umbauarbeiten die Drogerie-Kette Müller ein. Und auch der bestehende Rewe-Getränkemarkt wird modernisiert.

Über den Ausbau der Nahversorgung für die Stadtteile Reinhardshof und Wartberg, aber auch darüber hinaus, freute sich Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez in einer kurzen Ansprache. Er erinnerte daran, dass Gespräche und Planungen für das Vorhaben schon seit 2015 laufen. „Es hat sich ein bisschen gezogen, weil manche Dinge nicht so einfach sind, wie man sie sich erhofft“, sagte Herrera Torrez. Vor allem die Grundstücksfragen hätten sich als kompliziert herausgestellt. „Das alles wird das Projekt am Ende aber nicht schlechter machen“, zeigte sich der Oberbürgermeister überzeugt. Gerade jetzt, in Zeiten der Pandemie, habe sich erwiesen, wie wichtig eine funktionierende und ausreichend dimensionierte Nahversorgung ist. Der OB würdigte alle, „die dazu beigetragen haben und noch dazu beitragen, dass das Vorhaben gelingt“, und hob das Bekenntnis der Rewe-Gruppe zum Standort hervor.

Die Rewe-Gruppe tritt als Gesamtinvestor auf. Rund zehn Millionen Euro wolle man sich das Projekt kosten lassen, informierte Alexander Deisenrieder als Vertreter des Handelsunternehmens. Entstehen soll ein moderner und großzügiger Supermarkt als zertifiziertes „Green Building“ ohne fossile Energieträger. Die Verkaufsfläche soll 1550 Quadratmeter betragen, einschließlich Back-Shop und Café.

In das bisherige Supermarktgebäude wird die Drogeriekette Müller als Mieter einziehen und auf einer Fläche von maximal 1020 Quadratmeter sein Sortiment anbieten. Der bislang als Getränkemarkt genutzte Gebäudeteil soll modernisiert werden und auch künftig mit einer Verkaufsfläche von maximal 430 Quadratmetern bestehen bleiben. Komplett abgeschlossen werden soll das Bauvorhaben nach Aussage Deisenrieders in gut eineinhalb Jahren, also Ende 2021/Anfang 2022.

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