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12.05.2022

Fortbildungstag am Beruflichen Gymnasium: Begeisterung für Biotechnologie war spürbar

Die große Freude am Experimentieren und die eigene Begeisterung für ihr Berufsfeld Biotechnologie waren bei den Lehrerinnen und Lehrern deutlich zu spüren, welche kürzlich an der eintägigen Fortbildungsveranstaltung am Beruflichen Schulzentrum Wertheim teilgenommen haben.

Seit dem laufenden Schuljahr sind am Beruflichen Gymnasium im Rahmen eines Reformprozesses die neuen Bildungspläne in Kraft getreten. 2024 wird erstmalig die Abiturprüfung nach dem neuen Konzept formuliert werden.

Seit Einführung des Profilfaches Biotechnologie am Beruflichen Schulzentrum in Wertheim vor zehn Jahren wurde stets Wert darauf gelegt, auch aktuelle Forschungsthemen und in der Praxis angewandte Methoden mit in den Unterricht einfließen zu lassen und durch Exkursionen den Schülerinnen und Schülern einen Bezug zur Berufswelt zu vermitteln. Gerade die Biotechnologie liefert immer wieder neue, wichtige Forschungsergebnisse, gerade während der Corona-Pandemie für jeden direkt spürbar. Aus Sicht der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fortbildung ist es umso konsequenter, dass die neuen Bildungspläne solche aktuellen Themen aufgenommen und die Kompetenzorientierung in der Unterrichtsgestaltung festgeschrieben haben.

Um die Lehrerinnen und Lehrer bei der Umsetzung der neuen Bildungspläne in Biotechnologie und Sondergebieten der Biowissenschaften zu unterstützen, bietet die Regionale Fortbildungsgruppe (RFT-Gruppe) Biotechnologie Stuttgart/Schwäbisch Gemünd eine mehrteilige Fortbildungsreihe an. Dr. Elke Bleifuß, Lehrkraft am Beruflichen Schulzentrum Wertheim und Mitglied der RFT-Gruppe, zeigte sich erfreut darüber, dass sie eine Einheit dieser Reihe auch mal „an den letzten Zipfel des Regierungsbezirkes“ holen konnte. Sonst finden die meisten Veranstaltungen an der Lehrerakademie in Esslingen statt.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten sich begeistert von den vielfältigen praktischen Unterrichtseinheiten, welche sie selbst im S1-Labor und den weiteren naturwissenschaftlichen Fachräumen ausprobieren konnten. Gerade die praktische Herangehensweise, die neuen Bildungsplaneinheiten mit Experimenten zu erarbeiten, hatten sich die Teilnehmer bei dieser Reihe besonders gewünscht.

So wurden in der Bildungsplaneinheit „Zelle als kleinste lebendige Funktionseinheit“ anhand verschiedener Experimente mit Mikroorganismen die Kennzeichen des Lebens verdeutlicht. In der Einheit Ökologie wurde die besondere Stellung der Pflanzen als Produzenten in einem Ökosystem betrachtet und ihre Fotosyntheseleistung in verschiedenen Experimenten genauer erforscht. In der Einheit Neurobiologie wurde mit einem Modellversuch die elektrische Erregungsweiterleitung im Nervensystem veranschaulicht und erfolgte ein Ausblick zu Prozessen beim Lernen und bei der Gedächtnisbildung.

Bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren die Begeisterung und das Brennen für ihr Profilfach Biotechnologie bei der gemeinsamen Arbeit zu spüren, welche sie dann auch ihren Schülerinnen und Schülern weitergeben möchten. Die Unterrichtseinheiten waren so ausgestaltet, dass sie direkt mit Schülerinnen und Schülern einsetzbar sind.

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