Sprungziele
Startseite
Öffnungszeiten
Kontakt
Ideen & Beschwerden
Vorlesen
Seiteninhalt
01.10.2019

Rund 560 Gäste bei Dampfzugsonderfahrt nach Coburg

Die Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte – Ortsgruppe Würzburg – und der Tourismusverband „Liebliches Taubertal“ boten am vergangenen Sonntag eine Dampfzugsonderfahrt vom „Lieblichen Taubertal“ nach Coburg an. Rund 560 Fahrgäste reisten in diesem Rahmen in die sehenswerte fränkische Stadt. Gezogen wurde der Zug von einer Dampflok der Hohenzollernlandesbahn der Baureihe 52. Es war die 30. Fahrt diese Art.

Nach der Wasserbetankung in Lauda-Königshofen ging es bei bestem Wetter mit einer leichten Verspätung los. Stationen im Lieblichen Taubertal waren die Bahnhöfe in Tauberbischofsheim, Lauda, Grünsfeld und Wittighausen. Zahlreiche Fahrgäste freuten sich, dass die Frankenbahnstrecke nach der Tunnelsanierung bei Wittighausen wieder in Betrieb genommen ist. Der Zustieg war schließlich auch in Würzburg möglich.

Zehn Wagen aus den 50er, 60er und 70er Jahren waren an die Lok angehängt und spiegelten die Eisenbahngeschichte wider. „Von der ersten Klasse über die zweite Klasse bis hin zur dritten, im Volksmund Holzklasse getauft, war alles dabei“, erklärt Geschäftsführer Jochen Müssig vom Tourismusverband „Liebliches Taubertal“.

In Coburg wurden die Gäste von der zweiten Bürgermeisterin Dr. Birgit Weber empfangen. Sie freute sich über die illustre Reiseschar und wünschte einen schönen Aufenthalt. Mit Stolz berichtet sie, dass die rund 43.000 Einwohner zählende Stadt rund 60.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze zu bieten hat. Der größte Arbeitgeber sind HUK Coburg und das Unternehmen Brose. Die Fahrteilnehmer schlossen sich den Stadtführern an und erlebten so die erlebenswerte Stadt. Dazu gehörten die Residenz, der Marktplatz, das Theater, die Veste und auch die große Stadtkirche. Coburg ist seit Luther evangelisch und dies konnte in dem beeindruckenden Altar der Stadtkirche nachempfunden werden. Dort sind in Bildern biblische Geschichten dargestellt, beispielsweise die Geschichte von Jesu auf Erden.

Nach dem Aufenthalt in Coburg ging es pünktlich um 16.14 Uhr wieder zurück Richtung „Liebliches Taubertal“. Nochmals konnte das Dampfzugerlebnis genossen werden. Stolz behauptete das Dampfross seinen Platz im Vergleich zu den schnelleren ICE- oder Regionalexpresszügen, die mitunter rasant vorbeizogen. Beliebt war auch der Treffpunkt im Speisewagen, der dank der Helferinnen und Helfer der Dampflokfreunde Würzburg wieder mit einer umfangreichen Getränke- und Speisenauswahl bestückt war. Gegen 20.30 beziehungsweise 20.45 Uhr wurden Lauda und Tauberbischofsheim erreicht. „Diese Dampfzugsonderreise hat erneut eine tolle Botschafterfunktion für das ‚Liebliche Taubertal‘ übernommen“, sagte abschließend Geschäftsführer Jochen Müssig.

Die nächste Dampfzugsonderfahrt ist am Sonntag, 26. April, nach Mannheim vorgesehen. Der übliche April-Termin war in diesem Jahr aufgrund der Tunnelsperrung bei Wittighausen nicht möglich. Karten für das Ereignis sind ab November erhältlich. Sie eignen sich hervorragend als Weihnachtsgeschenk.

Seite zurück nach oben Seite drucken Seite weiterempfehlen