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11.06.2018

Europäisches Kulturerbejahr 2018 im Fokus

„Denk mal – worauf baut Europa?“ So lautete die Fragestellung des 65. Europäischen Wettbewerbs an die jungen Europäerinnen und Europäer an deutschen Schulen und hat sie dazu eingeladen, Europas Fundament, das reiche kulturelle Erbe, freizulegen: Für wen oder was möchtest du ein Denkmal bauen? Welches Gebäude, welches Handwerk, welche Vereinskultur begeistert dich? Gibt es eine Verbindung zwischen Hofmalern und Selfies? Was wird das Medienzeitalter der Nachwelt hinterlassen? Die diesjährige Aufgabenstellung orientierte sich an den Inhalten des Europäischen Kulturerbejahres, das von der Europäischen Union für 2018 ausgerufen wurde.

Rund 25.000 Schülerinnen und Schüler aus Baden-Württemberg haben in vier Modulen und einer Sonderaufgabe ihre Ideen phantasievoll in künstlerische, literarische oder audiovisuelle Arbeiten umgesetzt. Auch in diesem Jahr hat Baden-Württemberg damit seine Spitzenposition im bundesweiten Vergleich verteidigt. In einer einwöchigen Sitzung im Februar wurden die rund 10.000 eingereichten Arbeiten von der dreizehnköpfigen Landesjury juriert. Rund 4260 Preisträgerinnen und Preisträger wurden mit Orts- und Landespreisen ausgezeichnet. 378 Arbeiten, die jeweils besten in allen Altersklassen, wurden in den Bundesausscheid nach Berlin weitergereicht und länderübergreifend durch die Bundesjury bewertet und prämiert.

333 Schülerinnen und Schüler aus fünf Schulen des Main-Tauber-Kreises haben am diesjährigen Wettbewerb teilgenommen. Davon sind 225 von der Landesjury bewertet und 58 mit einem Preis ausgezeichnet worden. Für die 33 Preisträgerinnen und Preisträger der Grundschule Schüpfer Grund in Kupprichhausen, der Grundschule Assamstadt und der Freien katholischen Realschule St. Bernhard in Bad Mergentheim fand nun in den Räumen der Realschule St. Bernhard die Übergabe der Orts- und Landespreise statt. Die Übergabe der Urkunden und der orts- und Landespreise, die in Form von Büchergutscheinen erfolgte, wurde vom Jugendamt des Main-Tauber-Kreises organisiert und von Kreisjugendreferent Dr. Michael Lippert koordiniert. Die Sparkasse Tauberfranken unterstützte die Veranstaltung durch zusätzliche Geschenke an die Preisträgerinnen und Preisträger sowie einen kleinen Imbiss und war durch Ernst Wengertsmann und Marcel Feuchtmüller vertreten. Beide zeigten sich von den prämierten Werken der Schülerinnen und Schüler und der großen Kreativität begeistert. Die Veranstaltung wurde durch Alina Wilhelm (Geige) und Anna-Lena Klein (Klavier) musikalisch umrahmt.

Von der Grundschule Schüpfer Grund, Kupprichhausen, wurden folgende Schülerinnen und Schüler ausgezeichnet:

Ortspreise: Vanessa Bogdan, Linnea Göbel, Alina Graf, Ben Hökel, Sina Kilian, Hannes König, Alena Mikhailushkina; Landespreise: Josephine Kansy, Emilia Kilian; Landespreise und Bundespreisnominierung: Amelie König, Anna Rieger.

An die Grundschule Assamstadt gingen folgende Preise:

Ortspreise: Florian Bauer und Anastasia Schneider und Jule Stumpf, Hannah Bischof und Svea Wachter, Anne Gerner und Tia Tremmel, Aurelia Karscht, Sarah Kohler und Benedikt Nied, Linda Stauch und Mila Marie Wachter; Landespreis: Judith Frank und Antonia Trunk.

An der Freien Katholischen Realschule St. Bernhard durften sich folgende Schülerinnen über einen Preis freuen:

Ortspreise: Elisabeth Kuhn, Rafailia Theofilou, Leonie Hofmann, Sarah Schieser und Julia Zipf und Franziska Zipf; Landespreis und Bundespreisnominierung: Sophia Benz und Franziska Höflein.

Hintergrundinformation:

Der Europäische Wettbewerb ist der älteste Schülerwettbewerb in der Bundesrepublik Deutschland und eine der traditionsreichsten transnationalen Initiativen zur politischen Bildung in Europa. Er wurde von Anfang an von den Kultusministern der Länder sowie von der Kultusministerkonferenz, der Bundesregierung und der Bundeszentrale für politische Bildung unterstützt. Seit 1974 gehört der Europäische Wettbewerb zu den in der Bundesrepublik gesamtstaatlich geförderten Schülerwettbewerben. Er unterstützt Schulen dabei, ihren europäischen Bildungsauftrag zu erfüllen.

Verantwortlich für den Europäischen Wettbewerb in Baden-Württemberg ist das Kultusministerium. Mit der Organisation und Durchführung ist das Europa Zentrum Baden-Württemberg in Stuttgart betraut. Die Preisübergabe ist lokal oder regional zu organisieren.

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