Patenschaft zum Transporthubschrauberregiment 30 

Wissenswertes über das Transporthubschrauberregiment 30

Seit 1961 ist Niederstetten Heeresfliegerstandort. Das Transporthubschrauberregiment 30 wurde im Jahr 1971 aufgestellt und ist seit 1980 in Niederstetten beheimatet. Es trägt zur Fähigkeit der Landes- und Bündnisverteidigung bei und hat in zahlreichen Einsätzen im Aufgabenspektrum der Krisenverhütung und Krisenbewältigung, zuletzt bis Juli 2022 in Mali, teilgenommen.

Das Hauptwaffensystem der Niederstettener Heeresflieger ist der Mittlere Transporthubschrauber NH90, der zum Personen-, Material und Verwundetentransport eingesetzt wird. Mit dem leichten Mehrzweckhubschrauber H145 stellt das Regiment zudem die Fähigkeit des Such- und Rettungsdienstes an Land (Search-and-Rescue Land) sicher. Im Rahmen der Amtshilfe kommen die Hubschrauber der Heeresflieger bei Bedarf auch bei der Katastrophenhilfe und der Brandbekämpfung aus der Luft zum Einsatz.

Was unsere Patenschaft ausmacht

Im November 2010 haben der Main-Tauber-Kreis und das Transporthubschrauberregiment 30 in Niederstetten eine förmliche Patenschaft begründet. Diese wurde im November 2023 mit der Unterzeichnung einer neuen Patenschaftsurkunde durch Landrat Christoph Schauder und Oberst Lars Persikowski erneuert. Ziel dieser Patenschaft ist es, das Verständnis der Bürger des Landkreises für die Bundeswehr als Instrument einer wehrhaften Demokratie zur Friedenssicherung zu fördern und das gegenseitige Kennen und Verstehen von Landkreis und Bundeswehr zu vertiefen.

Gemeinsame Aktivitäten - Beispiele einer gelungenen Patenschaft

Das Ehrenamt des Tauberfränkischen Kommandeurs wurde im Jahr 2002 dem damaligen Landrat Georg Dezember, im Jahr 2008 seinem Nachfolger Reinhard Frank und im November 2022 dem amtierenden Landrat Christoph Schauder verliehen. Es wird jeweils für ein Jahr übertragen. Der Tauberfränkische Kommandeur ist ein Ehrenamt, welches als Bindeglied zwischen dem Transporthubschrauberregiment 30 und den Menschen der Region Tauberfranken sowie den Institutionen im Main-Tauber-Kreis fungiert. Als Tauberfränkischer Kommandeur besuchte Landrat Schauder die Truppe in Niederstetten und empfing die Führungsriege des Regiments im Kloster Bronnbach.

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