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04.07.2019

Neubau der Straßenmeisterei Tauberbischofsheim nimmt konkrete Formen an

Die Straßenmeisterei Tauberbischofsheim soll neu gebaut werden – und zwar an einem anderen Standort als bisher. Das neue Gehöft wird sich neben der Autobahnmeisterei befinden, und zwar unterhalb der B 290 am Rande des Stadtteils Distelhausen. Der Bund investiert in diese Maßnahme 8,3 Millionen Euro. Landrat Reinhard Frank hat sich jetzt von Straßenbauamtsleiter Markus Metz und dessen Mitarbeiter Thomas Knörzer über den Stand der Planungen informieren lassen.

„Die Straßen sind Lebensadern unseres Landkreises. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Straßenmeistereien leisten einen sehr wichtigen Beitrag dazu, dass die Bundes-, Landes- und Kreisstraßen in einem guten Zustand bleiben und zu jeder Jahreszeit sicher befahren werden können. Hierfür müssen ihnen eine zeitgemäße technische Ausstattung und ein ebensolcher ‚Heimathafen‘ zur Verfügung stehen. Ich freue mich deshalb sehr, dass der Bund nun bald mit diesem wichtigen Neubauprojekt beginnen möchte“, erklärte der Landrat.

Die bisherige Straßenmeisterei Tauberbischofsheim in der Laurentiusbergstraße ist eine Liegenschaft des Bundes, ebenso wird es mit der neuen an der B 290 sein. Betrieben wird sie jedoch mit Personal der Landkreisverwaltung, das sich einheitlich um Bundes-, Landes- und Kreisstraßen außerhalb geschlossener Ortschaften kümmert. Die dort beschäftigten 28 Straßenwärter und drei Verwaltungskräfte betreuen ein Straßennetz von insgesamt 335 Kilometern Länge. Davon sind 49 Kilometer Bundesstraßen, 110 Kilometer Landesstraßen und 176 Kilometer Kreisstraßen. Der Zuständigkeitsbereich wird von Nord-Ost nach Süd-West von der A 81 mit den Anschlussstellen Boxberg, Ahorn und Tauberbischofsheim durchzogen. Als Hauptverkehrsadern sind die Bundesstraßen 27 und 290 zu betreuen.

Die Gebäude der Straßenmeisterei Tauberbischofsheim genügen konstruktiv und gestalterisch nicht mehr den Anforderungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes, des modernen und zeitgerechten Straßenbetriebsdienstes und der Energieeinsparung. Eine Sanierung des alten Gehöfts wäre nicht mehr wirtschaftlich möglich.

Im Vorfeld fand daher ein Planungswettbewerb innerhalb der Bauverwaltung statt. Der dabei favorisierte Entwurf wurde weiter überarbeitet und optimiert und bildet nun die Grundlage für den aktuellen Planungsstand. Das Straßenbauamt vertritt in dem Prozess die Anforderungen des Landkreises gegenüber Bund und Hochbauverwaltung.

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