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10.10.2017

Milena Wilke (Violine) und Juri Schmahl (Oboe) musizieren im Bernhardsaal

Ein Preisträgerkonzert mit den beiden Jungstars Milena Wilke (Violine) und Juri Schmahl (Oboe) findet am Samstag, 21. Oktober, um 19.30 Uhr im Kloster Bronnbach statt. Veranstalter ist der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e. V. in Zusammenarbeit mit dem Eigenbetrieb Kloster Bronnbach.

Milena Wilke

Milena Wilke wurde 1996 in Freiburg im Breisgau in eine Musikerfamilie geboren. Mit zweieinhalb Jahren erhielt sie ihren ersten Geigenunterricht an der „Pflügerstiftung zur Förderung junger Streicher“ unter der Leitung von Professor Wolfgang Marschner. Sie war Jungstudentin bei Professor Latica Honda-Rosenberg, Professor Rainer Kussmaul und Professor Zakhar Bron. Seit dem Wintersemester 2015/2016 setzt sie ihr Studium bei Professor Ingolf Turban in München fort. Weitere Inspirationen erhielt sie durch Meisterkurse bei Professor Antje Weithaas, Vadim Repin und Ivry Gitlis. Ihre Geige aus dem Jahr 2009 wurde von ihrem Vater Rainer Wilke gebaut.

Milena Wilke spielte als Solistin mit dem Deutschen Sinfonie Orchester Berlin, der Philharmonie Baden-Baden, dem Freiburger Philharmonischen Orchester, dem Radioorchester Belgrad, dem philharmonischen Orchester Sofia, der Klassischen Philharmonie Nord-West und dem Jugend Sinfonie Orchester Konservatorium Bern in Kooperation mit dem South African Youth Orchestra. Im Jahr 2014 trat sie zusammen mit Zakhar Bron in Begleitung des „Zakhar Bron Chamber Orchestra“ in der Berliner Philharmonie auf. Des Weiteren spielte sie Recitals und Kammermusikkonzerte in Bulgarien, Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Serbien und Spanien.

Die Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe gewann zuletzt den Wettbewerb „Ton und Erklärung 2016“ in Berlin.

Gesprächskonzerte haben mittlerweile einen festen Platz im internationalen Musikleben. Ziel ist es, das Publikum noch mehr „an die Hand“ zu nehmen und durch das musikalische Geschehen erklärend zu führen. Auch der kulturgeschichtliche Kontext, in dem die Musik entstanden ist, sowie aktuelle persönliche Berührungs- und Beziehungspunkte sind für die Vermittlung wichtig. Ein neuer Kontext stellt ein musikalisches Programm in einen neuen Wirkungs- und Sinnzusammenhang und ermöglicht somit neue Anschlussmöglichkeiten für das Musikpublikum von morgen. Mit dem Musikpreis „Ton und Erklärung – Werkvermittlung in Musik und Wort“ fördert der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft in Kooperation mit den deutschen Rundfunkanstalten und -orchestern herausragende junge Musiker in den Fächern Klavier, Violine, Violoncello und Gesang, die neben ihrem Instrument auch die vermittelnde Darstellung der Werke vor ihrem Publikum beherrschen. Zu den Musikpreisträgern gehören unter anderem Bernd Alois Zimmermann, Wolfgang Boettcher, Christoph Eschenbach, Tabea Zimmermann, Lars Vogt, Nadja Michael, Marie-Elisabeth Hecker, Valentin Radutiu, und Elsa Dreisig.

Juri Schmahl

Juri Schmahl, 1990 in Mainz geboren, begann seine musikalische Ausbildung schon früh mit Gesangsunterricht und wechselte später zur Oboe. Er studierte an der Hochschule für Musik Nürnberg und am renommierten Conservatoire de Paris, wo er mit höchster Auszeichnung abschloss.

Im Frühjahr 2017 wurde er mit dem begehrten Preis des Deutschen Musikwettbewerbs und darüber hinaus auch mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Zuvor wurde er Preisträger wichtigster internationaler Wettbewerbe, wie des 11th International Oboe Competition of Japan im 2015, IDRS Young Artist Competition, USA im Jahr 2012 oder des international höchstdotierten Wettbewerbs für Oboe in Muri, Schweiz im Jahr 2016. Aufgrund dieser herausragenden Leistungen wird er von der Deutschen Stiftung Musikleben und der Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert.

Nachdem er als Solo-Oboist im European Union Youth Orchestra spielte, gastiert er heute in gleicher Position unter anderem bei den Bamberger Symphonikern, dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester oder der NDR Radiophilharmonie. Seit 2015 ist er Solo-Oboist des Niedersächsischen Staatsorchesters der Staatsoper Hannover.

Als Solist war Schmahl bereits bei Festivals wie den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Davos Festival oder dem Kurt Weill Fest zu hören und spielte mit Orchestern wie dem Beethoven Orchester Bonn, dem Niedersächsischen Staatsorchester Hannover, der Staatskapelle Halle, der Argovia Philharmonic und dem Gunma Symphony Orchestra. Im Herbst 2018 erscheint seine Debüt-CD beim Leipziger Label GENUIN in der Preisträgerreihe des Deutschen Musikwettbewerbs

Tickets gibt es für 20 Euro beim Eigenbetrieb Kloster Bronnbach, Telefonnummer 09342 / 935 20 20 00, E-Mail info@kloster-bronnbach.de, sowie unter www.reservix.de. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kloster-bronnbach.de.




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