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12.07.2019

Weinig AG stellt hochmoderne Holzbearbeitungsmaschine zur Verfügung

Die Michael Weinig AG aus Tauberbischofsheim hat der Gewerblichen Schule in der Kreisstadt eine ihrer hochmodernen Holzbearbeitungsmaschinen im Wert von 36.500 Euro für Ausbildungszwecke zur Verfügung gestellt. Diese ersetzt im praktischen Unterricht für angehende Tischlerinnen und Tischler sowie Holzmechanikerinnen und Holzmechaniker ein 30 Jahre altes Gerät, das nicht mehr dem Stand der Technik entspricht.

Weinig-Vorstandsvorsitzender Gregor Baumbusch zeigte sich stolz auf die Realisierung des Projektes. „Nur mit modernen Maschinen können die Auszubildenden richtig auf das Berufsleben vorbereitet werden und ihr aktuelles Wissen in die Unternehmen hineintragen“, erklärte er. Die gute Ausbildung des Nachwuchses, gemeinsam durch Schulen und Unternehmen, sei ein wichtiger Faktor für den Wirtschaftsstandort Deutschland und befähige die Michael Weinig AG, Weltmarktführer zu sein. „Das Herzstück der stabilen Konjunktur in Deutschland ist das Ausbildungssystem.“

Landrat Reinhard Frank lobte die Michael Weinig AG als „supertolle Firma“, von der die Schule etwas Wunderbares bekommen habe, nämlich modernste Technik. Die Weinig AG als weltweit größter Hersteller von Maschinen und Systemen zur Massivholzbearbeitung könne am Weltmarkt nur bestehen, wenn sie weiterhin über genügend Fachkräfte verfüge. Daher sei es wichtig, dass das Unternehmen weiter stark in den Nachwuchs und die Ausbildung investiere. Die Unterstützung der Gewerblichen Schule, die ein wichtiger Partner des Unternehmens sei, könne hierzu einen Beitrag leisten. Auch der Main-Tauber-Kreis als Schulträger investiere viel in seine Beruflichen Schulen.

Schulleiter Hermann Ruppert berichtete, wie der Grundstein für das Projekt im Jahr 2018 auf der Messe Holz-Handwerk in Nürnberg gelegt wurde. Dort führten Michael Hellmuth, an der Gewerblichen Schule der Leiter der Fachabteilung II, und der heutige Weinig-Vorstandsvorsitzende Baumbusch am Stand des Unternehmens ein intensives Gespräch. Es konnte vereinbart werden, dass die Firma Weinig der Gewerblichen Schule einen „Cube“ zur Verfügung stellt. Das Ziel war, den Schülerinnen und Schülern moderne und aktuelle Technik zu präsentieren sowie die Schule in ihrer Ausbildungstätigkeit zu unterstützen. Die getroffene Vereinbarung mache deutlich, wie wichtig regelmäßige Messebesuche sind.

Abteilungsleiter Michael Hellmuth hob hervor, dass man Hightech-Maschinen benötigt, um aus einem rohen Brett so viel wie möglich des wertvollen Naturwerkstoffs Holz herauszuholen. Der Zuschnitt und das Aushobeln müssten optimiert werden. Mit dem „Cube“ können beiden Schritte gleichzeitig ausgeführt werden. „Es sind zwei Maschinen in einer. Und man weiß vorher, was hinterher herauskommt. Per Laser werden die gewünschten Einstellungen auf das Werkstück übertragen und sichtbar gemacht. So kann vor der Bearbeitung optimiert und die höchste Ausbeute erzielt werden, bei gleichzeitiger Spanabnahme von allen vier Seiten“. Als weitere Innovation nannte Hellmuth die einfache Bedienung mittels Touchpanel und wenigen Eingaben, so dass sich die Fachleute völlig auf den Werkstoff Holz konzentrieren können. Aufgrund der völligen Kapselung ist die Maschine besonders sicher zu bedienen und sehr leise. Sie könne für Schreinereien und Zimmereien wichtige Dienste leisten.

Für die Koordination der Abwicklung des Projektes und die Zusammenarbeit mit der Gewerblichen Schule Tauberbischofsheim zeichnete Jürgen Michel (Weinig AG) verantwortlich. Er kümmerte sich auch um die Verwertung der nicht mehr benötigten Vorgängermaschine.

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