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14.09.2020

Vier neue Coronavirus-Infektionen (Zahlen 14. September) - Mehr Vertretungslehrkräfte an Schulen

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Montag, 14. September, vier neue Fälle einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Die betroffenen Personen leben im Gebiet der Städte Bad Mergentheim, Lauda-Königshofen und Niederstetten. Dabei handelt es sich in drei Fällen um Kontaktpersonen zu bereits bekannten Fällen und in einem Fall um eine Person, die aus einem Nicht-Risikogebiet im Ausland zurückgekehrt ist. Die neu infizierten Personen befinden sich in häuslicher Isolation, ihre Kontakte werden ermittelt. Für sie wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 528.

Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind, wie berichtet, insgesamt 499 wieder genesen. Derzeit sind 18 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 0, Bad Mergentheim: 4 (+1), Boxberg: 0, Creglingen: 0, Freudenberg: 0, Großrinderfeld: 0, Grünsfeld: 0, Igersheim: 0, Külsheim: 0, Königheim: 0, Lauda-Königshofen: 8 (+2), Niederstetten: 3 (+1), Tauberbischofsheim: 2, Weikersheim: 0, Werbach: 0, Wertheim: 1 und Wittighausen: 0. 

Trotz Pandemie soll Maximum an Präsenzunterricht möglich sein 

Im neuen Schuljahr 2020/21, das in Baden-Württemberg am Montag begonnen hat, soll trotz der Corona-Pandemie so viel Präsenzunterricht wie möglich stattfinden können. Das Kultusministerium stellt den Regierungspräsidien deshalb weitere 16,6 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung, um ergänzende Verträge mit Vertretungslehrkräften abschließen zu können. 

Der vorgesehene Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen bedeutet, dass der Unterricht für alle Schülerinnen und Schüler täglich nach regulärem Stundenplan, aber unter speziellen Hygieneregeln an den Schulen abgehalten werden soll. Allerdings stehen pandemiebedingt landesweit rund sechs Prozent der Lehrkräfte aufgrund eines ärztlichen Attests nicht für den Präsenzunterricht zur Verfügung. Neben den regulären Ausfällen aufgrund von Mutterschutz oder Krankheit gibt es daher weiterhin Lehrkräfte, die nur im Fernunterricht eingesetzt werden können. 

Damit die Schulen den Präsenzunterricht in diesen Fällen besser absichern können, hat das Kultusministerium bereits seit Juni ermöglicht, Vertretungsverträge auch für Lehrkräfte, die coronabedingt nicht selbst vor der Klasse stehen können, abzuschließen. Hierzu wurden zusätzlich zum regulären Budget für Vertretungskräfte von 63,4 Millionen zusätzliche Mittel in Höhe von sechs Millionen Euro zugewiesen. Diese werden nun um weitere 16,6 Millionen aufgestockt. Davon werden 5,5 Millionen Euro noch im Jahr 2020 und bis zum Ende des Schuljahres weitere 11,1 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. 

Nach Auffassung des Kultusministeriums sind Vertretungslehrkräfte in der aktuellen Situation wichtiger denn je, gerade mit Blick auf fachpraktische Unterrichtsfächer, auf Eingangs- und Prüfungsklassen sowie in den Grundschulen und den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren. Lehrkräfte, die nicht im Präsenzunterricht eingesetzt werden, sind keineswegs freigestellt. Sie kommen ihren Aufgaben von zu Hause aus nach und machen Fernlernangebote. Zu den Aufgaben dieser Lehrkräfte gehört etwa, die Schülerinnen und Schüler im Fernunterricht zu unterrichten und Kolleginnen und Kollegen zu unterstützen, die im Präsenzunterricht tätig sind – etwa durch die Vor- und Nachbereitung des Unterrichts oder die Übernahme von Korrekturen, indem sie Materialien zur Bearbeitung durch die Schülerinnen und Schüler erstellen sowie durch ihre Erreichbarkeit für die Schülerinnen und Schüler.

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