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08.11.2017

Stromerzeugung durch PV mit Eigenverbrauch attraktiv

Eine deutlich steigende Nachfrage zu Beratungen in Sachen Stromerzeugung durch Photovoltaik-Anlagen in Verbindung mit dem Eigenverbrauch der erzeugten Energie stellt die Energieagentur Main-Tauber-Kreis seit einigen Monaten fest. Deshalb veranstaltet sie einen weiteren PV-Workshop gemeinsam mit den Experten der Volksbank Main-Tauber eG. und dem PV-Installateur Harald Schmieg aus Gerichtstetten am Samstag, 25. November, von 13.30 Uhr bis zirka 16.30 Uhr bei der Volksbank in Tauberbischofsheim.

Photovoltaikanlagen sind weiterhin interessant

Die Statistiken in der Fachpresse zeigen, dass der Photovoltaikmarkt im laufenden Jahr wieder deutlich angezogen hat. Den Grund hierfür sehen die Experten in erster Linie in den gefallenen Preisen für die Technik sowie in gleichzeitig ansteigenden Strompreisen. Hinzu kommt, dass der Eigenverbrauch des selbst erzeugten Stroms stark in den Vordergrund gerückt ist und die Speichertechnik eine rasante Entwicklung genommen hat.

Dennoch sind insbesondere Privatpersonen, aber auch Gewerbetreibende und Dienstleister bezüglich der Installation einer PV-Anlage zögerlich. Grund sind Unsicherheiten zu Rentabilität, Eignung und Wirtschaftlichkeit der Anlagen auf dem eigenen Gebäude.

„Ziel des Workshops ist es, die Technik und Möglichkeiten zu erläutern und konkrete Anlagen einmal durchzurechnen“, sagt Frank Künzig, Geschäftsführer der Energieagentur Main-Tauber-Kreis, zum Inhalt des mittlerweile fünften Workshops. Wolfgang Maier, Leiter des Geschäftsfeldes Energie und Umwelt bei der Volksbank, ergänzt: „Mit der passenden Auslegung ist eine neue PV-Anlage heute genauso wirtschaftlich wie vor fünf Jahren.“

Die Tatsache, dass die nach wie vor auf 20 Jahre garantierte Einspeisevergütung deutlich gesunken ist, ist hierbei relativ unbedeutend. Viel wichtiger ist die Voraussetzung, dass eine möglichst große Menge des selbst erzeugten Stroms auch selbst genutzt wird und so der Bezug vom Energieversorger deutlich reduziert werden kann. Wenn die Anlage also in der passenden Größenordnung ausgelegt ist, führen diese Aspekte in Summe zu deutlichen Kosteneinsparungen im Jahresverlauf und zeigen zusätzlich zu CO2-Vermeidung und Klimaschutz den deutlichen Vorteil der Technik. Eine nicht unerhebliche Rolle können hier auch Zweitanlagen auf noch freien Dachflächen, die nicht unbedingt nach Süden ausgerichtet sein müssen, oder auch auf ebenso geeigneten ungenutzten Fassadenflächen spielen.

Mit dem Photovoltaik-Installateur Harald Schmieg aus Gerichtstetten, der schon unzählige große und kleine Anlagen installiert und in Betrieb genommen hat, ist auch ein ausgewiesener Experte aus dem Handwerk an Bord. Er weist auch darauf hin, dass etwa die Hälfte aller PV-Anlagen mittlerweile gleichzeitig mit einem auf den abendlichen bzw. nächtlichen Verbrauch ausgelegten Batteriespeicher installiert werden: „Mit dieser ausgereiften Technik, deren Kosten in den vergangenen Jahren ebenso wie die Modulpreise stark gesunken sind, ist eine deutliche Erhöhung des Eigenverbrauchs möglich“, lautet sein erfreuliches Fazit. Er steht gerne dafür zur Verfügung, sein Wissen weiterzugeben und beispielhafte Referenzen aufzuzeigen.

Großen Wert legen alle drei Mitwirkenden auf die Tatsache, dass der Workshop keine Verkaufsveranstaltung sein soll: „Wir wollen die Potenziale und Möglichkeiten aufzeigen und unsere eigene Begeisterung und Erfahrung zu der zukunftsweisenden Technik weitergeben“, betonen sie. In diesem Zusammenhang soll es dann auch um steuerliche Aspekte, gesetzliche Anforderungen, finanzielle Fördermöglichkeiten und viele weitere Begleitaspekte gehen. Der Verkauf von Leistungen oder Produkten wird an diesem Tag mit Sicherheit keine Rolle spielen.

INFO:

Anmeldungen für den kostenlosen Workshop sind bei der Volksbank Main-Tauber unter der Telefonnummer 09341/802-1207 oder im Internet unter www.1000daecher-maintauber.de möglich.




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