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05.09.2019

Nun ist wieder höchste Besenzeit

Das „Liebliche Taubertal“ ist vom Weinbau geprägt. Neben den ersten vier Monaten des Jahres ist der Herbst Hauptsaison einer ganz speziellen Gaststättenkultur: Es ist wieder Besenzeit! Die Besenwirtschaften sind beliebte Treffpunkte der Feriengäste und der Bevölkerung. Zu relativ günstigen Preisen werden edle Weine und gute tauberfränkische Kost angeboten.

Früher haben Winzer und Weingärtner oft einfach Tische in ihr Wohnzimmer gestellt und dort Gäste empfangen. Signal des saisonalen Ausschanks war ein vor die Tür gehängter Strauß aus Zweigen und Blumen oder ein Reisigbesen, der diesen speziellen Lokalitäten den gängigen Namen lieferte. Die Wohnzimmerbewirtung findet inzwischen kaum noch statt. Viele Winzer und Weingärtner besitzen heute eine Gaststättenkonzession. Besenwirtschaft nennen sie sich trotzdem gern – und gemütlich und gesellig geht es hier allemal noch zu. Die Besentermine im Herbst 2019 finden sich im Weinkalender unter www.liebliches-taubertal.de in der Rubrik „Wein & Kulinarik“.

Die Ferienlandschaft „Liebliches Taubertal“ ist weinrechtlich dreigeteilt. An der Tauber treffen badische, württembergische und fränkische Anbaugebiete aufeinander. Diese Gegebenheiten überwindet der Tourismusverband „Liebliches Taubertal“ durch entsprechende Angebote und Einrichtungen. Eine hiervon bildet im Jahr 2020 den Titel des neuen Schwerpunktthemas: die Weinstraße Taubertal. Sie erstreckt sich vom Weinort Wertheim-Dertingen bis nach Rothenburg ob der Tauber im bayerisch-fränkischen Anbaugebiet und nach Niederstetten im württembergischen Anbaugebiet. Auf der etwas mehr als 200 Kilometer langen Route können Weinfreunde die Winzer und Weingärtner kennenlernen. „Besonders interessant ist, dass im bayerisch-fränkischen und im badisch-tauberfränkischen Gebiet die Weine auch in die weltbekannten Bocksbeutelflaschen abgefüllt werden“, erläutert Geschäftsführer Jochen Müssig vom Tourismusverband „Liebliches Taubertal“.

In den Weinbergen beginnt in wenigen Tagen die Lese, und schon bald kann die erste Ernte bei vielen Betrieben in Form eines Federweißen gekostet werden. In den Besenwirtschaften und Weinstuben wird dazu gerne Zwiebelkuchen oder das typische Taubertäler Vesper gereicht. „Zudem gibt es Jahrgangsweine und natürlich auch besondere, vom jeweiligen Produzenten kreierte Weinverkostungen“, berichtet Jochen Müssig weiter. In der Regel werden auch die Weine der Hauptrebsorten des Taubertals ausgeschenkt. Dies sind bei den Weißen Müller-Thurgau und Silvaner, ergänzt um Burgunderspezialitäten. Bei den Rotweinen sind es der Schwarzriesling und der Spätburgunder, häufig auch der Acolon und der Tauberschwarz. Der Tauberschwarz ist eine Besonderheit und hat ein Alleinstellungsmerkmal im Taubertal.

Auch wenn die Hauptzeit der Weinfeste vorüber ist, können sich Weinfreunde in diesem Jahr noch in größerem Rahmen beim Herbst- und Weinfest in Weikersheim-Laudenbach (Freitag, 6., bis Sonntag, 8. September) oder beim Weinfest der Musikkapelle Gerlachsheim (Samstag, 26. Oktober, Motto: „Wein mal anders“) treffen.

Weitere Termine und Informationen gibt es kostenfrei beim Tourismusverband „Liebliches Taubertal“ – Weinland Taubertal – , Gartenstraße 1, 97941 Tauberbischofsheim, Telefon: 09341/82-5806 und -5807, Telefax: 09341/82-5700, E-Mail touristik@liebliches-taubertal.de, Internet www.liebliches-taubertal.de.

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