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04.10.2019

Existenzgründungsberatungen auf neue Füße gestellt

Die Wirtschaftsförderung des Main-Tauber-Kreises bietet unter anderem Existenzgründungsberatungen an. Damit war bisher Ursula Burkert aus Bad Mergentheim beauftragt. Nach rund 13 Jahren wird diese Aufgabe nun an Jens Arne Männig übergeben. Die Landkreisverwaltung dankte Ursula Burkert in einer Feierstunde für ihren Einsatz.

Der Wirtschaftsstandort Main-Tauber-Kreis kann auf eine prosperierende Entwicklung in den vergangenen Jahren zurückblicken. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist von ehemals rund 45.0000 auf rund 55.000 angestiegen. Seit vielen Jahren besteht eine geringe Arbeitslosenquote. „Es kann nahezu von einer Vollbeschäftigung gesprochen werden“, erklärt Landrat Reinhard Frank zum wirtschaftlichen Geschehen im Landkreis.

Die Wirtschaftsförderung hat deshalb den Fokus ihrer Aufgaben von der ehemals stark im Vordergrund stehenden Standortwerbung auf die Aufgaben „Karriere daheim – Hier bleiben“ und „Zukunft Main-Tauber“ verlagert. Geblieben ist das Angebot der Existenzgründungsberatungen. Die Wirtschaftsförderung arbeitete hierzu seit 2006 mit Ursula Burkert zusammen. Sie war zunächst als Geschäftsführerin des Zentrums für Persönlichkeitsentwicklung in diesem Bereich tätig, zuletzt ausschließlich im Auftrag des Main-Tauber-Kreises. „Für ihren Einsatz und die Beratungen danken wir Ihnen herzlich, und wir wissen, dass damit viele selbständige Existenzen auf den Weg gebracht wurden“, sagte Dezernent Jochen Müssig.

Ursula Burkert hat zwischen 350 und 400 Existenzberatungen durchgeführt. Hierbei war ihr immer wichtig zu vermitteln, welche grundsätzlichen Voraussetzungen und welches Wissen für eine selbständige Existenz notwendig sind. „Für viele waren die Beratungen auch ernüchternd, denn neben dem langen Atem ist es bei einer Existenzgründung auch immer wichtig, rechtliche Vorgaben und den zu bearbeitenden Markt zu kennen“, sagte Ursula Burkert. Wichtig war ihr auch, Frauen über die Möglichkeit einer selbständigen Existenz zu informieren. Diese Beratungen laufen heute primär über die Agentur für Arbeit.

Nicht unerwähnt ließ sie auch, dass, viele Landwirte wegen des fortschreitenden Strukturwandels nach Alternativen im Rahmen der beruflichen Selbständigkeit gefragt haben. Aufgrund der zahlreichen Gespräche und der guten Ergebnisse schaut Ursula Burkert heute sehr zufrieden auf ihre Zeit als Existenzgründungsberaterin des Main-Tauber-Kreises zurück. Sie regte an, künftig das Thema Existenzgründung auch im Sinne eines Planspiels in einem Workshop zu gestalten. Diesen Hinweis wird die Wirtschaftsförderung des Main-Tauber-Kreises aufnehmen und voranbringen.

Die Aufgabe der Existenzgründungsberatung wird ab sofort Jens Arne Männig aus Werbach übernehmen. Die Beratungen in den Städten Bad Mergentheim, Tauberbischofsheim und Wertheim werden fortgesetzt. Der nächste Beratungstermin steht am Donnerstag, 7. November, um 18 Uhr im Rathaus Wertheim, Zimmer 206, an. Hierfür können Anmeldungen an die Wirtschaftsförderung Main-Tauber-Kreis, E-Mail: wirtschaftsfoerderung@main-tauber-kreis.de, Telefon 09341/82-5812, oder direkt an Jens Arne Männig, Mobil: 0171/5369996, gerichtet werden. Die Teilnahme ist kostenlos.

Jens Arne Männig, der im Auftrag der Wirtschaftsförderung bereits in weiterführenden Schulen für einen beruflichen Weg innerhalb des Landkreises wirbt, freut sich auf die neue Aufgabe. „Mir wird wichtig sein, interessierte Menschen hinsichtlich ihrer Gedanken zu stärken, darauf zu achten, dass die angestrebte selbständige Existenz erfolgreich ist und ausreichend Mittel für die Gestaltung des Lebens zur Verfügung stehen“, sagte Jens Arne Männig. Er sieht die Existenzgründung als einen wichtigen Baustein für die Gesamtentwicklung der Wirtschaft an. Dies wird auch durch die Wirtschaftsförderung so gesehen. „Für uns ist es wichtig, das Angebot der Existenzgründungsberatung gerade in Zeiten einer prosperierenden Wirtschaft und einer Vollbeschäftigung wach zu halten“, sagte Dezernent Jochen Müssig. Dieses Ansinnen liegt auch Landrat Reinhard Frank sehr am Herzen.

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