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13.03.2019

Radklassiker verteidigt Spitzenposition

Auf der größten Reisemesse der Welt, der Internationalen Tourismusbörse in Berlin wurden auch die Ergebnisse der 20. Radreiseanalyse des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs vorgestellt. Der Radweg „Liebliches Taubertal – Der Klassiker“ konnte mit seinen 5 Sternen und dies zum 4. Mal in Folge seine absolute Spitzenposition verteidigen. Gewürdigt wurden wieder die beliebtesten Radrouten und Touren und es wurden die Sternebewertungen bekannt gegeben.

Die Vertreter des ADFC führten anlässlich der 20. Radreiseanalyse aus, dass Fahrradfahren als nachhaltig und gesundheitsfördernd anzusehen ist. Damit ist Radfahren ein absolutes Zukunftsthema und zudem klimaneutral. Die Akteure des ADFC riefen deshalb aus: Radurlaub rauf und CO² runter. Dies kann auch deshalb gesagt werden, da die E-Bike-Nutzung stetig ansteigt. Während im Jahr 2017 noch rund 18 Prozent für eine Radreise das E-Bike wählten, waren es im Jahr 2018 bereits 23 Prozent. „Dies eröffnet auch dem „Lieblichen Taubertal“ weitere Chancen, Radler in die Seitentäler und auf die Höhen des Taubertals zu lenken“, führte Geschäftsführer Jochen Müssig vom Tourismusverband „Liebliches Taubertal“ aus. Er hatte für das „Liebliche Taubertal“ an der Veranstaltung des ADFC teilgenommen. Dort wurde unter anderem auch berichtet, dass ohne Qualität Radtourismus heute keine Chance mehr besitzt. Wege und die begleitende Infrastruktur, einschließlich der Hotellerie und Gastronomie, müssen stimmige Angebote sein. Im Rahmen der Radreiseanalyse wurden deshalb wieder Radrouten mit Sternen bewertet. Neben dem Radweg „Liebliches Taubertal – Der Klassiker“ konnte zum zweiten Mal die Schlossparkrunde im Allgäu 5 Sterne erringen. Dies sind die beiden einzigen 5-Sterne-Radwege in Deutschland, wobei das Taubertal bereits zum vierten Mal in Folge dieses Niveau bestätigen konnte. Und erfreut war man auch über die Toprouten in Deutschland, zählt doch der Main und das Taubertal zu den Top 10 bzw. Top 20. Bei den Regionen ist Bayern und Franken ganz vorne in der Spitzengruppe zu finden.

Die Radreiseanalyse bestätigte zudem, dass das vergangene Jahr geradezu ein Rad-Boom-Jahr war. Rund 5,5 Millionen Deutsche führten eine Radreise durch. Im Jahr 2017 waren es noch 4,3 Millionen. Ganz beachtlich sind auch die Tagesradausflüge. Hier nennt der ADFC die stolze Zahl von 258 Millionen Tagesradausflügen. Dies ist eine exorbitante Steigerung gegenüber dem Jahr 2017. Im Jahr zuvor waren es noch 167 Millionen Radausflüge.

„Berücksichtigt man, dass die Tagesradausflüge immer größere Tourstrecken und Radien umfassen, ist dies für das „Liebliche Taubertal“ bei seiner Planung extrem wichtig“, erklärt Geschäftsführer Jochen Müssig. Deshalb setzt man neben dem Fernradeln auch auf das Thema Regioradeln und bietet für das Taubertal bereits zwölf ausgearbeitete Rundtouren an. Inzwischen werden von Regioradlern Etappen zwischen 40 und 100 Kilometern pro Tag geradelt. Danach haben die Streckenradler die Nase vorn. Von den deutschen Radlern sind 72 Prozent der Kategorie Streckenradler zuzuordnen. Diese leisten bei ihrer Radtour durchschnittlich sechs Etappen mit durchschnittlich 69 Kilometern. Sie übernachten neun Mal und nutzen bevorzugt Hotels, Pensionen oder Campingplätze. Häufig wird mit der Bahn angereist.

28 Prozent der Deutschlandradreisenden sind der Gruppe der Regioradler zuzuordnen. Pro Radreise legen sie durchschnittlich fünf Etappen mit jeweils 55 Kilometern zurück und übernachten sechsmal. Bevorzugt werden von dieser Reisegruppe Ferienwohnungen.

Informationen zu den Fernradwegen und Regiotouren in der Ferienlandschaft „Liebliches Taubertal“ gibt es beim Tourismusverband „Liebliches Taubertal“, Gartenstraße 1, 97941 Tauberbischofsheim, Telefon 09341/82-5805 und -5806, E-Mail touristik@liebliches-taubertal.de Homepage: www.liebliches-taubertal.de.

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